… es muss Frühling sein. Zumindest unten in Belek. Da zwitschern die Vögelein nämlich, dass der Trainer von Eintracht Frankfurt heute ziemlich unverholen mit Rücktritt zum Ende der Saison gedroht hat, weil keine sportliche Entwicklung möglich wäre.
Es kann sich natürlich um einen Übermittlungsfehler handeln. Aber so hat man sie hier verstanden, die Vögelein.
Nachtrag:
Die Meldungen bestätigen es. Kein Übermittlungsfehler: Beobachter vor Ort werten Skibbes Äußerungen, zu denen sicher bald auch Pressebrichte kommen werden, als “mehr als versteckte Drohung eines Rücktritts”.
Die Oberhausener mal eben im Vorübergehen mit 5:1 weggetan, den gescheiterten Transfer von Rafik Djebbour gescheit kommentiert zur Kenntnis genommen und doch keine Zeit für Müßiggang: Heute schon steht mit dem Testspiel gegen den Karlsruher SC die nächste schwere Aufgabe für Michael Skibbes tapfere Türkei-Urlauber an.
Da ließ sich Daisy nicht lumpen und brachte über Nacht doch noch ein paar Flocken Schnee ins heimische Rhein-Main-Gebiet, sogar nach Frankfurt. Schnee. Tatsächlich. Mitten im Winter. Und, oh Wunder, die Erde dreht sich weiter. Natürlich nur für die, die die Schweinegrippe überstanden haben. Schade nur für all die Hamster, die aufgekauft wurden und heute ihr Dasein auf den Tellern der notleidenden Bevölkerung beenden werden.
Es muss ja weitergehen. Immer weiter.
Tag drei in Belek. Rafik Djebbour. Und kein Ende. Das Thema nervt schon fast ein bisschen. Wie auch immer. Der Algerier war nicht da, das weiß man ja, er hat vielmehr gestern für AEK Athen gespielt, beim 2:1-Sieg in Piräus, er verrichtete seinen Dienst eher unauffällig. Ein Tor erzielte er nicht. Die Eintracht hofft weiter, dass er kommen wird. Noch ins Trainingslager, am besten noch heute. Ob das wirklich der Fall sein wird? Na ja. Seriös vermag das wohl momentan niemand zu sagen.
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Rafik Djebbour. Ohne Ende. Bis gestern wusste keiner den Namen unfallfrei zu schreiben, heute geht er schon von der Hand wie Oka Nikolov oder Maik Franz. Alles drehte sich am Dienstag um den neuen Mann, den algerischen Stürmer. Kommt er? Kommt er womöglich doch nicht? Kaum auszudenken. Bis zum späten Dienstagabend gab es keinen offiziellen Vollzug. Heribert Bruchhagen war auch gar nicht so wohl in seiner Haut, als er auf einen gewissen Druck der (na klar) Medien veröffentlichte, dass die Verhandlungen weit gediehen seien. Er wird wohl kommen. Oder?
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Der erste Tag und auch die erste Nacht in Belek sind vorüber, was soll man sagen? Der Tag war schön, hell, blauhimmlig und doch ein wenig frisch. Die Nacht und auch der Abend, na ja, waren schon recht kalt. Wen schert’s? In Frankfurt ist es frostiger.
Die Eintracht ist gut angekommen, Faton Toski mal ausgenommen, der seinen Perso vergessen hatte und nachreisen musste. Aber das ist ja schon bekannt. Ümit Korkmaz musste sich, obzwar mit türkischen Wurzeln ausgestattet, in Antalya noch schnell ein Visum kaufen, um als Österreicher in die Türkei einreisen zu dürfen. So sehen es die Bestimmungen vor. Warum auch immer. Hat noch alles geklappt.
Ansonsten ist die Dichte der Fußballteams, die sich hier die Klinke in die Hand geben, schon bemerkenswert. Und Golfspieler, ja Golfer so weit das Auge reicht. Unser Reiseführer sagte was von 80 000 Golfern in der kühleren Saisonhälfte, 18 Plätze, „wunderbare, tolle, großartige Plätze“ stehen zur Verfügung. Das sei fast einmalig auf der Welt. Schön. Sehr schön.
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