Eintracht Frankfurt

Einmal über Bielefeld - Eintracht geschlafen


Es ist sehr schwer eine Spiel- und Spielerbewertung abzugeben, wenn man das Geschehen nicht vor Ort verfolgen kann. Die Fernsehbilder, so sehr sie uns auch mit Zeitlupenwiederholungen aus den verschiedensten Perspektiven verwöhnen, geben immer nur einen Ausschnitt dessen wieder, worum es beim Fußball geht. Laufwege, Stellungsspiel, Raumaufteilung, Reaktionen auf taktische Veränderungen beim Gegner - all dies sieht man nur, wenn man einen Überblick über das gesamte Spielfeld hat.

Folglich ist solch eine Bewertung nicht nur nur eine höchst subjektive Angelegenheit, nein, im Falle des Fernsehzuschauers auch noch eine, die durch die Möglichkeiten des Mediums beschränkt ist. Hinzu kommt dass man sich, so sehr man sich auch bemüht, kaum ganz von der Bewertung des TV-Kommentators frei machen kann. Schon dadurch entsteht in gewisser Weise so etwas wie ein Meinungsbild.
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18.08.07 Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt


23.000 Zuschauer auf der Baustelle Bielefelder Alm. Beide Mannschaften konnten das letzte Punktspiel gewinnen, die Arminia etwas überzeugender als Frankfurt. Die Eintracht hatte es aber auch schwerer - musste sie doch ein Heimspiel austragen.

Ist Inamoto wirklich der neue Huggel? Thurk der perfekte Amanatidis?

Setzt sich die Pärchenbildung bei der Eintracht in Bezug auf Verletzungen fort? Innenverteidigung: Erst Vasoski, dann Galindo. Sturm: Erst Takahara, dann Amanatidis. Tor: Gestern Nikolov, heute … ?

Der Autor geht erneut in der Regionalliga fremd.

Update
Fazit erste Halbzeit: Durchwachsenes Spiel beider Mannschaften mit Vorteilen für die Eintracht. Streit stark, Thurk emsig und nicht schlecht. Russ sehr aufmerksam, Ochs wieder mit einem kapitalen Bock. Wenn wir einen zweiten Stürmer hätten, könnte sogar was gehen. Ach ja, Mehdi… WENIGER FALLEN!
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Irgendwie Bielefeld


Michael Thurk kommt aus dem GutleutGallusviertel in Frankfurt. Trotzdem mögen ihn viele Frankfurter nicht. Das liegt daran, dass er jahrelang für Mainz gespielt hat. Alexander Schur hingegen mögen die Frankfurter. Einmal stand Alexander Schur kurz davor, zu Mainz zu wechseln. Damals, als es den Frankfurtern so richtig schlecht ging. Ob die Frankfurter dann Alexander Schur verstoßen hätten?

Morgen also soll er seine Chance bekommen, der Michael Thurk. Er ist der einzige Profi-Stürmer, den die Eintracht zur Zeit noch einsetzen kann. Und Thurk wäre nicht Thurk, wenn er nicht in Hinblick auf dieses Ereignis Sätze wie diesen sagen würde: “Ich werde mich in dem Spiel zerreißen“.

Genau das könnte ihm zum Verhängnis werden.
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Eintracht Frankfurt

Nachlegen. Bitte.


Für Friedhelm Funkel war das gestern wohl ein wenig relaxter Nachmittag in Bielefeld. Wieder einmal führte die Eintracht ziemlich deutlich, wieder einmal wurde es eng. Diesmal allerdings schossen die Hessen den Treffer in der letzten Minute. Und am Ende bleibt nicht mehr als der dumme Spruch: “Alles irgendwie richtig gemacht”.

Es werden schätzungsweise sechs weitere Punkte in den letzten fünf Begegnungen der Bundesligasaison 2006/2007 benötigt, um den Klassenerhalt erneut in letzter Minute zu sichern. So wichtig der Sieg gestern war, so wertlos ist er, wenn am nächsten Samstag das folgende Endspiel gegen Bochum eine erneute Heimpleite folgt. Dann wäre man wieder so weit wie am Samstag vor einer Woche. » Mehr…

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DSC Arminia Bielfeld - Eintracht Frankfurt


Es ist ja nur ein Fußballspiel. Und Tom hat irgendwie Recht:

“Fakt ist: Es fehlen Pröll, Zimmermann, Ochs, Kyrgiakos, Preuß, Jones, Streit und Thurk. Wenn ich es richtig sehe, steht damit immer noch in etwa der Kader der vergangenen Saison für das Bielefeld-Spiel zur Verfügung. Was ja nicht unbedingt ganz schlecht sein muss. Dass heißt es spielen die netten Jungs, die schon überwiegend seit fast drei Jahren zusammen sind […]”

Stimmt. Letztes Jahr spielte die Eintracht mit Nikolov, Ochs, Vasoski, Russ, Spycher, Cimen, Huggel, Köhler, Weissenberger, Meier, Copado. Köhler sah kurz vor Schluss sogar die Rote. Da sind wir dieses Jahr, trotz der Ausfälle und der fehlenden Strafverbannten, nominell besser aufgestellt.

Die SGE verlor damals mit 1:0.

Spielanalyse folgt dann irgendwann am Wochenende. Vielleicht. Ich muss nämlich selbst kicken; habe keine kreative Pause von der sportlichen Leitung verordnet bekommen.

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Alles oder Nichts


Isoliert: Albert Streit. Bild (c) Stefan, blog-g.de

Friedhelm Funkel spielt vor der Auswärtsbegegnung bei Arminia Bielefeld am Samstag russisch Roulette. Albert Streit und Michael Thurk wurden am Donnerstag aus dem Kader verbannt. Mit dem Griechen Sotirios Kyrgiakos steht ein weiterer Spieler wegen einer Erkrankung nicht zur Verfügung. Mit der Verbannung der zwei Offensivkräfte zog der Frankfurter Trainer die Konsequenz aus der in der Rückrunde schwachen Leistung besonders des Ex-Kölners Streit. Auch Michel Thurk wusste maximal kämpferisch zu überzeugen. Er kam schon im Spiel gegen Cottbus nicht zum Einsatz, saß dort aber immerhin auf der Bank.

Nun also hat der Frankfurter Übungsleiter seine angekündigte “Überraschung” offensichtlich wahr gemacht. Gleichzeitig setzt er ein Zeichen. Nur wenn am Samstag die Begegnung gewonnen wird, hat Funkel richtig gehandelt. Schon bei einem Unentschieden wird er sich die Frage stellen lassen müssen, ob es korrekt sein kann, den Top-Vorbereiter der SGE in einem entscheidenden Spiel nicht mal mehr im Aufgebot zu haben. » Mehr…

Eintracht Frankfurt

Expertentipp: 29. Spieltag und eine Vision


Auswärtsspiel für die Eintracht bedeutet zweierlei:
1) Der Gewinner des 29. Spieltags im Expertentipp erhält zwei Eintrittskarten zum Heimspiel gegen die Unabsteigbaren am 21.04.2007.
2) Die Eintracht kann kein Heimspiel verlieren.
Tippen nicht vergessen, meine Damen und Herren. Danke. Und jetzt schalten wir um auf die Bielefelder Alm, von wo unser Reporter O. Rakel erstaunliches zu berichten weiß! » Mehr…

Eintracht Frankfurt

Rennboykott gegen Bielefeld



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Nein. Nicht vom Schreiber dieser Zeilen. Der war, als das 0:3 fiel, schon fast am Auto in Niederrad. Auch nicht von den Ultra-Fans der SGE, deren Boykottaufruf genauso im Sande verlief wie das Spiel der Heimmannschaft.

Diese knüpfte nahtlos an das letzte Heimspiel gegen Mönchengladbach an - nur war der Gegner diesmal wesentlich cleverer. Keine Bewegung in Mittelfeld und Offensive bedeutet (fast) keine Torchance über 90 Minuten. Dabei war die Eintracht mit dem Ergebnis nach dieser wiederum trostlosen Leistung noch gut bedient. Das Spiel hätte gut und gerne 0:5 oder 0:6 ausgehen können.
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Fanboykott gegen Bielefeld


Gastbeiträge stellen nicht zwingend die Meinung der Blog-G Autoren dar. Dieser Gastbeitrag zum Thema “Fanboykott der Ultras” wurde uns von Holger M. zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Momentan gibt es in der Frankfurter Fanszene über 150 Stadionverbote, von denen die Eintracht gerade mal die verschwindend geringe Anzahl von sieben ausgesprochen hat. Der Grossteil der Verbote stammt von den Auswärtsspielen der Eintracht in Ahlen, Köln und auf Schalke.

Der Standpunkt der ULTRAS ist, dass neben einer eher geringen Anzahl von wirklichen “Tätern”, denen zumeist Sachbeschädigung und Landfriedensbruch vorgeworfen wird, eine erhebliche Anzahl von Leuten Stadionverbot erhalten haben, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren und sozusagen in “Sippenhaft” genommen wurden. Der grösste Kritikpunkt ist, dass nach der Einstellung eines Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft bei dem jeweiligen Betroffenen, nicht auch automatisch das Stadionverbot zurück genommen wurde.
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