DFB-Pokal

Finale/s

Kurz vorm Regen. Foto: Stefan Krieger.Kurz vorm Regen. Foto: Stefan Krieger.

Vielleicht eine schöne Gelegenheit sich schon mal das anzuschauen, was in der nächsten Saison auf die Eintracht zukommen wird. Also nicht das, was heute in Köln gespielt wird. Sondern später dann das in Berlin. Da, wo wir ja nächste Saison eher nicht spielen werden.

DFB-Pokal

Fast ohne uns

Symbolbild Sitzkissen. Foto: Stefan KriegerSymbolbild Sitzkissen. Foto: Stefan Krieger.

Der gestrige Tag fand fußballerisch völlig unter Ausschluss von Eintracht Frankfurt statt. Denn es war DFB-Pokal. Und aus dem haben wir uns, man ist schon fast geneigt zu sagen “traditionell”, bereits seit langem verabschiedet. Was für einen Zweitligisten ja keine Schande ist.
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DFB-Pokal

Pokal

Fans. Foto: Stefan KriegerAbgang. Foto: Stefan Krieger

Gesetze, eigene. Man kennt die Phrase ja, so als Anhänger dieser Sportart, die sich Fußball nennt.
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Eintracht Frankfurt

Aufwand nicht belohnt

Oka Nikolov. Foto: Stefan KriegerFoto: Stefan Krieger

Irgendwie war nach etwa einer Stunde des Pokalspiels von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern klar, dass in diesem Spiel der Glücklichere gewinnen würde. Entweder durch einen Glückstreffer kurz vor Ende der Partie, oder halt mit dem entsprechenden Dusel im Elfmeterschießen. Fortuna traf dann die Gäste in der letzten Minute der Verlängerung. Und in Frankfurt ließen sie die Köpfe hängen.
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Eintracht Frankfurt

26.10.2011 Eintracht Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern

Eintracht-Pressekonferenz. Foto: Stefan KriegerFoto: Stefan Krieger

Der Pokal hat ja, wie wir alle wissen, seine eigenen Gesetze. Und so kann man durchaus seine Schlussfolgerungen aus der ersten Hälfte der zweiten DFB-Pokalrunde ziehen. Als da wären: Es gibt sie noch, die Kleinen im Fußball — doch sie gewinnen nicht gegen die Großen. Im Fußball.
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Eintracht Frankfurt

Presseschau 25.10.11

Vereinsmagazin Kaiserslautern. Foto: Stefan KriegerFoto: Stefan Krieger

So sieht eine Provokation aus. Da liegt es auf dem Platz eines Kollegen, direkt in meinem Sichtfeld, wenn ich auf dem Weg zur Kaffeemaschine bin. Das Vereinsmagazin des 1. FC Kaiserslautern. Natürlich tappe ich in die Falle und schnappe mir das Heft. Drin steht zum nächsten Pokalgegner des FCK, nämlich der glorreichen Eintracht aus Frankfurt… nichts.
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Eintracht Frankfurt

Vorne Mitte und hinten Links


Bezeichnend ist, wie Eintracht Frankfurt am Ende das Pokalspiel in Halle gewonnen hat. Ein Pokalspiel, in dem der Zweitligist etwa eine Stunde lang die schlechtere Mannschaft war, in der das Team aus der Regionalliga Nord nicht mehr zu tun brauchte als den Gegner durch etwas Laufarbeit unter Druck zu setzen. Am Schluss ging Eintracht Frankfurt nicht nur deshalb als Sieger vom Platz, weil den Gastgebern etwas die Luft ausging, sondern weil sich Theofanis Gekas, ausgerechnet (!) Gekas, dazu entschloss etwas zu tun, was beim Fußball eine Selbstverständlichkeit sein sollte, in jeder Liga, von der Kreisklasse bis hoch ins Oberhaus: Gekas entschied sich für ein paar Sprints. Sinnvolle Sprints. Nicht die Art von Sprints, die ein Mittelstürmer alibimäßig gerne aufführt, wenn sich die gegnerische Innenverteidigung den Ball hin- und herschiebt, drei, vier mal quer, der Stürmer immer der Kugel hinterherhechelnd, um dann irgendwann verzweifelt die Arme zu heben und sich nach seinen Kameraden umzudrehen, plötzlich bemerkend, dass diese sich bis hinter die Mittellinie zurückgezogen haben, und er selbst bei Eroberung des Balles kaum etwas hätte machen können, weil keiner dagewesen wäre ihn zu unterstützen. Nein, es waren Sprints, die ein Spieler macht, der einen Riecher für die Situation hat, der instinktiv weiß, wann es sich lohnt den Energiehaushalt anzuzapfen, und der dann auch noch die Klasse hat aus der sich ergebenen Situation etwas zu machen. Gut, dass Eintracht Frankfurt am Samstag Gekas hatte. Schlecht, dass Eintracht Frankfurt am Samstag Gekas gebraucht hat. Denn jetzt geht sie wieder los, die Diskussion um den Verbleib des Griechen. Und wie es ist, wenn man sich von der Cleverness des Torschützen vom Samstag abhängig macht, hat man in der Vergangenheit gesehen. Der Mensch vergisst schnell.
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Eintracht Frankfurt

Ein Sieg kann eine Niederlage sein


“Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” Es sind die Worte eines ehemaligen Trainers von mir, die mir in den Minuten zwischen Müdigkeit und Schlaf in der Nacht immer wieder durch den Kopf gehen. Ich weiß nicht mal mehr ob dieser Fußballtrainer einer in der Schule oder im Verein war, damals, als ich selbst irgendwo im Übergang von Kind zum Jugendlichen war, aber plötzlich gingen mir diese von ihm immer wieder ins Übungsspiel reingeschrienen Worte nicht mehr raus aus der Birne: “Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” Wie ein Mantra. Das persönliche Mantra eines jeden, der selbst irgendwann einmal halbwegs ernsthaft gegen den Ball getreten hat. “Gucke, passe, schieße. Gucke, passe, schieße.” So einfach war das damals mit dem Fußball. Das ABC. Das kleine Einmaleins. Zusammen mit dem Laufen, der Bewegung. Das war alles. Mehr brauchte es im Prinzip nicht. Damals wie heute.
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Eintracht Frankfurt

Bulle schlägt Ochs


Für mich jetzt schon das Zitat dieser ersten Hauptrunde im DFB-Pokal. “Ich war nicht überrascht, ich habe keine Abwehr gesehen.” So kommentierte Felix Magath die Niederlage seines Teams gestern gegen RB Leipzig. Fast ist man geneigt den sympathischen Aschaffenburger tröstend in den Arm zu nehmen, ihm ein Glas Tee anzubieten und ihm zuzuflüstern: “Felix, wir sind auch nicht überrascht. Denn wir, die wir ahnungslos all die Jahre im Oberhaus vor uns hin dümpelten, kennen 50% der Spieler dieser Abwehr sehr genau. Wir haben es kommen sehen. Aber es hat uns keiner gefragt”. Häme jedoch ist unangebracht, denn man weiß halt nicht so genau, ob man sich freuen oder ärgern soll: über Wolfsburgs Pleite bzw. Leipzigs Weiterkommen. Und so beschließt man für sich selbst, dass es einem egal ist.
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Eintracht Frankfurt

Kurzzeitige Behinderungen im Straßenverkehr


Die Polizei wünscht allen ein schönes und friedliches Fußballfest und den Nicht- Fußballfans ein schönes Wochenende!

Mir wünscht sie kein schönes Wochenende, die Polizei Halle. Immerhin ist nicht damit zu rechnen, dass bei meinem samstäglichen Einkauf “im Zuge der polizeilichen Maßnahmen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen” könnte. Glück gehabt.

 
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