Alle, die darauf gewettet haben, dass Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln nach Jörn Andersen die zweite Trainerentlassung dieser Saison werden würde, ist gestern die Kraft aus dem Gesicht gefallen: Hecking verlässt Hannover. Freiwillig, natürlich.
Nach der Demission von Edmund “Ede” Becker beim Zweitligisten Karlsruher SC sind nunmehr zwei Trainerposten im gut dotierten Profifußball frei.
Eine Chance für Friedhelm Funkel, der sich unlängst von Eintracht Frankfurt trennte? In Köln also nicht. Not yet, Baby.
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Laut Informationen der FR. Mehr weiß ich im Moment auch nicht.
Hier ein Kommentar von Ingo Durstewitz.
Update 19:30 Uhr
Der kicker noch schwammig.
Update 19:50 Uhr
Fragezeichen in der Überschrift entfernt
Christoph Daum hat die knifflige und heikle und doch sehr brisante Sache via Boulevardmedium angeschoben, und jetzt ziehen andere Cheftrainer der Bundesligisten nach. Friedhelm Funkel etwa. Der ist ja, wie er zuletzt mehrfach sagte, offen für neue Ideen. Prima. Und die Vorstellung von einem Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie es so schön heißt, findet der 55-Jährige auch ganz dufte. „Im Grundsatz hat Daum nicht Unrecht“, findet der Frankfurter Fußballlehrer.
Das Thema, sagte Funkel am Mittwochvormittag während der alltäglichen Journalistenrunde nach dem Üben, werde auf jeden Fall in der nächsten Trainertagung auf den Tisch kommen. Über kurz oder lang, glaubt Funkel, werde die Einigelung – wie in Italien oder England – auch in der Bundesliga Einzug halten, zumindest an einzelnen Tagen. Funkel begrüßt die Isolation der Mannschaft: „Man kann ruhiger und intensiver trainieren.“ Zudem müsse man nicht so sehr auf seine Wortwahl achten. „Wenn Journalisten oder Fans zugucken, steht man doch unter anderer Beobachtung.“
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Während man anderswo in kollektive Massenhysterie verfällt und ein läppisches 20 Mio Euro + x Finanzpaket geschnürt hat, geht in Frankfurt alles seinen ruhigen, unaufgeregten Gang.
Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart hat sich Brasil-Star Chris mal wieder irgendwas am Rücken geholt, alles nicht so schlimm, nur die Muskeln - meint jedenfalls der Spieler. Trainer Funkel wird das sicher weniger entspannt sehen, zumal Aleksandar Vasoski, im Augenblick wohl die Alternative im Abwehrzentrum neben Marco Russ, in der Vorbereitung nicht immer den besten Eindruck hinterlassen hat.
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Wie schnell doch alles geht. Da schreibe erst ich gestern ein paar Sätze über Patrick Ochs, dessen Vertragsverlängerung zumindest zweifelhaft sein dürfte, und dann Ingo Durstewitz am Abend ein Protokoll, aus dem hervorgeht, dass der amtierende Trainer von Eintracht Frankfurt keinesfalls fest im Boot sitzt.
Und was lese ich heute in der FAZ von gestern (erst heute, weil die FAZ ihre Texte online nicht immer zeitnah für Nicht-Abonnenten freigibt)?
Und wenn sie dann weg sind, der Paddy und der Friedhelm, dann geht das Leben auch weiter. Alles nur Momentaufnahmen.
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Servus aus Portugal !
Natürlich gab es heute hier im Wolfstal nur ein Thema, da muss man kein Prophet sein, um zu erraten, welches: Funkel. Geht er? Geht er von selbst? Muss er gehen? Oder: Bleibt er? Darf er bleiben? Will er bleiben? Und: Wann wird darüber entschieden? Heute? Morgen? Im März? Niemals? Was will der Vorstand? Und was der Aufsichtsrat? Und warum? Und wer spielt eigentlich welches Spiel?…
Ich habe dazu ja schon in der Rundschau einen Artikel, der online steht, geschrieben, deshalb erspare ich mir hier mal die Einzelheiten. Was uns nur schwer verwundert hat, ist, dass Caio abseits des Platzes tatsächlich noch so eine bedeutende Rolle spielt. Ein Politikum, der Junge. Aber nun gut. Warten wir ab, was die nächsten Tage bringen. Man darf gespannt sein, da werden noch dicke Bretter gebohrt und viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Oder es gibt Dienstagmorgen eine Überraschung. Dann wollen sich alle (Bruchhagen, Funkel, Becker) offiziell äußern. Mal sehen.
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Im Forum weiß man es schon lange, natürlich. Kid hat unlängst den Versuch unternommen, in einer Aufstellung ohne Wertung etwas Klarheit zu verschaffen. Aber es ist und bleibt schwer, gegen die Entwicklung “der Mythos wird zur Wahrheit, wenn man ihn nur oft genug wiederholt” anzuschreiben. Miguel de Cervantes veröffentlichte seinen Roman vom gegen die Windmühlen kämpfenden Don Quichote im Jahre 1605. Man darf davon ausgehen, dass Don Quichote, hätte er je gelebt, heute nicht mehr unter uns weilen würde. Windmühlen hingegen gibt’s noch immer. Fakt ist und bleibt wahrscheinlich: Friedhelm Funkel redet die Gegner stark. Gerne mit dem Zusatz “immer”. Auch deshalb, natürlich: Funkel raus.
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