Für die einen ist es das Spiel der Vereinsgeschichte, für die anderen eines, bei dem man nur verlieren kann — es sei denn man würde auf dem Platz als Sieger hervorgehen. Uwe Stöver, sportlicher Leiter der Heimmannschaft des kommenden Derbys, und Bruno Hübner, sein Pendant bei Eintracht Frankfurt, kämpfen zumindest finanziell mit ungleichen Waffen gegeneinander. Während Stöver laut eigener Aussage durch die Verlegung des Spiels ins Waldstadion den Lizenzspieleretat seines FSV von 4,5 Millionen Euro auf immerhin 5,1 Millionen Euro aufstocken kann, hat Eintracht Frankfurt sich alleine die Abfindung des Ex-Kapitäns Ioannis Amanatidis geschätzte 1,7 bis 2 Millionen Euro kosten lassen. Der Etat der Eintracht für den Kader liegt bei rund 19 Millionen Euro. “Ich denke dass die Vorzeichen für dieses Spiel entsprechend gesetzt sind”, sagt Stöver, “wir sehen uns hier sicher nicht in der Favoritenrolle, die ist ganz klar bei der Eintracht.” Den finanziellen Vergleich könne “man bringen, aber letztendlich ist es so, dass die Dinge auf dem Platz geregelt werden. Und unser Bestreben ist es, auch in diesem Spiel erfolgreich vom Platz runter zu gehen.”
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