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Dum spiro, spero.
22.03.2010

Eintracht Frankfurt

Perfekt

Foto: Stefan KriegerWenn man drei Spiele in Folge verloren hat, dann gegen die Bayern antreten muss, ohne drei gesperrte Stammspieler und ohne jede Menge langzeitverletzter Akteure sowieso, wenn man dann nach sechs Minuten fast erwartungsgemäß mit 0:1 in Rückstand gerät, wenn man trotzdem die klar bessere Mannschaft ist, wenn dann ein Nachwuchsspieler, der kurz zuvor aus purer Verzweiflung gebracht wurde, den Ausgleich erzielt, wenn dann ein Spieler, dessen Leidengeschichte alleine schon fast ein Buch füllen würde, in letzter Minute den Siegtreffer gegen die Bayern in die Maschen hämmert, wenn man darauf hin in die Gesichter der entsetzten Zuschauer in Bayerntrikots im eigenen Stadion schauen darf - dann war dies ein perfekter Fußballnachmittag.
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Eintracht Frankfurt

20.3.2010: Eintracht Frankfurt - Bayern München

Wirklich toll in Frankfurt, und außerdem verlässlich: Sobald die Temperaturen erträglich sind, fängt es an zu regnen. Immerhin lauwarm. Man ist zufrieden dieser Tage. Ich nehme heute zwei Jungs mit ins Stadion, elf und dreizehn Jahre, der eine zum allerersten Mal vor Ort. Die freuen sich seit Tagen wie Bolle und reden über nichts anderes mehr als diesen ihren großen Tag. Ich habe ihnen erklärt, dass zum Sport auch die Niederlage gehört, denn sonst würde es keine Sieger geben. Ich wollte sie vorbereiten, auf dass die Entäuschung danach nicht ganz so groß ist. Sie haben mir versichert, wie sehr sie sich eine Niederlage der Bayern wünschen würden, und ihre Fahnen würden sie ja auch mitnehmen. Ich wünschte mir, die Zwei müssten sich am Montag, wenn sie wieder in der Schule sind, nicht all zu sehr schämen.

Matchday.

Und sonst so...
Eintracht Frankfurt

Rock ‘n’ Roll

Diesmal also known as Ribery ‘n’ Robben. Um andere Akteure ging es bei der gestrigen Pressekonferenz zum Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayern München kaum. Und Michael Skibbe sagte etwas, was wenig Anlass zur Hoffnung gibt: “Wenn die Bayern ihre Form erreichen sind sie zu gut.” Baff. Das sitzt, das setzt ein Zeichen, da muss man als vom Frühling kurzfristig Verblendeter mal eben Luft holen und durchatmen. Rechte Wange, linke Wange. Baff, baff. Rock ‘n’ Roll. Wenn die Bayern ihre Form erreichen, sind sie zu gut.
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Eintracht Frankfurt

Liebe Sportfreunde!

Ich weiß doch, wie es läuft. Wenn im nicht gebührenfinanzierten öffentlichen deutschen Farbfernsehen die Partie FC Barcelona (”kicker”-Schreibe: “Barça” - auch die wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt!) gegen den VfB Stuttgart übertragen wird, dann brauche ich doch gar nicht hinzuschauen. Dann weiß ich vorher, dass Messi (den Namen bitte nur euphorisch artikulieren!) das frühe einsnull erzielen wird, was ein Knaller, welch ein Traumtor, Ausrufezeichen. Dabei macht er nichts anderes als den Ball zu nehmen, auf one-touch-Geschwätz zu pfeifen und dem freundlich eskortierenden Gegner zu zeigen, dass das Tor in der Mitte steht. Und dann zappelt er im Netz, der Fisch. Zugegeben, da muss er erst mal rein, schön gemacht, aber den jüngeren unter den Lesern dieser Zeilen sei gesagt, der heutige Trainer der Argentinier, Kinder, der war noch einen Hauch stärker, nur seine Frisur, die war genauso Scheiße. Und ist immer noch genauso Scheiße.
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Ein Bekenntnis

Ich gestehe: Ich freue mich auf das Spiel am Samstag. Ich freue mich auf Bayern München. Ich freue mich, wenn um 15:30 Uhr endlich das Spiel angepfiffen wird, wenn ich Spieler wie Lahm, Robben, Klose, Olic, ja sogar van Bommel sehen darf. Ich freue mich auch deshalb darauf, weil es immer eine Chance gibt, solch ein Spiel zu gewinnen. Ich würde mich freuen, gäbe es wieder solch magische Momente wie die am 17. März des Jahres 2007, als das ganze Stadion (fast das ganze Stadion) ein Spiel gewann, das nicht zu gewinnen war.
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Harmonie

Fast könnte man meinen es wäre weder etwas passiert noch stünde irgendetwas von Bedeutung an. Es herrscht Ruhe in Frankfurt. Die BILD bringt eine weitere Homestory über Maik Franz. Der muss ja auch im Gespräch bleiben, weil er auf dem Platz in den nächsten Wochen kaum eine Rolle spielen dürfte. Und die Frankfurter Rundschau stellt dem Trainer ein paar Fragen. Leider nicht die Entscheidenden zu möglichen Aufstellungs- und Wechselfehlern am vergangenen Samstag beim Spiel in Hannover.

Vielleicht gab’s die aber auch gar nicht. Alles ist wundersam kuschelig und schmusig. Ich finde sowas ja ganz toll.

Eintracht Frankfurt

Hallo Welt!

Einen wundervollen “Guten Morgen” aus Frankfurt hinaus in die virtuelle Welt. Spätestens ab Mittwoch, so verspricht das Radio gerade eben in Form der Wettervorhersage im ersten Programm des Hessischen Rundfunks, steigen die Temperaturen in den unteren zweistelligen Bereich, es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken, aber es bleibt trocken. Ein Hauch von Frühling zieht über das Land. Das ist prima!
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