In der 64. Spielminute der U20-Begegnung Deutschland vs. Nigeria bei der Weltmeisterschaft im fernen Ägypten (”Land der Pharaonen”, liebe TV-Kommentatoren! Bitte pro Begegnung einmal erwähnen!) entschloss sich der Unparteiische etwas Farbe ins Spiel zu bringen (Bei einer Karte immer davon reden, dass “jetzt Farbe ins Spiel kommt”, liebe TV-Kommentatoren!).
Und also pfiff er, der Pfeiffenmann, und stellte, warum auch immer, den Bremer Kempe vom Platz.
Dann aber schoss der Nigerianer (”Mit dem Ball können sie umgehen, am taktischen Verständnis hapert es noch!” — bitte mindestens zweimal pro Begegnung erwähnen, liebe TV-Kommentatoren!) die Afrikaner (!) in Führung, keiner gab mehr was auf die Europäer, die aber immer Deutsche genannt werden. Aber, hossa, “Vrancic (kam) angerauscht und zimmerte den Ball aus elf Metern ins linke Eck (76.)”, vermeldet der kicker geradezu euphorisiert.
Und dann, bereits in der Nachspielzeit und weiterhin in Unterzahl (natürlich, denn wann wäre ein vom Platz gestellter Spieler je ersetzt worden?), geschah dies hier …
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