Da guckt er blöd, der Adler. Foto: Stefan Krieger Nach dem Spiel zeigte sich Torsten Mattuschka schwer beeindruckt: “Wir hatten Angst, keiner wollte den Ball haben. Und wenn du Frankfurt nur hinterher läufst, wird es sehr, sehr schwer. Weil die Eintracht eine brutale Qualität nach vorn hat”. Der Kapitän von Union Berlin brachte auf den Punkt, wo Eintracht Frankfurt nach dem 10. Spieltag steht. Wenn’s läuft, läuft’s so richtig. Besonders nach vorne. Aber so richtig läuft’s halt bis jetzt nie — zumindest nicht über die Dauer eines ganzen Spiels.
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Cool nach dem 1:0: Torschütze Gekas. Foto: Stefan Krieger Nach dem Spiel war Kapitän Pirmin Schwegler nur über eine Sache enttäuscht: Er hatte, trotz ansprechender Leistung in den letzten Spielen, keine Berufung für das Schweizer Nationalteam bekommen. Froh war er hingegen, dass sein Rücken in der Partie gegen Union Berlin endlich keine Probleme bereitet hatte — genau wie der Gegner über weite Strecken des Spiels.
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Waldstadion am 29.09.11. Foto: Stefan Krieger Gestern saß die Troika bei der Pressekonferenz vor dem heutigen Spiel gegen Union Berlin. Armin Veh sagte ein wenig was zum Gegner und zum eigenen Kader (Rode und Schildenfeld werden wohl spielen können), Bruno Hübner nur, dass noch immer “geprüft” werde, ob Gale Agbossoumonde in der U23 spielen darf, und Heribert Bruchhagen recht viel zu den Ereignissen in Dresden (wir berichteten).
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Eintracht-Anhänger. Foto: Stefan Krieger Der fabulöse Trainer nebenan im Internet hat dem Ding einen Namen gegeben, ich bin in mich gegangen und habe erkannt, dass auch ich daran leide: Fußballblogger’s Disease, wie der Trainer erklärt “zu deutsch zwar offiziell „Fußballbloggerkrankheit“ genannt, wegen Sperrigkeit dieses Ausdrucks aber gerne aus dem englischen verkürzt zu Fublos D“. Zusammenfassend handelt es sich um eine Krankheit, deren Symptome sich darin zeigen, dass der Schreiber (oder Blogger, der ja auch nur ein Schreiber ist), das Spiel seiner Mannschaft nur unter dem Gesichtspunkt verfolgt, ob etwas dabei ist, was sich später verwerten lässt. Ich sage: Ja, ich bin ein von Fublos D Gezeichneter — und dies nicht nur, wenn ich das Spiel schaue. Sondern auch, wenn im Gespräch nur beiläufig das Thema Eintracht Frankfurt erwähnt wird.
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