Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich zum Spiel der Frankfurter Eintracht gegen den VfB Stuttgart schreiben soll. Mir geht es da wohl ähnlich wie den Zuschauern im Waldstadion gestern so ab der 80. Minute, als dem Großteil der Anwesenden irgendwie klar war, dass ihre Mannschaft wieder kein Tor erzielen würde. Wieder verloren. Wieder zu null. Gegen den Tabellensiebzehnten der Bundesliga, der in diesem Spiel 75 Minuten mit nur neun Feldspielern auskommen musste. Und so lag eine bleierne Stille über der Arena, man konnte unten die Spieler rufen hören, es war gespenstisch. Es gab keine Pfiffe, die Mannschaft wurde mit Beifall und Sprechchören verabschiedet, diese Mannschaft, der man in diesem Spiel nicht unterstellen konnte, sie hatte nicht gekämpft, sie würde noch im Tiefschlaf liegen, sie hätte nicht erkannt, was die Stunde geschlagen hat. Aufgewacht war Eintracht Frankfurt, aber es reicht trotzdem nicht. Und das ist das wirklich Schlimme. Denn das sind die Attribute eines Absteigers." /> Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich zum Spiel der Frankfurter Eintracht gegen den VfB Stuttgart schreiben soll. Mir geht es da wohl ähnlich wie den Zuschauern im Waldstadion gestern so ab der 80. Minute, als dem Großteil der Anwesenden irgendwie klar war, dass ihre Mannschaft wieder kein Tor erzielen würde. Wieder verloren. Wieder zu null. Gegen den Tabellensiebzehnten der Bundesliga, der in diesem Spiel 75 Minuten mit nur neun Feldspielern auskommen musste. Und so lag eine bleierne Stille über der Arena, man konnte unten die Spieler rufen hören, es war gespenstisch. Es gab keine Pfiffe, die Mannschaft wurde mit Beifall und Sprechchören verabschiedet, diese Mannschaft, der man in diesem Spiel nicht unterstellen konnte, sie hatte nicht gekämpft, sie würde noch im Tiefschlaf liegen, sie hätte nicht erkannt, was die Stunde geschlagen hat. Aufgewacht war Eintracht Frankfurt, aber es reicht trotzdem nicht. Und das ist das wirklich Schlimme. Denn das sind die Attribute eines Absteigers." />

Archive for Februar 2006

Aufgewacht

Foto: Stefan KriegerGanz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich zum Spiel der Frankfurter Eintracht gegen den VfB Stuttgart schreiben soll. Mir geht es da wohl ähnlich wie den Zuschauern im Waldstadion gestern so ab der 80. Minute, als dem Großteil der Anwesenden irgendwie klar war, dass ihre Mannschaft wieder kein Tor erzielen würde. Wieder verloren. Wieder zu null. Gegen den Tabellensiebzehnten der Bundesliga, der in diesem Spiel 75 Minuten mit nur neun Feldspielern auskommen musste. Und so lag eine bleierne Stille über der Arena, man konnte unten die Spieler rufen hören, es war gespenstisch. Es gab keine Pfiffe, die Mannschaft wurde mit Beifall und Sprechchören verabschiedet, diese Mannschaft, der man in diesem Spiel nicht unterstellen konnte, sie hatte nicht gekämpft, sie würde noch im Tiefschlaf liegen, sie hätte nicht erkannt, was die Stunde geschlagen hat. Aufgewacht war Eintracht Frankfurt, aber es reicht trotzdem nicht. Und das ist das wirklich Schlimme. Denn das sind die Attribute eines Absteigers.



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