Schildenfeld und Djakpa. Foto: Stefan Krieger. Ich warne. Nicht vor Union Berlin, obwohl dieser Gegner sicher ein anderes Kaliber sein wird als am Freitag Dresden, sondern vor dem Schlendrian, der jetzt wieder mal Einzug halten könnte. Wir kennen sie doch, unsere Pappenheimer.
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Waldstadion. Foto: Stefan Krieger. Hier, wie versprochen und nicht verlangt, noch ein paar Bilder und ein wenig O-Ton. Auf das uns die Woche nicht zu lang werde. Wird sie aber, versprochen.
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Constant Djakpa. Foto: Stefan Krieger. Tatsächlich steht auf dem Zettel mit der Spielstatistik, den man nach der Partie in die Hand gedrückt bekommt, dass Eintracht Frankfurt gegen Dresden nur 63% Ballbesitz gehabt hätte. 63%. Kaum zu glauen. Gefühlt waren das sicher 80%. Gerade in der zweiten Halbzeit. Und in der fiel nicht mal ein Tor.
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36000 Zuschauer. Foto: Stefan Krieger. Armin Veh warnt: Dresden sei nicht Rostock. Da gibt man dem Trainer von Eintracht Frankfurt uneingeschränkt recht. In Paderborn haben die Sachsen einen Punkt geholt, gegen Fürth sogar gewonnen, und in Düsseldorf nur sehr unglücklich knapp verloren. Womit wir heute um 18:00 Uhr natürlich ein Spitzenspiel hätten.
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Guckstu. Foto: Stefan Krieger. Ja, da glotze ich blöd aus der Wäsche. Weil ich diesen Sport noch immer nicht verstehe, und weil ich manchmal den Eindruck habe, dass ich ihn von Tag zu Tag weniger kapiere.
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Horst Licher. Foto: Stefan Krieger Während draußen im Stadion Johann Laffer Horst Lichter — den Schnauzbart zwirbelnd — irgend ein Motivationsseminar für irgendeinen Mieter der Arena gab, und keiner wusste, warum ausgerechnet ein Koch Mitarbeiter einer Teilzeitfirma motivieren sollte, nahm unten in den Katakomben, aka Pressraum, der Vorstandsvorsitzende Stellung zu den Vorkommnissen in Dresden.
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Im Radiogerät haben sie heute in der früh, als sie nachrichtlich den Sieg von Eintracht Frankfurt in Dresden vermeldeten, den Vereinsnamen des Gastgebers auf der ersten Silbe betont. Dynamo. Das klang komisch in meinen Ohren. Auf der Arbeitsstelle angekommen habe ich dann gleich mal im gelben Buch nachgeschaut, und siehe da: Dynamo, mit der Betonung auf dem “a” der zweiten Silbe. Ha! Wusst ich’s doch. Und das als Hesse. Das war der Aufreger heute. Gestern war’s hingegen ein entspannter Abend. Sowohl für die Mannschaft im Stadion als auch für mich. Ich, der ich zum ersten Mal seit Jahren ein Spiel von Eintracht Frankfurt ganz relaxed auf dem Fernsehsessel im Wohnzimmer verfolgen durfte. Aber das sollte eigentlich beides nicht das Thema sein.
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Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten (was weiß ich) zehn Jahren oder so (wie gesagt, ich kann mich nicht erinnern) ein Trainer von Eintracht Frankfurt jemals alle Spieler des Kaders zur Verfügung gehabt hätte. Kein Verletzter. Nicht einer. Na gut, außer Chris natürlich, aber der ist bei Wolfsburg verletzt und zählt somit nur noch für Ewiggestrige. Gestern aber war Sonntag. Was bedeutet, das heute Montag ist. Und somit Spieltag. In Dresden. Da muss man wohl durch.
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Fast ein wenig zu offen spricht Armin Veh darüber, wie gerne er mit zwei Spitzen spielen lassen würde. So offen, dass man geneigt ist zu glauben, er bietet nur eine auf. Was der Fuchs natürlich ahnen könnte, weshalb man auch berechtigterweise davon ausgehen kann, das er überrascht. Was dann keine Überraschung wäre. Zwei Spitzen also. Oder doch nur eine? Völlig egal. Der Gegner ist Dresden. Die PK in Bild und Wort nach dem Klick. Bitte Kopfhörer aufsetzen. Der Ton ist wie immer nicht optimal (die Gründe sind bekannt, oder?), aber der Wille war da.
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Acht Spieltage sind in der zweiten Bundesliga inzwischen fast vollständig absolviert — man kann so langsam beginnen, eine erste Bilanz zu ziehen. Auch wenn ich eigentlich damit bis nach dem zehnten Spiel warten wollte, ist Eintracht Frankfurt doch inzwischen im Unterhaus angekommen. Der Kader steht, die vermeintlich schweren Gegner sind in der Hinrunde gespielt worden. Niederlagen gab es noch keine, nur die gefühlten, wie das Unentschieden gegen Paderborn zum Beispiel. Jetzt aber beginnt es gefährlich zu werden. Sechs bis sieben Mannschaften werden wohl die Aufstiegsplätze unter sich ausmachen, es dürften die sein, die auch im Moment oben stehen. Und jetzt beginnt es gefährlich zu werden.
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