Bei Eintracht Frankfurt bewegt sich im Moment einiges. Besonders das Hamsterrad. Seit Wochen ist man auf der Suche nach Abnehmern für Spieler, die — aus welchen Gründen auch immer — nicht in das Konzept der sportlichen Leitung passen. Die Namen sind bekannt. Clark, Caio, Fenin, Bellaid, Petkovic, Tzavellas. Jetzt meldet die BILD (in der gedruckten Ausgabe) die Sensation: “Caio zurück nach Brasililien”. Erst auf den zweiten Blick bemerkt der Leser, was etwas drüber steht: “Heißes Gerücht!”. Jo. So heiß, dass dieses Gerücht bereits seit Freitag vergangener Woche die Runde in der nicht gedruckten Welt der Presse macht. In dieser komischen Internetsituation nämlich. Veh bleibt unterdessen gelassen. Er weiß zwar auch nicht wie er den Brasilianer das rennen beibringen soll, aber genau, wie der Hase läuft: “Da geht es manchmal bis zur letzten Sekunde”, steckt er der BILD und weist darauf hin, dass manche Vereine bis zum Ende der Transferperiode warten, “Aber wir brauchen vor allem noch einen großen Stürmer”. Vorläufig keine Rede mehr von einem weiteren Innenverteidiger, denn plötzlich hat Habib Bellaid wieder gute Karten. “Ich glaube schon, dass er uns helfen kann. Er hat eine gewisse Klasse. Und er steht, wie ein Innenverteidiger stehen muss”, meldet die Grüne Bild. Plötzlich könnte also Ersatz gefunden sein. Im eigenen Kader. Sachen gibt’s!
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“Peppi” Schmitt legt sich fest, Thomas Kilchenstein noch nicht. Der Trainer schweigt. Es geht am Samstag um mehr als einen Sieg gegen Bochum, einen Sieg, der so wichtig wäre fürs überwintern auf einem für Frankfurter Verhältnisse recht gemütlichen Platz. Es geht um die Frage der Fragen, es geht um mehr als nur Hosenknöpfe, Damen und Herren, es geht darum, ob er spielt, und zwar von Anfang an, mindestens, oder ob er ihn wieder nicht bringt.
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Er kann deutsch. Er sagte laut und deutlich als aller erstes: “Guten Tag!”. Somit kein würdiger Nachfolger des Sotirios Kyrgiakos. Ansonsten: 1,88m groß, geboren in Frankreich, Paris (wo immer das liegt), Vater Tunesier, Mutter Algerierin.
Passt somit nach Frankfurt.
Vorgestellt und übersetzt wurde die kurze Ansprache von einem, der den Älteren nicht ganz unbekannt sein dürfte. Eine ehemalige National Nummer 4, ein Herr namens Karl Heinz … ähm … Förster. Der spricht perfekt alles, außer hochdeutsch. Ein paar mehr Bilder folgen später sind nach dem Klick zu sehen.