Eintracht Frankfurt

Fast geschafft

Fans. Foto: Stefan KriegerFoto: Stefan Krieger

Man muss kein Fan der 2. Liga sein, wirklich nicht. Aber dieser letzte Spieltag vor der Winterpause, der zweite der Rückrunde, verspricht tatsächlich alles andere als langweilig zu werden.
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Eintracht Frankfurt

Die Schüssel der Schande

Foto: Stefan KriegerFoto: Stefan Krieger

Wird Zeit mal ein wenig Wasser in den Wein zu kübeln, bei all der Euphorie: Ich möchte den Titel “Zweitligameister Saison 2011/2012″ gar nicht auf dem Briefbogen von Eintracht Frankfurt sehen.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

iPaul


Heute, Am Pfingstmontag, der letzte Teil unserer kleinen Einstimmung auf das Unterhaus. Siebzehn Gegner haben wir bereist, große Namen waren dabei, exotische Orte und neue Stadien. Aue! Bornheim! Paderborn! Ingolstadt! Da nickt der Kenner voller Bewunderung mit dem Zweitligaköpfchen, da kommt Vorfreude auf.

Jason” schreibt aus dem Urlaub(!) mit dem iDing(!) ein paar Sätze zu St. Pauli, dem Verein, den man eigentlich nicht vorstellen muss, denn den kennen wir ja noch aus der vergangenen Saison. Weggehauen haben wir die, aber sowas von, und das gleich doppelt. Zur Strafe überlassen sie uns jetzt ihre Kicker für die Mission Wiederaufstieg. Perfide. Danke, Jason, danke allen Gastschreibern, frohe Pfingsten und einen entspannten Sommer allerseits.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Eile mit Weile


Ein stimmungsvoller Auftakt in die Zweitligasaison muss das gestern am Riederwald gewesen sein, wenn man den Aussagen der Anwesenden glauben schenken darf. Mehr Offizielle als Spieler zwar vor Ort, aber wen schert das schon, wenn der Sportdirektor permanent das Handtelefon am Ohr hat und sich der Kiebitz fragt, welcher Knaller Eintracht Frankfurt just in diesem Moment wohl angeboten wird. Armin Veh jedenfalls scheint den Funkel zu geben, ein Stück entfernt stehend und beobachtend. Sicher nicht verkehrt. Aus der Distanz sieht man oftmals besser. “Die Spieler, die wir holen wollen, sind qualitativ so gut, dass die Verhandlungen schwierig sind” sagt also Bruno Hübner und wirbt um Geduld bei den Anhängern. Auch Veh will, so weiß hr-online den Sendeauftrag erfüllend zu berichten, nicht in Aktionismus verfallen: “Wir wissen, wen wir wollen”. Der Fan hingegen weiß, was er nicht will: Mehr als ein Jahr Unterhaus.

So wie zum Beispiel die Mannschaft, die im vorletzten Teil der Serie “BLOG-G stellt die Stationen des Wiederaufstiegs vor” heute besprochen wird. Es geht um die Unaufsteigbaren aus Fürth. “Seeadler” liefert den Text, der Leser muss ihn nur konsumieren. Dankeschön.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Schwarz-Blau


Heute wirklich ganz interessant: Das Gespräch des Sportdirektors mit der BILD (die sich, wen wundert es, nicht an den bundesweiten Streiks der Druckindustrie zu beteiligen scheint). Kernaussage dort: Was kümmert mich das, was gestern gesagt wurde. Wenn genug Kohle kommt, ist jeder Spieler verkäuflich. Und dann holt man sich von dem Geld von dem Einen, den man abgegeben hat, drei (!) Neue, die qualitativ sogar noch besser sind.

Aha. Na dann mal alle Alten rausrausraus.

Kommen wir nach dieser Vision wieder zu den harten Fakten, ins Unterhaus nämlich. Der drittletzte Teil der Gastbeiträge wird heute online gestellt, der letzte, den ich hier auf Halde habe. St. Pauli (versprochen von “Jason”) und Fürth (”Seeadler”) liegen noch nicht vor. Heute also der Beitrag, auf den alle warten, auf dessen Nichterscheinen so manche Wette abgegeben wurde, und der mich ganz persönlich die meiste Zeit zum redigieren gekostet hat. Heute also, Trommelwirbel, der FSV 1899 Frankfurt, vorgestellt von, Trommelwirbel, “Heinz Gründel“. Mit einer Google-Karte, die es eigentlich nicht braucht. Denn Eintracht Frankfurt hat in der kommenden Saison ein Heimspiel mehr. Danke sehr, Heinz.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Es wird geklotzt


Als hätte er geahnt, was kommen würde, hat der Vorstandsvorsitzende der Eintracht Frankfurt Fußball AG bei der Vorstellung der neuen Auswärts-Trikots am gestrigen Mittag prophylaktisch darauf hingewiesen, dass der Verkauf der Leibchen in der Vergangenheit immer dann am besten lief, wenn die Kritik “im Internet” am größten war. Zur Kaderplanung hatte er nichts neues zu vermelden, Kessler und Lehmann wären fest, auch wenn noch keine Unterschrift vorläge. Was einen nach der Lektüre des heutigen BILD-Artikels dann doch etwas wundert. Aber vielleicht braucht die Post aus Dubai ja auch ein paar Wochen. Vollzug wurde allerdings inzwischen für das Betreuerteam gemeldet. Armin Veh werden in Zukunft für das Unterhaus nicht weniger als vier Assistenten zur Seite gestellt: Reiner Geyer (Co-Trainer), Manfred “Moppes” Petz (Torwarttrainer), Christian Kolodziej (Konditionstrainer) und Michael Fabacher (Fitness- und Rehatrainer). Zählt man noch den ein oder anderen Physio hinzu, könnten beim Trainingsauftakt am Samstag fast so viele Betreuer wie Aktive am Riederwald zu bewundern sein. Die Zeit des Kleckerns ist definitiv vorbei.

Bei unserer heutigen Vorstellung der künftigen Opfer beschäftigen wir uns ein wenig mit der anderen Eintracht, der aus Braunschweig. Eine Mannschaft, mit der ich, als betagter Fußballlaie, hauptsächlich die unglaublichen Schnäuzer von Bernd Gersdorff und Paul Breitner verbinde. Und einen brauchbaren Torwart hatten sie auch mal. Vielen Dank an “Meenzer Adler” für den nun folgenden Text.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Good News


Die gute Nachricht vorweg: Es sieht wohl tatsächlich danach aus, als würde es den Fans von Eintracht Frankfurt in Zukunft erspart bleiben, nach Maik Franz den nächsten Klopper gut finden zu müssen, nur weil er plötzlich das Trikot der eigenen Mannschaft trägt. Wobei Franz außerhalb des Spielfelds ja wirklich ein netter Kerl ist. Bei Andreas Wolf, ehemals oder noch immer 1. FC Nürnberg, weiß man das nicht so genau. Jedenfalls, so teilt der Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner (”ich habe gute Lösungen im Kopf”) mit, sei Wolf “kein Thema”. Wie die Frankfurter Rundschau schreibt hat dies weniger mit Wolfs sportlicher Qualifikation zu tun, sondern “das hat andere Gründe”. Herrschaften, manchmal ist Geiz wirklich geil.

Das war neben der Nachricht, dass der Trainingsauftakt der Eintracht am Samstag wie erwartet nicht am Waldstadion sondern am Riederwald stattfinden wird (es sei denn, man verlängert den Urlaub noch mal um ein paar Tage) alles, was aktuell zu vermelden ist. Und jetzt mach mal einen Artikel aus einer solch dünnen Faktenlage. Machen wir natürlich nicht. Wir haben ja noch Teil dreizehn unserer Serie “BLOG-G stellt das Unterhaus vor”, angelegt auf siebzehn Episoden, je zweimal zu spielen, dann geht’s wieder nach Dortmund, Schalke und zu den Bayern. “AndyRodgau” stellt den MSV Duisburg vor. Duisburg ist eines der Worte, die ich prinzipiell erst mal falsch tippe. Ich tippe immer Dusiburg. Aber das ändert nichts daran, dass dies eine Auswährtsfahrt ist, die ich auch mitnehme. Mir gefällt’s da. Danke, Andy, für den Text.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Eisernes Schweigen


Zum gefühlten ersten Mal seit gefühlten zehn Jahren ist in der Frankfurter Rundschau kein Artikel über Eintracht Frankfurt erschienen. Warum? Weil es nichts zu berichten gibt. Also schweigt die FR. Was natürlich den besten Sportteil der Welt, den der BILD, nicht passieren kann. Und das geht so: Man stellt den neuen Eintracht-Torwart Kessler vor. Weil der aber dummerweise gar nicht im Lande ist, sondern wohl noch im Urlaub weilt (”Kessler privat: Freundin Daniela, mit der er zur Zeit noch Urlaub in Dubai macht. Fährt einen Audi A5.”), nimmt man ein Interview aus dem Jahre 2009 und bastelt daraus etwas Aktuelles. Merkt ja sicher keiner, Honorar wird pünktlich überwiesen.

Da sind wir hier mit unserer kuscheligen kleinen Heimatseite schon weitaus exklusiver aufgestellt. Auf unserer Rundreise durch das Unterhaus werden nur auserwählte Berichte präsentiert, frisch ausgepackt zum Frühstück, mit dem Ziel, ein wenig Vorfreude aufkommen zu lassen. Dies gelingt heute BLOG-G-Leser “DS” mit seinem kleinen Portrait des Hauptstadtclubs Union Berlin mal wieder fantastisch. Hier ist die Haupstadt, hier ist Berlin. Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Ein Punktegarant


„Ein Torwart muss uns zwischen vier und sieben Punkten bringen.“ Bruno Hübner, Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt, bei seiner Vorstellung am 26.05.2011. “Ich denke, dass er ein Führungsspieler von hinten raus sein kann und habe Oka Nikolov auch gesagt, dass wir bei der Mission Aufstieg mit zwei gleichwertigen Torhütern in die Saison gehen müssen”. Bruno Hübner, Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt, gestern in der “hessenschau“. Kessler und Nikolov gleichwertig. Kessler, vom 1. FC Köln an den späteren Absteiger St. Pauli ausgeliehen, weil ihm im Duell mit Mondragon keine Chance eingeräumt wurde; insgesamt 31 Erst- und sechs Zweitligaspiele. Zwischen vier und sieben Punkte. Ich nehme an zusätzlich. O-kay.

Zeit nach Dresden zu gehen. Hätte ich in der DFL etwas zu sagen, wäre Dresden an einem Montag der erste Heimgegner von Eintracht Frankfurt in der kommenden Saison im Unterhaus. Durch die Beschränkung der Zuschauerkapazität im Waldstadion und die gezwungenermaßen fast völlige Aussperrung des harten Kerns der Heimfans wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen worden. Ich gebe aber hier an dieser Stelle mein Ehrenwort: Ich habe in der DFL absolut nichts zu melden. Dresden also bringt uns heute “Holger M.” in unserer Serie “BLOG-G stellt das Unterhaus vor” ein wenig näher. Klingt schon ein bisschen nach heimlicher Liebe. Vielen Dank an den Autor.
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Eintracht Frankfurt und das Unterhaus

Vernünftige Menschen entscheiden klug


“Wenn man so einen Spieler wie Gekas unter Vertrag hat, darf man ihn nicht gehen lassen. Man braucht in der 2. Liga drei Spieler, die einem insgesamt 30 Tore pro Saison garantieren”. Sagt Bruno Hübner, Sportdirektor der Eintracht. Und macht sich und den Verein jetzt auch in der Zeit, in der gar nicht gespielt wird, vom System Gekas abhängig. Denn bekanntermaßen hat der Torjäger vergangener Hinrunden in vergangenen Ligen eine Ausstiegsklausel. Sollte sich ein Verein oder ein Sponsor finden, der bereit ist für den Griechen eine Million Euro auf das Festgeldkonto des fürchterlichen Dr. Pröckl zu überweisen, ist er weg. Unter Umständen auch erst ein paar Stunden vor Ende der Transferperiode am 31. August. Und dann stünde man wieder ohne Stürmer da, bei Eintracht Frankfurt. Aber das kann ja eigentlich gar nicht sein. So handelt kein vernünftiger Mensch.

Kommen wir deshalb jetzt auf unserer lustigen Fahrt durchs Unterhaus vom Westen (Aachen, gestern) ziemlich weit in den Osten. Aue. Schade, dass die nicht mehr “Wismut” heißen. Das habe ich immer gemocht. FC Erzgebirge Aue klingt beliebig, irgendwie wie “Kickers Taunus Frankfurt”. Ich mag das nicht. “Mainhatten” stellt uns einen weiteren Gegner in der zweiten Liga vor. Bedankt.
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