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Dum spiro, spero.
03.09.2010
Eintracht Frankfurt

Fast nur Verlierer

Foto: Stefan KriegerAm Ende schauten alle irgendwie ratlos aus der Wäsche. Die Spieler von Eintracht Frankfurt, denen es in den 90 Minuten der Partie gegen das Schlusslicht Hertha BSC zwar immerhin gelungen war, einen Rückstand zweimal auszugleichen, und natürlich auch die Berliner selbst, bei denen wohl wenigstens bei Einigen die Erkenntnis durchkam, dass dieses Remis endgültig den Abstieg aus dem Oberhaus bedeutete. Den letzten Strohhalm hatten sie zuvor nicht ergriffen, die Mannen von Friedhelm Funkel. Möglichkeiten waren da das Spiel gegen die irgendwie saft- und kraftlose Eintracht zu gewinnen. Adieu Europapokal-Träume hier, bye bye Hertha dort. Und so war das Schönste an diesem späten Nachmittag im Frankfurter Stadtwald ohne Zweifel das Wetter.
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Eintracht Frankfurt

18.04.10: Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin

Gestern. Knapp 20 Grad, kein Wölkchen am Himmel, und am Boden ich, der Roadster, die rattenscharfe Sonnenbrille und aus den Boxen Marvin. Esst dies, junge Menschen an den Eisdielen dieser Nation. Ein fast perfekter Tag. Heute soll es eine Fortsetzung geben. Und ich gedenke nicht, mir diesen heutigen perfekten Tag durch eine Niederlage des Verein des Herzens kaputt machen zu lassen.

Gegen den Tabellenletzten im eigenen Stadion nicht zu gewinnen ist keine Option.

Eintracht Frankfurt

Vorsicht

Friedhelm Funkel nimmt Stellung zur Partie der Herthaner in Frankfurt: “Dass das Spiel in der Commerzbank-Arena natürlich ein anderes Spiel ist als gegen andere Mannschaften zu spielen - ich glaube, dass ist völlig normal, wenn man fünf Jahre dort gearbeitet hat. Dann hat man dort schon eine andere Beziehung dazu als zu anderen Vereinen.” Und weiter: “Da gibt es keine großen Unterschiede. Beides sind absolute Traditionsvereine, beide haben ein riesiges Einzugsgebiet, beide haben sehr tolle Anhänger die ihre Mannschaft unterstützen, das ist in Berlin so, das ist auch in Frankfurt so. Und von daher gibt es da keine großartigen Unterschiede.”
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Eintracht Frankfurt

Eyjafjallajökull

Man stelle sich mal vor: Es ist Bundesligaspiel am Sonntag, und der Gegner kann nicht kommen, weil kein Flugzeug (neudeutsch: Flieger) geht bzw. fliegt. Weil in China ein Sack Reis umgefallen ist oder auf Island ein Vulkan Asche spuckt, was weiß denn ich. Nur eine Vision, sowas kann mit dem Trikotsponsor der Hertha natürlich nicht passieren. Aber für einen Moment schoss mir das schon durch den Kopf, als ich, kurz vor dem Erwachen, an das nächste Spiel der Eintracht dachte. Das vorletzte Heimspiel in dieser Saison, danach kommt nur noch die Turn- und Sportgemeinde und dann beginnt eine quälend lange Zeit der Hitze und der nicht enden wollenden Helligkeit.

Ich freue mich auf den Herbst.
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Eintracht Frankfurt

Wenn Pfeifen pfeifen

Da macht aber einer ganz gewaltig auf Mimimi. Herthas Manager Michael Preetz schickt also wirklich einen Protestbrief an den DFB, man sei in mindestens vier Fällen von den Herren mit dem Blasinstrument im Munde benachteiligt worden, man wisse, dass würde sich nicht mehr ändern lassen, aber es müsse ja mal gesagt werden, verdammt nochmal!

Bringen wird das für die Vergangenheit natürlich nichts, aber es könnte doch eventuell ein wenig Einfluss haben auf die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung am kommenden Sonntag in der Partie der, Obacht, Sportreportersprech: Hauptstädter (!) in Frankfurt. Fast ist man geneigt eine Wette abzuschließen, dass es eher einen Strafstoß für die Hertha (Dame, alt) als einen für den Gastgeber (Diva, jung) geben wird. Adlerauge sei wachsam.
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Kurz vor dem Ziel

Es ist immer dieselbe Scheiße. Kaum versucht man sich in Frankfurt in Sachen Angriff auf Europa, oder auch nur festbeißen an denen da oben, greift man in die Schüssel. War also mal wieder nichts. Vielleicht ist die Luft auch etwas raus, nachdem die Saison für Frankfurter Verhältnisse fast schon sensationell erfolgreich verlaufen ist. Zwar ist das erklärte Ziel, die damals für ziemlich optimistisch gehaltenen 46 Punkte, noch nicht ganz erreicht, aber irgendwie wird auch das klappen. Und man traut der Mannschaft in diesem Jahr sogar zu, dass sie, anders als in all den Spielzeiten zuvor, nicht Schluss macht, wenn das Soll erfüllt ist. Michael Skibbe jedenfalls scheint noch nicht zufrieden zu sein. Gut so.
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Eintracht Frankfurt

Weg ist weg

“Wir haben uns die Punkte zurückgeholt, jetzt müssen wir gegen Mainz zu Hause nachlegen.” wird Eintracht-Trainer Michael Skibbe nach dem Erfolg über Hertha BSC Berlin zitiert. Soweit, so belanglos. Nein — man kann sich Punkte, die man zu Hause gegen Mönchengladbach vergeigt, nicht mehr zurückholen. Auch nicht durch einen Pflichtsieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten in Berlin. Und ja — man muss zu Hause gegen Mainz nachlegen. Denn gegen Mainz zu verlieren ist genauso wenig eine Option wie gegen die Hertha zu verlieren. Drei Punkte, die man nicht holt, fehlen halt. Immer, egal wie das nächste Spiel auch enden wird.
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Eintracht Frankfurt

Die halbe Miete

Gut gemacht. Doch wirklich, soweit alles in Ordnung. Ja, Doppelsechs mit Raute und nur einem Stürmer kann sogar klappen, nämlich dann, wenn der Gegner nur Hertha BSC Berlin plus Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer heißt. Die Hertha zeigte sich gnädig und ließ vor allem die rechte Seite der Frankfurter frei spielen, der Schiedsrichter wehrte sich schon bedeutend mehr gegen einen Frankfurter Sieg und den damit verbundenen Abstieg der Hauptstädter, verteilte Gelbe Karte nach dem Zufallsprinzip oder ließ sie stecken, wenn er eigentlich hätte tätig werden müssen.

War am Ende egal. Arne Friedrich keulte einfach so lange durch die Gegend, bis er endlich in der dritten Minute der Nachspielzeit seine erwünschte Freischicht im nächsten Spiel der Hertha auf Schalke zugesprochen bekam. Zu diesem Zeitpunkt führte Eintracht Frankfurt mit 3:1 Toren, es hätte eine höhere Führung sein können, ja müssen.
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Eintracht Frankfurt

Hertha BSC Berlin - Eintracht Frankfurt

Das Duell. Der Unrasierte gegen den mit dem feschen Dreitagebart. Kleinreden gegen Optimismus verbreiten. Realismus gegen Visionen.

Heute zählt’s. Alles andere als ein Auswärtssieg ist indiskutabel.

Eintracht Frankfurt

Erwartungen

Kid kann deutlich länger als ich, wie man im Hertha-Blog nachlesen kann. Wie dem auch sei - Erwartungen sind das Eine, Forderungen das Andere. Ich erwarte beim Schlüsselspiel am Samstag nichts, ich fordere hingegen alles.

So einfach kann man es sich machen, wenn man nichts zu verantworten hat.
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