Benjamin Köhler. Foto: Stefan Krieger Ganz so schlimm wie am Tag zuvor war es nicht beim “eigenen” Hallenturnier in Höchst. Ohne Sieg rausgeflogen ist sie trotzdem, die ehemals fast glorreiche Eintracht aus Frankfurt.
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Orang Utans, Zoo Dortmund. Foto: Stefan Krieger Und dann gelang uns noch der Ehrentreffer, beim gestrigen 1:6 in der Halle zu Mannheim gegen den VfL Wolfsburg. “Ehre”, gelle? Ehlert, Albayrak, A. Jung, Schmidt, Alvarez, Bell, Titsch-Rivero, Korkmaz und Caio trugen dabei den Adler voller Stolz auf der Brust. Gegen einen etablierten Bundesligisten rauszufliegen ist keine Schande, und heute schon besteht ja die Chance den Betriebsunfall wieder gut zu machen.
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Bezeichnend ist, wie Eintracht Frankfurt am Ende das Pokalspiel in Halle gewonnen hat. Ein Pokalspiel, in dem der Zweitligist etwa eine Stunde lang die schlechtere Mannschaft war, in der das Team aus der Regionalliga Nord nicht mehr zu tun brauchte als den Gegner durch etwas Laufarbeit unter Druck zu setzen. Am Schluss ging Eintracht Frankfurt nicht nur deshalb als Sieger vom Platz, weil den Gastgebern etwas die Luft ausging, sondern weil sich Theofanis Gekas, ausgerechnet (!) Gekas, dazu entschloss etwas zu tun, was beim Fußball eine Selbstverständlichkeit sein sollte, in jeder Liga, von der Kreisklasse bis hoch ins Oberhaus: Gekas entschied sich für ein paar Sprints. Sinnvolle Sprints. Nicht die Art von Sprints, die ein Mittelstürmer alibimäßig gerne aufführt, wenn sich die gegnerische Innenverteidigung den Ball hin- und herschiebt, drei, vier mal quer, der Stürmer immer der Kugel hinterherhechelnd, um dann irgendwann verzweifelt die Arme zu heben und sich nach seinen Kameraden umzudrehen, plötzlich bemerkend, dass diese sich bis hinter die Mittellinie zurückgezogen haben, und er selbst bei Eroberung des Balles kaum etwas hätte machen können, weil keiner dagewesen wäre ihn zu unterstützen. Nein, es waren Sprints, die ein Spieler macht, der einen Riecher für die Situation hat, der instinktiv weiß, wann es sich lohnt den Energiehaushalt anzuzapfen, und der dann auch noch die Klasse hat aus der sich ergebenen Situation etwas zu machen. Gut, dass Eintracht Frankfurt am Samstag Gekas hatte. Schlecht, dass Eintracht Frankfurt am Samstag Gekas gebraucht hat. Denn jetzt geht sie wieder los, die Diskussion um den Verbleib des Griechen. Und wie es ist, wenn man sich von der Cleverness des Torschützen vom Samstag abhängig macht, hat man in der Vergangenheit gesehen. Der Mensch vergisst schnell.
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“Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” Es sind die Worte eines ehemaligen Trainers von mir, die mir in den Minuten zwischen Müdigkeit und Schlaf in der Nacht immer wieder durch den Kopf gehen. Ich weiß nicht mal mehr ob dieser Fußballtrainer einer in der Schule oder im Verein war, damals, als ich selbst irgendwo im Übergang von Kind zum Jugendlichen war, aber plötzlich gingen mir diese von ihm immer wieder ins Übungsspiel reingeschrienen Worte nicht mehr raus aus der Birne: “Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” Wie ein Mantra. Das persönliche Mantra eines jeden, der selbst irgendwann einmal halbwegs ernsthaft gegen den Ball getreten hat. “Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” So einfach war das damals mit dem Fußball. Das ABC. Das kleine Einmaleins. Zusammen mit dem Laufen, der Bewegung. Das war alles. Mehr brauchte es im Prinzip nicht. Damals wie heute.
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Für mich jetzt schon das Zitat dieser ersten Hauptrunde im DFB-Pokal. “Ich war nicht überrascht, ich habe keine Abwehr gesehen.” So kommentierte Felix Magath die Niederlage seines Teams gestern gegen RB Leipzig. Fast ist man geneigt den sympathischen Aschaffenburger tröstend in den Arm zu nehmen, ihm ein Glas Tee anzubieten und ihm zuzuflüstern: “Felix, wir sind auch nicht überrascht. Denn wir, die wir ahnungslos all die Jahre im Oberhaus vor uns hin dümpelten, kennen 50% der Spieler dieser Abwehr sehr genau. Wir haben es kommen sehen. Aber es hat uns keiner gefragt”. Häme jedoch ist unangebracht, denn man weiß halt nicht so genau, ob man sich freuen oder ärgern soll: über Wolfsburgs Pleite bzw. Leipzigs Weiterkommen. Und so beschließt man für sich selbst, dass es einem egal ist.
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Mir wünscht sie kein schönes Wochenende, die Polizei Halle. Immerhin ist nicht damit zu rechnen, dass bei meinem samstäglichen Einkauf “im Zuge der polizeilichen Maßnahmen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen” könnte. Glück gehabt.
Da könnte ich Plack kriegen. Wirklich. Nee, nicht wegen der Verpflichtung des brasilianischen Innenverteidigers Anderson Soares de Oliveira, fortan nur noch Bamba gerufen, der als Nachfolger von Marco Russ von der Eintracht gestern verpflichtet worden war. Auch nicht deshalb, weil Sportdirektor Bruno Hübner nunmehr davon spricht, dass dies jetzt erst mal die letzte Neuverpflichtung gewesen sei (keine Rede mehr davon, dass pro Abgang zwei bis drei Bessere kommen werden), sondern wegen des kommenden Pokalspiels in Halle. Halle. Nur mal so zur Erinnerung: Halle kickt in der Regionalliga Nord (Saisonbeginn am 07.08.11, somit noch völlig ohne ernsthafte Spielpraxis) unter anderem gegen solch namhafte Gegner wie Germania Halberstadt, TSV Havelse, VFC Plauen, ZFC Meuselwitz und die Reserve vom VfL Wolfsburg. Und selbst wenn nicht einmal die erlaubten 300 Eintracht-Anhänger den Weg ins Stadion finden dürften, sollte dieser Gegner absolut kein Grund für einen ambitionierten Zweitligisten sein, sich in die Hose zu machen. Wenn ich dann von “Problemen” lese, weil Pirmin Schwegler nicht mitkicken darf, und man sich den Kopf darüber zerbricht, wer denn jetzt an Stelle des Schweizers im defensiven (!) Mittelfeld zum Zuge kommt, krieg’ ich, wie gesagt, Plack.
Früher hätte man da dem Busfahrer ein paar Schuhe angezogen und Feierabend. Ist doch wahr.
So wenig emotional die Vorstellung von Eintracht Frankfurt am Montag im Spiel gegen den FC St. Pauli auch war — hinter den Kulissen scheint es mächtig zu krachen und alles andere als langweilig zuzugehen. Beobachter hatten sich vor der Partie schon gewundert, warum der sonst omnipräsente Vereinschef Peter Fischer nicht wie üblich seine Aufwartung im Innenraum gemacht hatte. Später sickerte dann der Grund für Fischers Abwesenheit durch. In einer Beiratssitzung vor der Begegnung waren von Seiten der Wirtschaft und Sponsoren offensichtlich Vorwürfe gegen den Präsidenten geäußert worden, seine Haltung gegenüber Teilen der ihrer Ansicht nach gewaltbereiten Fans sei zu zögerlich. Dazu schreibt heute die “Neue Presse“:
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Der Brasilianer Wellington Luís de Sousa wechselte im Sommer des Jahres 2007 für ca. 4,5 Millionen Euro von SC Internacional zur Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim. In der laufenden Saison bestritt er drei Spiele in der ersten Liga. Dreimal wurde er eingewechselt, gegen Leverkusen in der 71. Minute, gegen Bielefeld in der 84. Minute und gegen Schalke in der 90. Minute der Partie.
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Die Highlights der Übertragung vom Licher Cup 2009 in Wort und Bild.
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