Friedhelm Funkel hat sich in Sachen Mannschaftskapitän für die kommende Spielzeit also für Ioannis Amanatidis entschieden. Ein Amt, das in Frankfurt zuletzt so ziemlich jeder der irgendwie den Mund aufbekam mal ausüben durfte, ein Titel, der offiziell bis zum Ende der letzten Saison dem Abgänger Jermaine Jones gehörte.
Bei der Ernennung von Jones zum Spielführer ging der Coach damals ein hohes Risiko. Er wusste, das der Bonameser kein pflegeleichter Typ war, er wollte ihn in die Verantwortung nehmen, wollte erreichen, das Jones mit dem Amt reifen und ein wenig erwachsen würde. Diese Einschätzung hatte sich später als falsch erwiesen, und Funkel sagte irgendwann selbst, die Inthronisierung von Jones sei ein Fehler gewesen.
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Mit zwei Freundschaftsspielen gegen Gegner auf Augenhöhe Amateurmannschaften verabschiedet sich die Eintracht in die Sommerpause.
Topspiel 1: Heute sozusagen als Auftakt zum Hessentag treten die Adler im eigens renovierten Schrenzerstadion gegen eine Stadtauswahl aus Butzbach an. Mich dünkt, unter uns sind “Nordhessen” – geht jemand hin?
Vielleicht findet sich auf dem platten Land in Person von Oliver Waschkowitz oder Michael Glasstetter ein neuer Torwart? Oder Eintracht-Fan und Spielmacher Manuel Hofmann wird unser neuer 10er? » Mehr…
Mein Arbeitgeber sieht es auch nicht so gerne, wenn ich mitten am Tag einfach mal aufstehe und nach Hause fahre.
Während die Welt für Marcel Heller rosarot aussieht, dräut Ungemach mit Ioannis Amanatidis. Der Stürmer soll nach einer Auswechslung zur Halbzeitpause noch während des Spiels gegen Mainz nach Hause gefahren sein. Funkel konnte das gestern nicht bestätigen, aber “wenn es stimmt, dann ist das nicht in Ordnung, und wir werden darüber reden müssen”. Amanatidis, der gestern wie Kollege Kyrgiakos zum Länderspiel der Griechen gegen Südkorea reiste, empfand seine Auswechslung offenbar als Affront. Funkel selbst sieht kein Konfliktpotenzial.
Quelle: FR-online.de
Danke an Thomas Kilchenstein für das Wörtchen “dräut”.
Obwohl 11Freunde sich irgendwie weigert auf meine E-Mails zu antworten, will ich trotzdem auf ein Amanatidis-Interview hinweisen.
Ich bin ja nicht so und wenn’s der Sache dient, Euer Ehren…
Eins vorab: Franz Ferdinand, ich teile dein Schicksal!
Was ist denn hier los - Mehr als 16 Stunden seit dem Abpfiff des ersten UEFA-Cup-Spiels der Eintracht seit 11 Jahren. Und was für ein Spiel!
Aber noch kein Beitrag zum Thema. Da fühle ich mich direkt zu einem Gastkommentar befleißt.
Zumal ich Franz Ferdinands Schicksal teile.
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