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Dum spiro, spero.
03.09.2010
Eintracht Frankfurt

Heribert Bruchhagen irrt

Sicher nur ein Informationsdefizit des gemeinen Fußballfans, ganz sicher. Aber wenn Heribert Bruchhagen sich heute in der Frankfurter Rundschau mit den Worten “Die Hannoveraner waren so schlecht, wir waren in allen Belangen besser” zitieren lässt, dann ist das zumindest für einige nur die halbe Wahrheit. Ja — Hannover war so schlecht. Nein — “wir” waren nicht in allen Belangen besser. Es gibt da nämlich eine Kleinigkeit, die im Fußball am Ende zählt. Und das ist die Anzahl der erzielten Treffer. Da steht nun mal Hannover 2, Eintracht Frankfurt 1. Um also Herrn Bruchhagen etwas frei mit seinen eigenen Worten zu messen: Die Aussage, man wäre in allen Belangen besser gewesen, “hat sich auf dem Platz nicht wiedergefunden”.
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Eintracht Frankfurt

Zwei kleine Dribbler

Marcel Heller. Foto: Stefan KriegerJetzt wird der Marcel Heller auch noch zum Torjäger. Gleich zweimal konnte der Eintracht-Stürmer, in jüngster Zeit auch bei den Profis im Aufwind, gestern beim Regionalligaspiel der U23 am Bornheimer Hang eine Führung des KSV Hessen Kassel ausgleichen. Schon am Samstag hatte Heller (unser Motto: “Who the fuck ist Messi?”) im Spiel gegen Leverkusen seine kurze Einsatzzeit von nur fünf Minuten dazu nutzen können um auf sich aufmerksam zu machen. Ob ihm dies auf Dauer reicht? Schon gestern schrieb die FR zum Thema Heller…
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Eintracht Frankfurt

Heute kein Eintrag

Denn ich lasse mich weder treiben noch von der Tagesaktualität leiten. Erst muss die Wertigkeit eingestuft werden, dann wird mit ruhiger Hand in die Tasten gegangen. Inzwischen wird die Entwicklung beobachtet. Das Geschäft ist schnelllebig, da ist abwägen unverzichtbar. Ich sehe weder Eile noch Not. Wenn ich es auch in Zukunft nicht schaffe, muss ich eben gehen.

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Gute Bekannte und alles wie immer

Alles easy. Schwegler ist — natürlich — fit, bei Spycher ist alles wieder ok, Meier hat noch leichte Probleme im Adduktorenbereich, Michael Skibbe kennt die Mannschaft des HSV gut, die Mannschaft (Eintracht) kennt die Mannschaft (HSV) gut, Jarolim wird wohl durch Ze Roberto ersetzt, alle kennen van Nistelrooy gut, die Auf- und Einstellung der Mannschaft (Eintracht) bleibt — natürlich — bis zum Wochenende noch offen, außer bei Altintop, da darf man davon ausgehen, dass er spielen wird, genau wie Schwegler, dessen Fehlen sich in den Spielen gegen Köln und Freiburg im Spielaufbau bemerkbar gemacht hat, weil er das Spiel gut verlagern kann, von rechts nach links und umgekehrt. (1)
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Eintracht Frankfurt

Damit die Richtung stimmt

Herrschaften, bitte wandern Sie ab. Werfen Sie einen Blick in die Klappergass. Nein, stopp, falsch: Verweilen Sie einen Moment in der Klappergass, schauen Sie sich um, lesen Sie. Ein Blick genügt nicht, um Einblick zu erhalten. Wenn Sie wieder zurückgekehrt sind, können wir hier weitermachen. Vielen Dank, bis gleich.
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Eintracht Frankfurt

Dienst nach Vorschrift

BLOG-G ist in Sachsenhausen und (näherer) Umgebung dafür bekannt, dass der Autor öfter seine Meinung wechselt als der durchschnittliche männliche Hesse die Unterwäsche. Also zirka zweimal pro Woche, Weihnachten nach dem Bade einmal zusätzlich. Im Sommer tragen wir einfach keine. Meinung.

Anlass für diese durchaus holprige Einleitung ist, wie könnte es anders sein, das Interview mit dem Trainer von Eintracht Frankfurt (und um Eintracht Frankfurt geht es hier — die Gelangweilten bitte ich an dieser Stelle mit der Fernbedienung den Sender zu wechseln, danke für die Aufmerksamkeit so weit) in der Frankfurter Rundschau. Kostenfrei auch für Nicht-Abonnenten im Internet abrufbar. Wer weiß, wie lange noch. Aber das ist ein anderes Thema. Und, bevor ich’s vergesse, spiele ich eine Stärke des Internets aus: Hier ist der Link zu besagtem Interview.
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Frühlingsgefühle

Nur lachende Gesichter wohin man auch schaut. Gut, vielleicht nicht in Berlin, aber wenn interessiert schon die Hertha? Gesten jedenfalls auf der der Mitgliederversammlung der Frankfurter Eintracht: Der amtierende Vereinspräsident Peter Fischer (links, im gedeckten Anzug) begrüßt den amtierenden Cheftrainer Michael Skibbe (rechts, Sakko plus T-Shirt mit Pfeil nach unten!) überschwänglich mit den Worten “Wir sind sehr, sehr froh und sehr stolz, dass er unser Trainer ist, er hat 100 Prozent Zustimmung aller Gremien”.

Es ist nicht überliefert, ob die Kapelle danach einen Tusch gespielt hat. Vielleicht als kleine Reminiszenz auf das kommende Spiel gegen Mainz. Genau genommen ist nicht mal überliefert, ob eine Kapelle vor Ort war.
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Eintracht Frankfurt

Presseschau 26.11.09

Es gibt Menschen, die hört man, auch wenn man ihre Worte nur liest. Wenn Heribert Bruchhagen also zum Berliner Coach befragt wird, sagt er Sachen wie

“Friedhelm und ich haben schon vor 40 Jahren gegeneinander gespielt, er in Uerdingen, ich in Gütersloh, und wir haben hier in Frankfurt sehr gut zusammengearbeitet. Aber ich bin nicht mit ihm befreundet.”

Beim der Lektüre solcher Sätze sieht man den Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt, man meint ihn greifen zu können, und man hört ihn vor allem. Es ist das Sprachkleid. Auch wenn einmal der Fußballer in Bruchhagen kurz zum Vorschein kommt: “Das ist alles nur Gebabbel” — im Tagesspiegel ders Haupstadt West-Sektors der Ostzone.
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Eintracht Frankfurt

Mittwoch, 11. November 2009

Es gibt Tage, da kann ich einfach keinen eigenen Beitrag erstellen. Doch selbst an solchen Tagen gibt es Sachen, über die man reden wird. Auch wenn sie heute noch nebensächlich erscheinen. Es gibt sie einfach - nach dem Klick.
Für den, dem danach ist.
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Eintracht Frankfurt

Vertauschte Rollen

Für die, die es verpasst haben, gibt es den Auftritt von Michael Skibbe beim gestrigen Heimspiel dort, wo laut sarkastischer Stimmen besonders im Internet für gewöhnlich die Spieler von Eintracht Frankfurt gesichtet werden: Youtube. Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Michael Skibbe macht seine Sache sehr gut. Er lässt sich weder durch Volker Hirth aus dem Konzept bringen, der den Trainer von Eintracht Frankfurt mit “Herr Bruchhagen” anspricht (Teil 1, bei Minute 3:25), noch durch Thomas Berthold, der teilweise in das Gewand des Moderators schlüpft und Michael Skibbe zu seiner Rolle als Trainer befragt. Thomas Berthold hatte an dieser Stelle ein Näschen für die Situation. Denn Michael Skibbe trat iim gestrigen “heimspiel” nicht als Trainer auf, sondern vielmehr als das, was eigentlich Heribert Bruchhagen sein sollte: Sportdirektor von Eintracht Frankfurt.
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