Heute um 15.00 Uhr startet die Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt mit der Vorbereitung zur nächsten Saison. Neue Gesichter werden am Waldstadion indes kaum zu sehen sein, lediglich zwei in Frankfurt bisher Unbekannte verstärken den Kader der Profis. Als Abgang der einigermaßen Etablierten ist (bis jetzt) nur Benni Huggel zu vermelden, alle anderen Abgänge spielten in der letzten Saison auf dem Platz sowieso keine Rolle.
Kleine Schritte nach vorn wird der Vorstandsvorsitzende der Eintracht bei seiner Rede an das Team wohl fordern. Etwas anderes als ein paar Punkte mehr als in der Saison zuvor wird offensichtlich - zumindest nach außen hin - nicht als Saisonziel ausgegeben. Ob dies zur Motivation für positive Überraschungen reicht, bleibt abzuwarten. Etwas mehr Mut, eine ambitioniertere Vorgabe für die nächste Spielzeit hätte sich der ein oder andere Anhänger sicher gewünscht.
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Heribert Bruchhagen ist gefrustet. Keiner will zu uns, obwohl wir ein schönes Stadion, ein entspanntes Umfeld und Fans haben, die auch nach zehn Heimniederlagen ihren Unmut nicht durch Pfiffe artikulieren. Und warum?
Grundsätzlich ist die Entscheidung zu begrüssen, einem Spieler wie Mahdavikia keine 2,5 Millionen Euro pro Jahr für ein Engagement zu zahlen. Andererseits darf die Frage erlaubt sein, ob es denn nicht etwas an Phantasie mangelt, wenn Namen wie der des Iraners oder des Bremer Mittelfeldmanns Leon Andreasen jetzt erst “diskutiert” (Aussage Friedhelm Funkel) werden. Andere Vereine haben zu diesem Zeitpunkt ihre konzeptionellen und personellen “Diskussionen” sicher schon längst abgeschlossen und sind dabei, sie umzusetzen.
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Auf der Heimatseite der SGE ist der »Mann des Jahres« gewählt worden. Wenig überraschend steht Takahara auf Platz eins, aber… » Mehr…
Gestern haben die Herren Bruchhagen, Funkel und Pröckl Bilanz gezogen. Auf der Pressekonferenz kam wenig Neues, aber doch Erstaunliches zu Tage.
So kam zum Beispiel der Eintracht-Vortandsvorsitzende Friedhelm Funkel laut hr-online zu dem Fazit, die Mannschaft habe “sich den Hintern aufgerissen”.
Vielleicht waren die Eindrücke der “mindestens einstündigen Einzelgespräche mit allen Spielern” noch zu frisch in Erinnerung - anders lässt sich diese Einschätzung nicht erklären. Oder Herr Bruchhagen hat vergessen darauf hinzuweisen, dass der bedingungslose Einsatz der Aktiven, der “Aufriss des Hinterns” wahrscheinlich beim Vertragspoker stattfand. Auf dem Platz war ja nur selten etwas davon zu spüren.
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Es gibt keinen Trainerwechsel. Es werden die Maßnahmen getroffen die notwendig sind. Jeder muss an seiner Stelle arbeiten. Solche Situationen wurden schon hundertfach erlebt. Man ist zu dem Entschluss gekommen, dass Herr Funkel weiter das Vertrauen hat.
Wessen Vertrauen? » Mehr…
Sorry, Herr Bruchhagen. Sie haben alles richtig gemacht. Hier lag ich völlig daneben. Im Frust über die vergebenen Chancen im UEFA-Cup gehörte ich zu denen, die sich in die Riege derer einreihten, die nach Verstärkung zur Winterpause brüllten. Ich hatte und habe keine Ahnung. Die aktuellen Transfers der ersten Liga zeigen deutlich, dass der Markt zur Zeit halt nichts hergibt.
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HB hat auf der Jahreshauptversammlung des Vereins gesprochen.
[…] wird die Eintracht laut Bruchhagen in der winterlichen Wechselperiode auf dem Transfermarkt nicht zuschlagen. Er steckt seine Hoffnung in die Rekonvaleszenten Chris, Jones und Christoph Preuß. Die Spiele der Eintracht aber seien, wie er befand, “ein gesellschaftliches Ereignis für die Frankfurter Business-Welt”.[…]
Quelle: FR-Online.de
Na, dann ist ja gut. Mal schauen, ob sich die gesellschaftlich ereignisgeile Frankfurter Business-Welt geduldig zeigt, wenn die Genannten im Februar noch nicht bundesligatauglich sind und der Transfermarkt geschlossen ist.
Der sterbliche Zuschauer, der sich fünfmal pro Saison ein Ticket vom dünnen Geldbeutel abzwackt, der macht’s schon mit. Keine Sorge.