Eins oder zwei? Foto: Stefan Krieger. Die alte Weisheit besagt, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt. Otto Rehhagel wird zustimmend nicken. Jüngste Erkenntnisse belegen aber auch, dass eine gute Abwehr Voraussetzung dafür ist, ein einziges Spiel gewinnen zu können. Und die Verteidigung, so die nächste Fußball-Binse, beginnt im Sturm.
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Nicht Paderborn. Foto: Stefan Krieger.Spieltagmorgen. Zu den bisher ungeklärten Mysterien gehört neben dem Aufmacherbild und dessen Bezug zu Paderborn auch diese Meldung hier. Beitrag erstellt “auf Grund der Situation”.
Guckstu. Foto: Stefan Krieger. Ja, da glotze ich blöd aus der Wäsche. Weil ich diesen Sport noch immer nicht verstehe, und weil ich manchmal den Eindruck habe, dass ich ihn von Tag zu Tag weniger kapiere.
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Fußballstiefel. Foto: Stefan Krieger. Liebe Bayern-Fans (Maul halten, es gibt sie!): Es lag nicht am Rasen. Es lag auch nicht an der “mangelnden Einstellung”. Bevor ihr jammert, analysiert das Spiel, ok? Und außerdem seid ihr nicht abgestiegen, sondern habt ein nur ein läppisches Hinspiel knapp verloren. Also: Schnauze jetzt.
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Euphorie. Foto: Stefan Krieger. Das mit der Stimmung ist schon ein merkwürdiges Ding. Ein eher mäßiger Pflichtsieg gegen einen Aufsteiger, ein Unentschieden gegen eine Mannschaft in der Krise, und ein deutlicher Erfolg gegen ein Team, das seit Jahren gegen den Abstieg aus der Zweiten Liga kämpft — und schon ist Frühling.
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Heribert Bruchhagen wirkte nach dem Spiel gegen Paderborn ein wenig ratlos. Auch wenn er, wie stets, bemüht war Erklärungen für den erneut wenig überzeugenden Auftritt von Eintracht Frankfurt vor heimischen Publikum zu finden. “Es ist uns überhaupt nicht gelungen mit etwas mehr Raffinesse die Paderborner in Verlegenheit zu bringen. Man muss sich, um ein solches Spiel auch einmal positiv zu gestalten, an irgendeiner Stelle auch mal eins gegen eins durchsetzen”, sagte der Vorstandsvorsitzende. Und auf die Frage, ob durch dieses Ergebnis noch einmal die Bemühungen um neue Spieler verstärkt werden könnten: “Das weiß ich nicht. Es ist ja nicht so, dass man mit dieser Mannschaft nicht gegen Paderborn gewinnen kann. Das war heute nicht eine Frage des Kaders, sondern sicher auch der letzten Vehemenz, die gefehlt hat.”
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SC Paderborn! 07! Null sieben! Das soll unser Mantra sein. Wann hat man zuletzt im Waldstadion ein kerniges “Nur noch drei! Nur noch drei!” gehört? Nullsieben. Also jetzt aus Sicht der Gäste. Und das an einem Tag, an dem ich verschlafen habe. Egal. Siebennull. Fertisch.
Darf ich mal kurz aus der Einleitung des “Eintracht Frankfurt BUSINESSCLASS Newsletter” (jep, so nennt sich das) zitieren? Da steht: “Sehr geehrter Gast der BUSINESSCLASS, am vergangenen Wochenende hat unsere Eintracht einen grandiosen 4:0 „Auswärtssieg“ im eigenen Stadion gefeiert. Wir hoffen am 6. Spieltag auf ähnlichen Jubel für die SGE und freuen uns auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag, den 28. August um 13:30 Uhr in der Commerzbank-Arena gegen den SC Paderborn.”
Nee. Der Sieg gegen den Spochtverein war nicht “grandios”. Und noch mal: Nee! Ich freue mich nicht auf das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Paderborn. Ich freue mich auf ein Heimspiel, aber muss es Paderborn sein? Ich empfinde es noch immer als Demütigung, dass ich mir am Sonntag im Waldstadion Paderborn anschauen muss, während die an uns vorbei getriebenen Hannoveraner gegen Sevilla in die UEFA-Cup Gruppenphase Einzug gehalten haben. Hannover! Alles klar? Da kann ich nicht über Paderborn jubeln, Herrschaften. Tut mir leid. Und jetzt soll zur bereits gewohnten Nässe auch noch ein Temperatursturz hinzu kommen. Das passt.
So. Dann lehnen wir uns also alle, nachdem wir uns den Mund abgeputzt haben, völlig entspannt zurück und harren der Dinge, die da in den nächsten zehn Tagen geschehen werden. Bringt ja nichts, wenn wir ausrufen “bitte nicht den Rob Friend!”, es hört ja keiner aufs Umfeld. Zum Glück. Gescheitert also der Versuch, mit großen Einkäufen, wenn schon nicht zum Erfolg, so doch zumindest durch ein paar nette Euro zu Transfererlösen zu kommen. Caio und Fenin, einst die Hoffnungsträger für eine gesicherte Zukunft, jetzt bei eBay unter Sofortkauf eingestellt. Noch hat allerdings niemand zugeschlagen. Genau wie in den Fällen Bellaid, Clark und Petkovic. Mindestgebot ein Euro. Hier gibt es noch nicht mal Seitenaufrufe. Tzavellas kann im Moment nicht eingestellt werden. Die Ware befindet sich nicht in ordnungsgemäßem Zustand. Vielleicht versucht man es am Wochenende noch beim dem Flohmarkt des örtlichen Baumarktes.
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Der heutige Gastkommentator lies sich gestern am Abend beim Studium von einem der kommenden Gegner von Eintracht Frankfurt zu einem Gefühlsausbruch hinreißen: “Kann in dieser Kack-Saison mal irgendwas wie gewünscht laufen? Nur irgendwas? IRGENDWAS??“. Nun ja, Alibamboo, es war ja nicht alles schlecht. Ich erinnere nur an den Sieg gegen Dortmund und das tapfere Unentschieden gegen die Bayern. Und in Hannover haben wir nur drei Dinger gefangen, genau wie in Mainz. Das hätte auch viel schlimmer kommen können.
Und jetzt zum Thema. Wie wir gestern alle gesehen haben, stellt das Unterhaus ganz neue Anforderungen nicht nur an das Team, sondern auch ans Umfeld. Neue Landstriche müssen erkundet werden, in neuen Städte gilt es zu randalieren. BLOG-G, die Internetplattform für die Pflege der multikulturellen Beziehungen, möchte deshalb in den nächsten Wochen (so lange, wie sich beim Verein nichts tut) die kommenden Gegner vorstellen. In lockerer, loser Reihenfolge, völlig beliebig. Wir lassen uns nicht treiben, auch da nicht. Gastbeiträge sind jederzeit willkommen. Wer also etwas zum Beispiel zu Ingolstadt zu sagen hat, möge mir einen elektronischen Brief senden. Danke. Beginnen möchten wir heute mit Teil 1, der sich dem sicher nicht leichten Gegner Paderborn widmet. Ein Gastbeitrag von “Alibamboo”
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