So richtig vermag den “gefühlten Klassenerhalt” nach dem Sieg gegen Aachen jetzt, eine Woche danach, wohl doch noch niemand spüren. Zwar sind vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz am vorletzten Spieltag dieser Saison 2006/2007 auf den ersten Blick nicht so schlecht, aber auch kein Grund zur Freude.
Am Samstag könnte sich die Situation gegen 17.20 Uhr durchaus so darstellen
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 4:1
Alemannia Aachen - VFL Wolfsburg 1:0
Aus vier Punkten Vorsprung wäre plötzlich einer geworden. Das Spiel gegen Berlin wäre das gefühlte 10. Endspiel in dieser Saison.
Was passiert aber, wenn die Eintracht über sich selbst hinauswächst und ein Unentschieden holt? Gerettet? Keinesfalls, denn ein Punktgewinn bei den Hanseaten könnte sich als Pyrrhussieg herausstellen, wenn Aachen gleichzeitig Wolfsburg schlägt. Schon könnte das letzte Spiel von Werder in Wolfsburg völlig ohne Belang für die Bremer sein, weil sie von ihrem dritten Tabellenplatz nicht mehr weg kämen und so oder so in die CL-Qualifikation müssten.
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Ein halbes Dutzend mal hat es im Hinspiel gegen Bremen im Kasten der Eintracht geklingelt. Danach sprach Isabell zu Recht von einem Klassenunterschied. Interessanter Beitrag, besonders wenn man sich die Kommentare von damals noch mal durchliest. Viele Dinge, die erst viel später richtig ins Blickfeld der Hardcore-Anhänger rückten, wurden schon im Dezember 2006 angesprochen.
Bei der Eintracht zeichnet sich zum ersten Mal in dieser Saison kein Wechsel in der Startformation ab. Außerdem will Übungsleiter Funkel keinesfalls Beton anmischen, dies würde gegen Bremen sowieso nichts bringen. Der alte Fuchs lehnt sich sogar mit der Hoffnung auf einen Punkt von der Weser recht weit aus dem Fenster.
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Irgendwann ist immer das erste Mal im Leben. Schön ist, wenn man den Zeitpunkt für das erste Mal schon vorher genau bestimmen kann. Nicht nur “Fan-sein”, nein, auch das Leben ist kein Wunschkonzert. Trotzdem malt man sich gerne aus, was die Zukunft so alles bringen könnte. Der kommende Samstag aus meiner Sicht im Konjunktiv, tatsächlich mit mindestens einem “zum ersten Mal im Leben”.
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… abgesehen von “Scheiße”, “Schieber” und “unfähig” heute zu Recht das meistgehörte Wort im Waldstadion.
Das muss man den Fischköppen ja lassen: Fußball spielen können die! Sind ja auch einige Stars dabei. Da hatten wir eigentlich keine Chance. Und die haben wir nicht genutzt. Das sah dann manchmal bisschen aus als ob der FC Barcelona gegen den SV Wehen spielt. Sehr deprimierend. Wenigstens hat Bremen irgendwann nach dem 1:4 den Zug zum Tor verloren und nur noch Konter mitgenommen, die nicht zu machen peinlich gewesen wäre.
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Montag
Willkommen in der 2. Liga, Christoph Daum!
Der Messias musste vor 48.000 Gläubige(r)n erfahren, dass es offensichtlich leichter ist, Wasser zu Wein zu machen, als einer Durchschnittstruppe das Fußballspielen beizubringen. Macht aber nichts. Herr Daum hat alle Freiheiten was die Einkaufspolitik anbelangt, Wolfgang Overath wird den Geldbeutel aufmachen, Michael Meier das Ganze dann als seriöses wirtschaften verkaufen. Hat ja schon in Dortmund hingehauen.
Hat jemand ein Ticket für das Pokalspiel übrig? Die Show will ich eigentlich nicht verpassen. Im TV wird man sich ja wieder mit dem FC Bayern langweilen müssen, womit ich (Übergang a la Delling) zum Dienstag komme
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