Irgendwann ist immer das erste Mal im Leben. Schön ist, wenn man den Zeitpunkt für das erste Mal schon vorher genau bestimmen kann. Nicht nur “Fan-sein”, nein, auch das Leben ist kein Wunschkonzert. Trotzdem malt man sich gerne aus, was die Zukunft so alles bringen könnte. Der kommende Samstag aus meiner Sicht im Konjunktiv, tatsächlich mit mindestens einem “zum ersten Mal im Leben”.
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Endlich. Die Verantwortlichen der Eintracht haben erkannt, was die Stunde geschlagen hat. Eindrucksvoll wird das Konzept der Vereinsführung und der Verantwortlichen in einem Beitrag auf der eigenen Website unter dem Titel “Jetzt gilt’s: Heimsieg gegen Aachen!” dokumentiert:
Nach dem 0:2 bei Borussia Dortmund steht fest: Mit zwei Heimsiegen aus den letzten drei Begegnungen gegen Aachen, Bremen und gegen Hertha BSC bleibt unsere Eintracht hundertprozentig in der Bundesliga. […] Und mit Endspielen hat die Mannschaft von Friedhelm Funkel jede Menge Erfahrung. „Wir wollen und werden dieses Spiel gewinnen“, gab der Trainer unmittelbar nach Schlusspfiff gestern im Signal Iduna Park die klare Marschroute für den kommenden Samstag aus.
Erstaunlich. Jetzt gilt’s also. Vorher? Schwamm drüber. Jetzt aber! Und: Mit zwei Heimsiegen ist man gerettet. Aha. Hätte man uns ja auch vorher mal sagen können. Ansonsten, wie üblich und in den letzten Monaten immer wieder gehört: “Wir wollen und werden dieses Spiel gewinnen!”. Das sieht ja fast danach aus, als wäre diesmal ein Punkt nicht genug. Jetzt geht’s also lohoooooos… aber sowas von.
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Die Eintracht braucht kurzfristig Verstärkung, um den Weg in die erneute Zweitklassigkeit zu verhindern. Ein Nachwuchstalent fiel uns bei der Suche nach einer Verstärkung auf. Der Spieler agiert zur Zeit in der Schweiz (da haben wir ja prima Erfahrungen) und zeichnet sich durch vielerlei Qualitäten aus. So ist er… » Mehr…
Wer wissen will, woran es der Eintracht “statistisch” mangelt, kann ja mal mit der Statistik auf eurosport.de herumspielen. Besonders “Tor für” und “Goals against” ist interessant.
Das Bundesliga-Finale kann man virtuell auf sport1.de durchspielen. Schade, dass meist alles anders kommt als man denkt. In Falle meiner Spielerei gibt dies allerdings Anlass zur Hoffnung.
Nun sind ja noch ein paar Spiele zu absolvieren in dieser Saison. Kollege Kilchenstein vermutet, dass 36 Punkte aus dem Vorjahr heuer nicht zum Klassenerhalt reichen werden. Grund genug für das Team von Blog-G, der Plattform für weise Voraus- und klare Weitsicht, das Restprogramm einiger “Abstiegsmannschaften” ( Zitat: Bayern Münchens Zukunftsvision, Herr Ottmar Hitzfeld, Träger des aufgestellten Mantelkragens, verhinderter Fäustchenballer) unter die Lupe zu nehmen.
Der Frankfurter Übungsleiter Friedhelm Funkel spricht von “neun Mannschaften, die noch um den Abstieg spielen”. Haarscharf gefolgert: Die untere Hälfte der Tabelle steckt noch mittendrin. Was also sagt die Kristallkugel?
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Beton ist ein kaltes Material. Beton kann hohen Druck aushalten, versagt aber schon bei niedrigen Zugbeanspruchungen. Friedhelm Funkel, amtierender Übungsleiter des amtierenden Erstligisten Eintracht Frankfurt, hat in den letzten zwei Bundesligaspielen unglaublich viel dieses Baustoffs verbraucht. Und er hat dabei, bei aller Euphorie über den nicht erwarteten Sieg gegen den FC Bayern München, sein Glückskonto erheblich belastet.
Nicht immer wird im Kampf um den Klassenerhalt Fortuna mit Friedhelm sein. Aus vier Chancen in zwei Spielen drei Treffer und vier Punkte - das ist nicht das, was auf Dauer Erfolg verspricht. Das ist auch nicht das, was man als Konzept für den Rest der Saison sehen will und kann.
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Gladbach haut Hertha weg, Bochum Dortmund. So sehen Siege aus, die wir halt eben nicht einfahren. Und wieder auf einem Abstiegsplatz.
Weiter oben läuft auch alles wie vorausgesagt: Schalke und Stuttgart nur Unentschieden, morgen demütigen die Bayern dann Bremen.
Ich gratuliere zur 376ten Deutschen Meisterschaft, Herr Hoeneß.