Gestern im Vormittagstraining habe ich das zum ersten Mal gesehen bzw. gehört: Eintracht Frankfurt ist modern geworden. “schuri24” hat es schön beschrieben: “… dritte Gruppe wechselte in einem großen Quadrat mit mehreren ca. jeweils 15m entfernten kleineren Quadraten ständig dir Richtung. Danach jeweils einmal nach vorne laufen, dann seitlich, dann vorwärts, seitwärts und rückwärts. Dabei war ein Elektrisches Signal, dass ca. alle 5 Sekunden einen Ton von sich gab. Immer zu diesem Zeitpunkt sollten die Spieler am Hütchen sein. Das ganze 3 mal ca. 3 Minuten.” Hinzuzufügen wäre noch, dass die Spieler während dieser Übung Brustgurte trugen, die die Herzfrequenz eines jeden aufzeichneten. Und weil ich sonst nichts besseres zu tun habe und es im Moment auch nichts anderes zu berichten gibt, was nicht irgendwo schon berichtet wäre (ja, Kessler wirkt in der Tat sehr angefressen), habe ich zur Verdeutlichung der oben beschriebenen Trainingsform ein kleines Video eingestellt.
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Hallo liebe Freunde des Tabellenzweiten des Unterhauses! Gestern war es mal wieder so weit. Ich fand ein wenig Zeit mir das Training unserer Jungs im Stadtwald anzuschauen, welches für 16:00 Uhr (öffentlich) angekündigt war. Durch exzellente Verkehrsbedingungen war ich aber schon 14 Minuten zu früh auf dem Gelände, wo ich den Honda ganz oben an der Tennishalle abgestellt habe. Hui - da war was los auf dem Parkplatz! Viele Familienväter nebst Anhang in Form von Frauen und Kindern waren gekommen, um unseren Jungs nach dem Sieg gegen Braunschweig zu huldigen. Und weil ich so früh war habe ich noch mal kurz im Museum vorbeigeschaut. Da lief aber auf dem Monitor die Begegnung Mainz gegen Leverkusen in der Wiederholung was ich aufs schärfste verurteilt habe und deshalb nach kurzem Plausch mit dem Steffen wieder raus bin aus dem Museum. Ganz hinten auf dem Platz sah ich schon den Moppes und den Thomas und den Oka und den Aykut wie sie sich warmgemacht haben. Das hat mich sehr gefreut.
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Nein. Aristide Bancé war dann gestern gegen 16:00 Uhr, als die Eintracht zum lockeren Training vor dem Waldstadion auflief, dann doch nicht mit dabei. Aber zugeschaut hätte er doch ganz gerne, der Ex-Offenbacher und Ex-Mainzer, ein Vorhaben, von dem ihm Sportdirektor Hübner dann doch noch abbringen konnte: Der Auflauf wäre zu groß gewesen. Und so verschwand Bancé kurz vor Trainingsbeginn wieder vom Gelände, von Journalisten und Fotografen unbemerkt, nur der ein oder andere Ordner hat schnell noch ein Foto mit dem Handy schießen können. Womit dieses Kapitel wohl zu den Akten gelegt sein dürfte. Eintracht Frankfurt sucht wohl weiterhin einen Stürmer — und Abnehmer für so manchen Spieler, der zur Zeit noch am Trainingsbetrieb teilnimmt.
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“Ziel ist es natürlich drei Punkte mitzunehmen. Darauf haben wir uns vorbereitet.” Christoph Daum gibt sich vor dem Spiel in Sinsheim selbstbewusst. Auch wenn er, natürlich, nachschiebt: “Jetzt müssen wir nur noch spielen. Wenn’s mal so einfach wäre”. Vorher wurde im Training die “taktische Balance” einstudiert, viele Basics, das auf 50% verkleinerte Spielfeld in Zonen aufgeteilt, in denen sich die Spieler zu bewegen hatten, und die bei Verlassen an den Mitspieler übergeben werden mussten. Der Trainer zeigt sich zufrieden mit der Trainingsleistung seiner Mannschaft. “Wer mal im Training dabei war, kann das sicherlich sehr gut nachvollziehen. Wie hier in einigen Einheiten die Post abgeht, mit welchen Intensitäten gearbeitet wird, und wie man von Trainingseinheit zu Trainingseinheit eine kleine Stabilisierung und Verbesserung feststellen kann. Das ist gut. Wir sind weiter im Klassenerhaltskampf drin.”
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Fest steht: Eintracht Frankfurt hatte keine konditionellen Defizite. Wer etwas anderes behauptet, bekommt es mit dem Ex-Trainer zu tun. Schon im Juni des Jahres 2002 gab es bei einer von Skibbe trainierten Mannschaft so etwas nicht. “Aus dem Betreuerstab wurden unterdessen Zweifel an der körperlichen Fitness der deutschen Elf energisch bestritten. […] Auch Bundestrainer Skibbe wies ein Kraftproblem der DFB-Auswahl zurück: “Ich befürchte nicht, dass wir gegen Kamerun körperliche Defizite haben werden.“. Und so ist es schon verwunderlich, dass sich jetzt, da auch Torjäger Gekas - mutmaßlich auf Grund der Trainingsbelastung unter Daum - muskuläre Probleme hat, die Journaille auf die Übungsintensität des ehemaligen Frankfurter Trainers einschießt.
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“Lockern und erholen war angesagt im Training der Eintracht”. So eröffnen die Kollegen von Liga1.tv ihren filmischen Beitrag gegen die Langeweile zwischen zwei Spielen. Und bringen dann Bilder, die ganz anderes vermuten lassen (siehe Screenshot). Da liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um Bilder vom Training am Montag handelt. Denn am Dienstag sah das schon wieder ganz anders aus. Von einer “sehr intensiven Trainingseinheit mit Steigerungsläufen am Hügel” berichtet die FNP, und die Rundschau weiß, dass neben Tzavellas noch einer fehlt: Amanatidis zwickt die Wade. Christoph Daum, der im Spiel als einziger erkannte, wie schlimm die Tzavellas-Verletzung wirklich war und umgehend mit einer Auswechslung des Griechen reagierte, dämpft derweil die Erwartungen.
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Das gestrige Vormittagstraining der Eintracht war eher unter dem Begriff “Regenerativ” einzuordnen. Diesmal nur 75 Minuten, ein kurzes Aufwärmprogramm mit Gymnastik, dann ein Spiel über dreiviertel des Platzes. Den Aufreger gab es gleich am Anfang, als der Torschütze vom Dienst, Theofanis Gekas, sowieso nur in Laufschuhen auf den Platz gekommen, nach einer halben Runde das Training abbrach. Seiner Gestik nach zu schließen hat er wohl irgendwelche Probleme in der Leistengegend. Auch wenn die Intensität spürbar zurückgefahren wurde, ist das Training trotzdem bis ins letzte Detal von den beiden Übungsleitern geplant. Mit DIN A4 Blättern in der Hand wird jedes Hütchen sorgfältig gesetzt, jeder Einsatz eines Spielers auf welcher Position und für welche Dauer scheint schon vorher genau geplant zu sein, nichts wird dem Zufall überlassen.
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“Ich will jedem Spieler damit ganz klar sagen: Wir fangen bei Null an. Ihr seid nicht mit irgendwelchen Gerüchten oder Vorurteilen belastet, sondern jeder hat die Chance jetzt hier wieder zu zeigen: ich bin stolz das Eintracht-Trikot zu tragen, ich bin stolz in dieser Mannschaft zu sein. Und das soll Kräfte freisetzen.” Christoph Daum erfüllte bei seinem Amtsantritt alle Erwartungen, bediente alle Klischees. Und zwar nicht zu knapp. “Visionen schaffen Fakten”, sagte Daum, er und Heribert Bruchhagen lägen auf einer Linie, beide hätten sehr viele Visionen. Der Genannte saß bei der Pressekonferenz derweil neben dem Motivator, und man hatte oft den Eindruck, er könne sich das Lachen gerade so verkneifen. “Nichtabstieg” heißt von nun an “Klassenerhalt”. Die negative Denke ist verboten. Zumindest innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams. Und das Umfeld hat er vorläufig auch im Sack, der Messias aus Köln.
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Wenn man dieser Tage beim Training von Eintracht Frankfurt vorbeischaut, und vielleicht nicht nur vorbeischaut, sondern auch mal ganz genau hinschaut, fällt vor allem eines auf: Es scheint eine bleierne Tristesse über der gesamten Szenerie zu liegen. Das Trainingsprogramm an sich ist das gleiche wie immer, es ist kein Unterschied zu der Phase der Saison zu erkennen, als Eintracht Frankfurt drauf und dran war sich oben festzubeißen, als man mit zu den Überraschungsmannschaften der Bundesliga gehörte. Und doch gibt es Unterschiede. Es wird kaum noch gelacht. Die Grüppchen bilden sich wie immer, dort die Griechen, da die Jungen, hier Alex Meier mit Benjamin Köhler (gestern allerdings ohne Köhler). Vielleicht muss das so sein, im Abstiegskampf, und doch ist man geneigt als Beobachter hineinzubrüllen, “wacht endlich auf, kommt raus aus dem Trott! Wann stellt sich endlich mal einer hin und tut etwas? Irgend etwas, keine Ahnung was, aber zeigt endlich, dass ihr verstanden habt!”
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Kann mir jemand mal Fußball erklären? “Natürlich kommt Sebastian Rode auch für die Startformation in Frage, aber da kommen auch andere in Frage. Man muss sehen er ist aus zwei schweren Knieverletzungen gekommen […] und auch jetzt hat ein Knie wieder reagiert. Er hat fünf Tage nicht mit der Mannschaft trainieren können, also Fragezeichen, Fragezeichen, Fragezeichen, da darf man kein Ausrufezeichen hinter solche Sachen setzen.” Rode ist also laut Trainer Michael Skibbe, “auch wenn sein Knie noch leicht reagiert, zumindest eine Alternative fürs Wochenende”. Sowas verstehe ich nicht. Wenn Rode nicht fit ist, ist er keine Alternative. Wenn Rodes Knie nach dem Training “eine Reaktion zeigt”, sollte man ihn nicht trainieren lassen. Wenn er trainieren kann, kann und sollte er spielen. Sagt mir mein Bauch. Aber ich verstehe diesen Sport auch nach all den Jahren noch immer nicht. Bitte um Erklärung. Danke.
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