Kein Punkt Drei Gegentore beim VfB

Foto: Imago/HMB-Media
Foto: Imago/HMB-Media

Der VfB Stuttgart und die Eintracht liefern sich einen heißen Schlagabtausch. Die Gäste kommen nach Traumstart und Rückstand kurz vor Schluss zurück – und verlieren letztlich dennoch.

Rückkehrer Ermedin Demirovic, Torjäger Deniz Undav und Joker Nikolas Nartey haben den VfB Stuttgart zumindest vorübergehend in die Champions-League-Plätze der Fußball-Bundesliga geschossen. Vier Tage nach ihrer 4:1-Gala bei Bayer Leverkusen gewannen die Schwaben dramatisch mit 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt und schoben sich auf Tabellenplatz drei vor.

Die Hessen, die in der Hinrunde damit insgesamt 36 Gegentore kassiert haben, bleiben hinter den Europapokal-Rängen. Zudem verloren sie ihren neuen Stürmer Younes Ebnoutalib, der angeschlagen raus musste.

Rasmus Kristensen traf in der 5. Minute zum 1:0 für die Eintracht. Demirovic nach einem Torwartfehler (27.) und Undav (35.) drehten das Spiel, das nicht immer, aber phasenweise das von vielen erwartete Spektakel bot. Ayoube Amaimouni-Echghouyab (80.) sorgte für das 2:2, ehe der ebenfalls eingewechselte Nartey auf der anderen Seite noch mal für den VfB zuschlug (87.).

Kristensen sorgt für Frankfurter Blitzstart

Die Frankfurter erwischten vor 59.500 Zuschauern einen perfekten Start, mussten schon im Laufe der ersten Halbzeit aber auch mehrere Rückschläge hinnehmen – erst verletzungsbedingt, dann durch individuelle Fehler.

Der Däne Kristensen sorgte mit einer Kopfball-Bogenlampe, bei der VfB-Torhüter Alexander Nübel recht unbeteiligt auf der eigenen Linie klebte, für die frühe Gäste-Führung. Die Stuttgarter ließen sich nicht beirren und suchten den Weg nach vorn – wie bei einem beherzten Antritt von Chris Führich etwa (8.). Was dem DFB-Pokalsieger zunächst jedoch fehlte, war die Durchschlagskraft.

Ebnoutalib muss angeschlagen raus

Nach 20 Minuten gab’s den ersten Dämpfer für die Eintracht: Neuzugang Ebnoutalib musste vier Tage nach seinem Traum-Einstand inklusive Tor beim 3:3 gegen Borussia Dortmund ausgewechselt werden. Er war mit Stuttgarts Jeff Chabot zusammengeprallt und wurde durch Jean-Matteo Bahoya ersetzt.
Und damit nicht genug für die Frankfurter. Der ohnehin nicht unumstrittene Keeper Kaua Santos ließ – auch etwas irritiert von Mitspieler Aurèle Amenda – eine Flanke vor die Füße von Demirovic fallen. Der Stuttgarter war zur Stelle und traf beim ersten Startelf-Einsatz nach monatelanger Verletzungspause zum 1:1. Es war nicht die einzige Unsicherheit von Santos in dieser Partie, der sich wenig später auch noch ein heftiges Wortgefecht mit Teamkollege Arthur Theate lieferte.

In der Zwischenzeit drehte Stuttgarts Undav die Partie vollends. Mit einem noch abgefälschten Flachschuss erzielte der Nationalstürmer bereits sein zehntes Liga-Tor in dieser Saison. Der VfB hatte sich die Führung verdient, die Eintracht nach ihrem frühen 1:0 viele Zweikämpfe und so auch die Kontrolle verloren.

Knauff trifft nur die Latte

Auch nach der Pause blieb das Spiel unterhaltsam. VfB-Flügelspieler Führich schlenzte die Kugel am Ende eines feinen Stuttgarter Spielzugs nur haarscharf am Tor vorbei (57.), im Gegenzug traf Ansgar Knauff sehenswert die Latte (58.).

Nach gut einer Stunde hatte Undav das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte allerdings frei stehend am diesmal stark reagierenden Eintracht-Keeper Santos. Zehn Minuten vor dem Ende rächte sich das zunächst. Amaimouni-Echghouyab sorgte per Flachschuss für den Frankfurter Ausgleich. Der VfB schlug in einer heißen Schlussphase durch Nartey aber ebenfalls noch mal zurück. (Christoph Lother, dpa)

Die Stimmen zur Niederlage

Markus Krösche: Die Jungs müssen damit umgehen können. Wir müssen es im Defensivverbund besser machen. Nach dem Ausgleich dürfen wir nicht aus der Struktur fallen, da waren wir zu wild. Die gute Struktur, die wir hatten, haben wir verlassen – das funktioniert nicht. In der Phase wollten wir zu viel und standen zu weit auseinander. Die gegnerischen Chancen lassen wir zu einfach zu. Auch wenn wir mal nicht den Zugriff haben, müssen wir dennoch in einer gewissen Kompaktheit sein. Wenn wir den Ball verlieren, müssen wir zuallererst Druck auf den Ball bekommen und direkt im Kopf haben, das eigene Tor zu verteidigen und nicht zu schnell zu offensiv zu denken. Man kann sagen, dass das Spiel ein Spiegelbild unserer Hinrunde war: Wir haben offensiv Qualität und strahlen Gefahr aus; defensiv müssen wir eine gewisse Kompaktheit hinbekommen, als Mannschaft gegen den Ball besser agieren, gewisse Prinzipien einhalten und ein Bewusstsein dafür haben, was in bestimmten Situationen passieren kann – wir dürfen nicht zu viel Risiko gehen.

Dino Toppmöller: Es ist ein verdienter Sieg für Stuttgart. Es war ein packendes und spannendes Fußballspiel. In den ersten 25 Minuten haben wir richtig gut verteidigt und haben kaum etwas zugelassen. Durch einen individuellen Fehler holen wir den Gegner zurück ins Spiel, anschließend war der VfB die bessere Mannschaft. Wir haben zu lange Lösungen gesucht und nicht versucht, uns spielerisch zu befreien. In der Halbzeitpause haben wir angesprochen, dass wir mutiger mit dem Ball sein müssen, eine andere Aktivität im Freilaufen und mehr Mut zeigen müssen, über die zwei Spitzen und die Sechser zu spielen. Nach der Pause waren wir besser, das Spiel war offener. Wir machen den Ausgleich, haben die Riesenchance von Rasmus Kristensen zum 3:2 – verdient oder unverdient, spielt in diesem Moment keine Rolle. Dann kassieren wir ein billiges Gegentor. Das ärgert mich sehr. Wir geben aber eine Antwort nach diesem Nackenschlag mit zwei Chancen durch Kalimuendo und den Steckpass auf Theate. Die Moral stimmt. Aber es ist ärgerlich, dass wir gegen zwei Topteams nur einen Punkt geholt haben. Jetzt geht es darum, sich für den hohen Aufwand, den wir betreiben, mit Punkten zu belohnen. (Quelle: Eintracht.de)

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180 Kommentare
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  1. Erster. Macht aber keinen Spaß mehr.

  2. Morsche. Ganz nüchtern betrachtet sind ein Remis und eine Niederlage gegen den BvB und den VfB absolut das, was zu erwarten war. Insofern ist das alles ok. Bedenklich stimmt, dass Toppmöller das Defensivproblem nicht in den Griff bekommt – und Krösche offensichtlich nicht in der Lage ist, ihn dabei zu unterstützen. Da helfen von Seiten des Sportvorstands auch keine leeren Worthülsen. Der Kader ist seiner.

  3. Ebnoutalib ist nicht mit Chabot zusammen geprallt, er wurde von ihm bewusst umgenietet.

  4. Nein. Er war einfach eher am Ball. Bewusst in den Zweikampf sind beide gegangen. Kann mich auch an keine Stimme der Eintracht erinnern, die Chabot einen Vorwurf gemacht hätte. Aber gut, wird von vielen natürlich anders bewertet. So ist das halt im Fußball.

  5. ZITAT:
    „Ebnoutalib ist nicht mit Chabot zusammen geprallt, er wurde von ihm bewusst umgenietet.“

    Chabot, dem ich grundsätzlich zutraue den Gegner umzunieten, geht in der Situation rustikal hin, spielt aber eindeutig den Ball zuerst. Das war einfach super unglücklich und passt zur Gesamtsituation.

  6. ZITAT:
    „Morsche. Ganz nüchtern betrachtet sind ein Remis und eine Niederlage gegen den BvB und den VfB absolut das, was zu erwarten war. Insofern ist das alles ok“

    Es ist nur so lange alles OK wie man gegen Gegner wie zum Beispiel Werder am Freitag mehr Tore schiesst als man fängt. Das hat ne ganze Zeit aufgrund individueller Klasse in der Offensive gut funktioniert. Nachdem Burkard und Uzun ausgefallen sind kam es aber hier zum Bruch. Jetzt hast Du wieder nur einen Stürmer auf absehbare Zeit und wie lange Uzun benötigt um wieder in die Form von Saisonanfang zu kommen wissen wir nicht. Ich bin sehr gespannt auf Freitag. Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

  7. JG555Pflichtspiele

    Der Blick von Theate sagt ja alles aus…Wie soll der Junge das mental aufarbeiten? Und nochmal: Der Zimmermann bespricht das noch aufm Platz mit ihm in aller Öffentlichkeit. Bei soviel mangelndem Fingerspitzengefühl fehlt mir die Hoffnung, dass Kaua das selbst schafft. Die Abwehr ist im Grunde – ausser Tuta – fast identisch geblieben. Alle können doch gar nicht so in ein Tief gefallen sein. Kevin gab absolute Ruhe von hinten – ja mit Patzern – aber jetzt sind s eben noch viel mehr Patzer und die totale Verunsicherung der Mannen davor. Fatale Fehleinschätzung der verantwortlichen Santos das absolute Vertrauen vor Trapp zu geben. Das ist die erste Torwartdiskussion seit Pahl s Einwurf-Eigentor in Bremen damals oder mal mit Jüriens, Gundelach und später immer mal wieder Oka. Hausgemacht. Kaua muss einem trotzdem nicht leid tun. Dafür ist das Schmerzensgeld einfach zu hoch. Alles Gute dem Younes und Jupp gefiel auch wie Kali. Vorne trotz Ausfall Jonny läuft es ja, aber hinten…das wird erst nächste Saison reparabel sein.

  8. Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?

  9. ZITAT:
    „Ebnoutalib ist nicht mit Chabot zusammen geprallt, er wurde von ihm bewusst umgenietet.“

    So Spielertyp fehlt der Eintracht aktuell. Rustikal und trotzdem statistisch gesehen fair mit nur einer gelben Karte diese Saison. Dazu hat er eindeutig den Ball gespielt bevor er Younes abräumt,der auch selber mit persönlich hohem Risiko in diese Minilücke sprintet. Das es eventuell mit einem Knieschaden endet ist maximal unglücklich.

  10. ZITAT:
    Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?“

    Dann kennen wir wenigstens jetzt schon die Gründe: Hühner-Abwehr, Torwartfrage, Stürmernot, Mager-Mittelfeld,

  11. ZITAT:
    „ZITAT:
    Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?“

    Dann kennen wir wenigstens jetzt schon die Gründe: Hühner-Abwehr, Torwartfrage, Stürmernot, Mager-Mittelfeld,“

    ZITAT:
    „ZITAT:
    Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?“

    Dann kennen wir wenigstens jetzt schon die Gründe: Hühner-Abwehr, Torwartfrage, Stürmernot, Mager-Mittelfeld,“

    Ich ergänze bei Gründe: „, Trainer“

  12. Götze gestern wieder miit Null impact.
    Lieber Dahoud behalten und Götze pensionieren.

  13. Ich frage mich die ganze Zeit, was spielt unser Torwarttrainer bei dem ganzen Elend eigentlich für eine Rolle?

  14. Isser noch da?

  15. ZITAT:
    Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?“

    Dann gehts nach ein paar markigen Ansagen von Krösche einfach weiter so.

  16. Obervollexperte FrankBallinger

    gut erkannt, Concierge!

  17. Diese Zeitraumbetrachtungen sind natürlich immer willkürlich, allerdings hat die Eintracht aus den letzten 18 Pflichtspielen gerade mal 4 mickrige Siege geholt: Gegen St. Pauli (14.), Mainz (17.), Köln (7.) und Augsburg (14.). Keiner dieser Siege war souverän oder hoch. Da mag es für den Einzelfall jeweils passende Erklärungen geben, in Summe ist das jedoch schon deutlich zu wenig.

  18. Amenda ist wenigstens nicht durch große Patzer aufgefallen.

    90 Minuten brav nebenher getrabt, nur einmal Santos im Weg gestanden, saubere Bilanz.

  19. Wenn Ebnoutalib tatsächlich eine schwere Knieverletzung haben sollte, was ich nicht hoffe, muss Krösche noch einen Stürmer leihen.
    Abgesehen davon, bleibt das Thema 6er und IV – scheint aber im Winter eher schwer zu sein oder der Bedarf wird intern nicht so wahrgenommen. Ich fände auf der IV Position ideal, Amenda ziehen zu lassen und dafür noch einen erfahreneren Rotationsspieler zu holen. Mit Collins hat die Eintracht einen Perspektiv-IV – das muss angesichts der Instabilität reichen.

  20. Ich glaube ja, ein Teil unseres Problems sind die Außenverteidiger. Während Koch 83% und Amenda 62% der Zweikämpfe gewinnen, liegt dieser Wert bei Kristensen bei 25% und bei Theate bei 14%!

  21. ZITAT:
    „Ebnoutalib ist nicht mit Chabot zusammen geprallt, er wurde von ihm bewusst umgenietet.“

    👍👍👍

  22. Nicht zu vergessen, wie er Doan weit in Eintracht Hälfte umgenietet hat. Da wollte er das Foul.

  23. Kann man Kaua nicht schnell noch irgendwohin verleihen, dass der sich in einem neuen Umfeld noch mal berappeln kann, Portugal, Brasilien?

    Hier wird das so nix mehr mit ihm.

  24. Das Phlegma da gestern bei Einigen wieder, grausam. Skhiri, leider auch inzwischen Doan und besonders mein Liebling Mario. Dessen Einwechslungen bringen zur Zeit absolut nix.

  25. „Amenda … nur einmal Santos im Weg gestanden, …“

    Nicht das erste Mal, dass Santos übermotiviert aus dem Tor kommt und eigene Spieler angeht, ganz zu schweigen von den Szenen, in denen er Gegner abräumt, bzw. zu spät kommt und Elfer riskiert.

  26. In der 2. Halbzeit hat Santos paarmal richtig stark gehalten und es war ihm zu verdanken, dass es nur 2:1 steht…..es will mir nicht in den Kopf hinein, dass man das 2:2 nicht über die Zeit bringt.

  27. ZITAT:
    „Kann man Kaua nicht schnell noch irgendwohin verleihen, dass der sich in einem neuen Umfeld noch mal berappeln kann, Portugal, Brasilien?

    Hier wird das so nix mehr mit ihm.“

    Wäre eine gute Idee. Zumal die Reaktionen der anderen Spieler nicht so wirkten, als ob sie hinter dem erneuten Torwartwechsel von Zetterer zu Santos stehen würden.

  28. Wenn der Amenda die Hereingabe zum 3:2 zur Ecke abwehrt sprechen wir anders über Santos. So einfach ist das manchmal.

  29. „Ich glaube ja, ein Teil unseres Problems sind die Außenverteidiger.“

    Ja, grad die Spieler, denen man eine gewisse Routine unterstellt, lassen sich vorführen wie Schulbuben. Beide verlieren ihre Gegenspieler viel zu oft aus dem Blick, so wie Theate gestern beim 3:2 wie schon gegen Dortmund beim 0:1.

  30. Wäre eine gute Idee. Zumal die Reaktionen der anderen Spieler nicht so wirkten, als ob sie hinter dem erneuten Torwartwechsel von Zetterer zu Santos stehen würden.“

    Der Theate könnte über seine Rolle beim 3:2 nachdenken.

  31. Attila ex achtundfünfzig

    ZITAT:
    „„Amenda … nur einmal Santos im Weg gestanden, …“

    Nicht das erste Mal, dass Santos übermotiviert aus dem Tor kommt und eigene Spieler angeht, ganz zu schweigen von den Szenen, in denen er Gegner abräumt, bzw. zu spät kommt und Elfer riskiert.“

    Das ist Unsinn. Amenda wurde Kaua in den Weg geschubst. Da konnte er für den Kontakt nichts. Wenn ich dich mit einem leichten Schubser vor ne Bahn befördere, sagst du danach auch, der Schubser war nicht so schlimm.

  32. „In der 2. Halbzeit hat Santos paarmal richtig stark gehalten …“

    Ein Torwart wird nach an seinen Fehlern gemessen wie ein Stürmer nach Toren.
    Er mag viele Szenen klären, aber wenn er einen entscheidenden Fehler macht, bleibt der hängen. Beim Stürmer ist es umgekehrt, er kann 10 Fahrkarten schießen, macht er aber den entscheidenden Treffer, wird er gefeiert.

  33. Apropos Stürmer, Kalimuendo führte gestern 20 Zweikämpfe und gewann 45%. Das ist schon stark für einen Stürmer gegen die Kanten da hinten bei Stuttgart.

  34. ZITAT:
    „gut erkannt, Concierge!“

    Damit habe ich gar kein Problem. Man darf sich einfach nicht so wichtig nehmen, wovon ja auch dein eigener Nick zeugt.
    Da könnte such manch anderer Wichtigtuer hier ein Beispiel nehmen.
    Gnihihi.

  35. Attila ex achtundfünfzig

    Die Zeiten in denen ein Torhüter unbedrängt bei Ecken rauslassen und den Ball abfangen konnte scheinen vorbei. Heute blockieren 3-4 Spieler den Goalie. Da ist es umso wichtiger, dass du kopfballstarke, große, wuchtige Verteidiger hast und da scheint es bei uns zu fehlen.
    Ausserdem brauchen wir endlich den spielstarken 6er der auf dem Spielfeld das Maul aufkriegt und den Rest dirigiert und Ordnung in das Chaos bringt.
    Und vergesst endlich den Plan mit Götze den Vertrag zu verlängern. Überweist das eingesparte Geld lieber an die Blog-G-Blogger.

  36. Attila ex achtundfünfzig

    ZITAT:
    „„In der 2. Halbzeit hat Santos paarmal richtig stark gehalten …“

    Ein Torwart wird nach an seinen Fehlern gemessen wie ein Stürmer nach Toren.
    Er mag viele Szenen klären, aber wenn er einen entscheidenden Fehler macht, bleibt der hängen. Beim Stürmer ist es umgekehrt, er kann 10 Fahrkarten schießen, macht er aber den entscheidenden Treffer, wird er gefeiert.“

    Jetzt verstehe ich, deshalb wird Knauff so gefeiert. Der hat immerhin in dieser BL- Vorunde ganze 2 Tore erzielt.

  37. ZITAT:
    „„Ich glaube ja, ein Teil unseres Problems sind die Außenverteidiger.“

    Ja, grad die Spieler, denen man eine gewisse Routine unterstellt, lassen sich vorführen wie Schulbuben. Beide verlieren ihre Gegenspieler viel zu oft aus dem Blick, so wie Theate gestern beim 3:2 wie schon gegen Dortmund beim 0:1.“

    Dazu passt irgendwie auch, dass beide für meinen Geschmack zu oft vorne rumgurken (ich meine nicht die Standardsituationen, bei denen sie logischerweise vorne sein sollen). Ist das eine taktische Anweisung oder das Übernehmen von Verantwortung? Es klappt ja zumindestens bei Kristensen manchmal, aber zuweilen wirkt es auch etwas übermotiviert und wird dann unverständlich bis ärgerlich, wenn sie die Defensive nicht im Griff haben.

  38. Wenn ein Torwart rauskommt, muss er den Ball haben und Santos hatte ihn schon und lässt ihn dann fallen. Da kann man die Ausrede, Amenda wäre in ihn hineingeschubst (wie niedlich) worden, nicht verwenden. Im Strafraum ist es eng, da kommt es andauernd zum Körperkontakt.

  39. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Ebnoutalib ist nicht mit Chabot zusammen geprallt, er wurde von ihm bewusst umgenietet.“

    👍👍👍“

    Ist halt schon stark, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen eine bewusste! Körperverletzung unterstellt wird. Das sollte man dann schon belegen können. Meine Meinung, wie man so schön sagt.

  40. Unsere Aussenverteidigung ist wirklich zu leicht zu knacken. Gegen den BVB mussten es noch anspruchsvolle weite Flugbälle sein, gestern reichte schon unbedrängte Pässe aus dem 10er Raum. Und da sind dann auch unsere 6er gefragt. Den darf Undav nie im Leben so unbedrängt spielen dürfen vor dem 3:2! Beim defensiven Mittelfeld ist der Wurm drin. Ohne Dahoud fehlt es absolut an spielerischen Momenten. Mit ihm oft an defensiver Stabilität…
    Kaua muss sich nichts vorwerfen lassen von dem Hühnerhaufen. Er hat öfter gerettet als gepatzt. Und vor dem 0:1 schubst ein Stuttgarter Amenda in ihn rein.

  41. Morsche

    Ich kome zu der frustrierenden Erkenntnis, dass Stuttgart einen deutlich besseren Kader hat. Auf fast allen Positionen stärker besetzt. Selbst wenn unsere ganzen Verletzten da wären, wären sie immer noch besser. Um so mehr gestern. Das passiert dann, wenn bessere Fußballer gegen schlechtere spielen.
    Die sind an uns vorbeigezogen.

  42. Die Frage ist doch, traut man es Santos zu, dass er die Fehler in absehbarer Zeit abstellt/minimiert? In der Vorrunde hat man ihn nach 1,5 Patzern vor den Bus geworfen (für einen bestenfalls bundesligaunterdurchschnittlichen Zetterer). Warum sollte das jetzt anders aussehen?

    Ich habe übrigens weiterhin das Gefühl, dass es egal ist, wer da namentlich in der Abwehr/auf der 6 spielt. Da ist ein größeres, strukturelles Problem, dass wir nicht in den Griff bekommen.

  43. Und jetzt noch die Befürchtungen um Younes. Kreuzbandriss und monatelanger Ausfall. Könnte so ne richtige Seuchensaison werden, die uns wieder deutlich nach hinten spült…

  44. Wenn es spielerisch hakt, muss man hinten zumindest dicht machen. Das berühmte Bollwerk bauen. Das ist bei uns eher ein Lattenzaun. Nicht, weil die einzelnen Spieler nichts können, sondern, weil die Abstimmung nicht stimmt.

  45. @42
    Chabot ist ein Spieler, der bei uns vermisst wird, wenn wir von Hinti oder Abraham träumen – knallhart, kompromisslos, oft am Rande der Legalität.

  46. Morsche!

    Toppmöller hält stur an seinem Konzept fest. Niederlagen sind bei dem Weg dieser Transformation eingepreist. Andere sagen dagegen, es liegt eben in der DNA der Eintracht eher mit 5er Kette zu spielen und zu kontern, statt selbst das Spiel zu machen. Der Trainer weiß das, und agiert trotzdem in die andere Richtung.

    Nach meiner nur unmaßgeblichen Meinung ist eine 4er Kette nur bei absoluten Top-Clubs erfolgreich im Einsatz, da hier alle Spieler so professionell sind, dass sie gleichzeitig offensiv wie auch defensiv denken und agieren und diese Mannschaften auf allen Positionen sehr ballsicher sind, so dass Ballverluste und überfallartige Angriffe der Gegner eher selten vorkommen.

    Der VfB war gestern deutlich ballsicherer als die Eintracht, dann muss man konzedieren. Ich frage mich nur, wie hat der VfB es geschafft, von einem Fast-Absteiger so schnell, eine solche Entwicklung zu nehmen? Die Kommentatoren haben ja gestern gelobt, dass Hoenes durchschnittliche Spieler deutlich besser gemacht hat.
    Als „Ausbildungsbetrieb“ müsste das ja auch der Anspruch an Toppi sein.

    Ich würde es begrüßen, wenn Toppi für den Rest der Saison auf 5er Kette zurück geht, auch wenn der eine oder andere Spieler dann auf die Bank müsste. Das gibt Santos auch mehr Sicherheit. Für „Rock´n Roll“ ist die Eintracht noch nicht stabil und ballsicher genug – der Schuß ging nun oft genug nach hinten los.

  47. Mir fällt auf, dass Krösche zunehmend konkrete taktische Kritik übt. Also Sachen fordert und bemängelt, die absolut dem Trainer obliegen. Da scheint sich ein Knacks zu vertiefen, den es so früher nicht zu sehen gab.

  48. @50
    Wirklich? Ich sehe das genaue Gegenteil…

    Mal ganz allgemein: im 1. Jahr war der Versuch Ballbesitzmannschaft zu werden. Ist mehr oder weniger gescheitert, auch aufgrund der unrühmlichen Kolo Muani Geschichte. Im 2. Jahr haben wir dann den Ansatz bleiben lassen und uns zur Kontermannschaft zurücktransformiert. War auch durchaus sinnvoll, weil du so die individuelle Qualität von Marmoush/Ekitike optimal gemeinsam eingebunden hast. Und dieses Jahr machen wir halt von allem ein bisschen… zu Beginn offensiv, vorne Druff, mit viel Pressing. Dann der Versuch das irgendwie halblebig mit einer 3er/5er Kette zu spielen und gestern dann wieder sehr passives 4-4-2 auf Konter. Stur am Konzept festhalten, sehe ich überhaupt nicht.

  49. ZITAT:
    „Mir fällt auf, dass Krösche zunehmend konkrete taktische Kritik übt. Also Sachen fordert und bemängelt, die absolut dem Trainer obliegen. Da scheint sich ein Knacks zu vertiefen, den es so früher nicht zu sehen gab.“

    „Nach dem 2:3 in Stuttgart hat Sportvorstand Markus Krösche den Auftritt deutlich kritisiert, sich aber hinter den Trainer und Torhüter gestellt.“
    https://www.hessenschau.de/spo.....r-104.html

    Die richtige Position für einen kleinen Schubser.

  50. Mal ein paar Binsen von mir: Das ganze Krösche/Dino Ding mit „offensiv in allen Mannschaftsteilen bis hin zum Torwart“ droht imho krachend zu scheitern. Die Erfolge der letzten Jahre blenden alle Beteiligten, bis hin zu der fatalen Annahme, man könne auch noch die letzte Position mit Verkaufsschildern versehen. Das Konzept scheint grösser als der Club, es hat ja wunderbar funktionert! Schaut mal, wo wir herkommen, man muß ja die Kirche im Dorf lassen, nie waren wir erfolgreicher, ja ja.

    Das hat in der Tat auch wunderbar funktioniert bisher, immer wieder mal mit kleinen Rückfällen, aber es ging stetig bergauf, das kann sicher niemand leugnen. Das ging einher mit der Überzeugung, dass die hinter uns liegenden Zeit gezeigt hat, dass es bisher der richtige Weg ist, die SGE als Talentschmiede zu etablieren, Youth-League in allen Teilen bis hin zum Torwart und Trainer. Mit Dino wirds natürlich weitergehen, Krösche wird keine anderen Trainer finden, der das auf Dauer mitmacht, zumindest keinen der üblichen Verdächtigen.

    Gut möglich, dass das in ein paar Wochen wieder funktioniert, immerhin hat sich die Truppe auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder gefangen und dann wieder die nötigen Punkte eingefahren, gegen auf dem Papier schwächere Mannschaften. Ich denke nach wie vor, dass das auch weiterhin funktionieren kann. Dazu brauchts aber ein Mindestmaß an Erfahrung auf dem Patz, nicht auf der Bank. Die Ruhe eines Kevin Trapp, einen Typ wie es Rode war, ja, Binse… nur es passiert halt nicht. Stattdessen werden die neusten Stürmerkracher präsentiert, schliesslich muß man ja weiter Transferkohle generieren…

    Mir fehlt da massiv die gesunde Balance, es kann funktionieren, aber nicht so, als Schießbude der Liga. Man sieht es mittlerweile in jeden Spiel: Der Frust bei vielen Spielern ob der vielen kassierten Tore, wird deutlicher und grösser. So gross auch bei mir die Freude über die neuen Stürmer ist (Frankfurter Bub, ja super, klar!), so gross ist auch die Befürchtung, dass gerade bei den jungen Spielern der Frust steigt und am Ende hast du eine Truppe von sich selbst schützenden Individuen, die nicht mehr als Mannschaft funktionieren.

  51. @sgeHorst
    Ich bin da weitestgehend bei dir. Nur

    “ Dazu brauchts aber ein Mindestmaß an Erfahrung auf dem Patz, nicht auf der Bank.“

    Hat es doch, zumindest in der Defensive. Koch, Theate, Kristensen, Shkiri sind ja alles keine Greenhorns. Und als Zetterer im Tor stand, kann man den noch dazu zählen. Und trotzdem rappelt es in der Defensive regelmäßig. Die funktionieren nicht, oder immer mal nur phasenweise. Da kann man vielleicht zu dem Schluss kommen, dass Krösche eigentlich schon „ausgewogen“ eingekauft hat. Aber der Trainer halt nicht vermitteln kann, was er will.

  52. Koch, Theate, Kristensen, Shkiri, Doan… allesamt gestandene, erfahrene Nationalspieler. Dazu Knauff, der das nun auch schon ein paar Jährchen auf dem Niveau macht. Kalimuendo auch schon 23 und in 2 Ländern mehr oder weniger aktiv gewesen. Eingewechselt u.a. Götze und Dahoud. Erfahrung ist vielleicht auch nur bedingt das fehlende Puzzleteil.

  53. ZITAT:
    „Erfahrung ist vielleicht auch nur bedingt das fehlende Puzzleteil.“

    Derzeit wirkt es, als sei das Puzzle aus verschiedenen Kisten zusammengewürfelt.

  54. schwer was los im Blocke g 😊 guten Morgen allerseits – ich finde wir drehen uns im Kreis – was für mich noch problematischer ist, diesen Tanz vollführen auch die sportlichen Leiter – Hoffnung gibt mir das Interview zwischen Hellmann und DB-Boss

  55. ZITAT:
    „Morsche

    Ich kome zu der frustrierenden Erkenntnis, dass Stuttgart einen deutlich besseren Kader hat. Auf fast allen Positionen stärker besetzt. Selbst wenn unsere ganzen Verletzten da wären, wären sie immer noch besser. Um so mehr gestern. Das passiert dann, wenn bessere Fußballer gegen schlechtere spielen.
    Die sind an uns vorbeigezogen.“

    Ich sehe uns da rein individuell nicht wirklich schlechter besetzt… die gleiche Truppe beim VfB ist letzte Saison 9. in der Liga geworden. So richtige Wunderkicker sind in der gestrigen Aufstellung auch nicht wirklich dabei.

  56. „… die gleiche Truppe beim VfB ist letzte Saison 9. in der Liga geworden.“

    Die Champions League zehrt. Und natürlich gab es auch Kritik am Trainer.

  57. ZITAT:
    „„… die gleiche Truppe beim VfB ist letzte Saison 9. in der Liga geworden.“

    Die Champions League zehrt. Und natürlich gab es auch Kritik am Trainer.“

    Der hat aber stur an seinem Konzept festgehalten… und ist nicht nach dem 1. Gegenwind eingeknickt.

  58. Attila ex achtundfünfzig

    Ich verstehe Krösche einfach nicht. Man hat doch bereits in der letzten Saison gesehen, dass die Defensive Probleme hat. Dann wurden noch mit Tuta und Nkounkou 2 Defensive abgegeben. Ergebnis: noch mehr Chaos in der Abwehr. Maßnahmen: keine. Ja doch, 19jährige Talente die vielleicht in ein, zwei oder drei Jahren die Bundesligareife haben. Finanzinvestitionen halt.Blöd, dass wir jetzt Qualität brauchen.

  59. „Der hat aber stur an seinem Konzept festgehalten… und ist nicht nach dem 1. Gegenwind eingeknickt.“

    Meinst Du, Toppmöller wäre eingeknickt oder Toppmöller solle an seinem Plan festhalten?
    Geholfen hat Hoeneß auch der Pokalsieg – auch dank glücklicher Fügungen.

  60. Ich meine Toppmöller ist eingeknickt und hätte mehr Verständnis, wenn er an seinem (diesjährigem) Plan festgehalten hätte…

    Ich glaube, wenn wir uns dauerhaft in den internationalen Rängen mit Blick auf die Top4, wenn einer „der Großen“ schwächelt etablieren wollen, was beim derzeitigen finanziellem Einsatz Pflicht sein dürfte, muss der Weg von dem Konteransatz wegführen. Und das bekommt Toppmöller nicht hin… im Gegenteil, die relativ stabile Defensive ist völlig futsch ohne dabei Vorne wirklich mehr Durchschlagskraft gegen die Maurer der Liga zu haben.

  61. ZITAT:
    „… Da ist es umso wichtiger, dass du kopfballstarke, große, wuchtige Verteidiger hast und da scheint es bei uns zu fehlen…..“

    Komischerweise scheint es bei den eigenen Toren kein Problem zu sein. Immerhin schon sechs Kopfballtore diese Saison… Bestwert hinter den Bayern.

  62. Was ich nicht mehr verstehen das alle Verantwortlichen die Problematik erkannt haben und wissen wie und wo die Fehler abzustellen sind . Aber es passiert gar nichts . Wo ist da jetzt der Ansatz ist der ganze Kader nicht in der Lage dagegen zu wirken oder verstehen sie den Trainer nicht und können das nicht umsetzen. Oder ist der Trainer nicht in der Lage oder willens da abzustellen .

  63. ZITAT:
    „…. Oder ist der Trainer nicht in der Lage oder willens da abzustellen .“

    Da gehe ich stark von aus, dass der Trainer kein Bock hat dem entgegenzuwirken…

  64. Denke, die strategische Ausrichtung, dass die SGE als Ausbildungs- und Veredelungsverein gesehen wird, wird von allen Verantwortlichen und Entscheidungsträgern unverändert so getragen wird und man handelt entsprechend. Für mich ist das aus verschiedenen Gründen grundsätzlich auch ok.
    Für mich stellt sich aber zunehmend die Frage, für was die Eintracht eigentlich fußballerisch steht und was ja m.W. dann für alle Mannschaften, inkl. NLZ, gelten soll. Ist das jetzt Solovioline, Klavierkonzert, Klassisches Orchester, Rock ‚N‘ Roll, Heavy-Metall oder 140 bpm? Und wer legt da eigentlich die Strategie fest? Erfolgt das ausschließlich im Vorstandsressort Sport?
    Sorry, aus der Ferne sehe ich da ansonsten nämlich max. qualifizierte Vollexperten. Und mit der Dame im AR, glaube Turnabteilung o.ä., qualifiziertes Vollexpertinnen. Gut vlt. Kraaz, VP im e.V., wobei ich nicht so genau weiß, was dessen Zuständigkeit eigentlich ist.
    Aus der Ferne wirkt das auf mich ein wenig wie Wohlfühl- und Netzwerkoase, wo man auch gehofft hat, dass einem das Glück weiterhin hold ist und nebenbei noch mindestens ein Sechser im Lotto pro Saison rausspringt.
    Wie man jetzt leider z.B. an den Verletzungen von Jonni und Ebby feststellen muss, ist das halt nicht immer so.
    Denke, dass sollte mal einiges auf den Prüfstand. Nicht nur der Trainer.

  65. Die Schlüsse, die aus der Misere gezogen werden, sind eben unterschiedlich.

    Topmöller erwartet, dass die Spieler „konzentrierter“ und „noch fokussierter“ agieren, d. h. er geht davon aus, dass es schlicht ein Lernprozess ist, den die Eintracht durchlaufen muss.

    Hier im Blog und auch in anderen Foren, wünschen sich die Fans deutlich weitergehende Maßnahmen bis hin zu einer Strategie-Änderung.

  66. Nur: Wie will man Konzentration üben?

    Es sind zu viele Gegentore.
    Es sind zu viele individuelle Fehler.
    Es sind vor allem zu viele frühe Gegentore.

    Seit 17 Ligaspielen arbeitet man daran und bekommt es nicht in den Griff. Völlig egal, ob Vierer- oder Fünferkette, ob Zetterer oder Santos. Da stimmt eher was Grundsätzliches nicht.

  67. ZITAT:
    „Für mich stellt sich aber zunehmend die Frage, für was die Eintracht eigentlich fußballerisch steht und was ja m.W. dann für alle Mannschaften, inkl. NLZ, gelten soll. „

    Könntest du diese Frage für irgendeinen anderen Bundesligisten beantworten?

  68. 64: Zustimmung + Ergänzung: für das Spiel mit dem Ball braucht es m.M.n. allerdings auch ein anderes zentrales Mittelfeld. Hier wird aktuell a) zu wenig Offensives vom Gegner verhindert, b) zu oft zurückgespielt und c) zu selten mal wirklich das Spiel gemacht.

  69. Man könnte natürlich auch erwähnen, dass die Eintracht mit 35 erzielten Toren die zweitmeisten der Liga hat…

  70. ZITAT:
    Könntest du diese Frage für irgendeinen anderen Bundesligisten beantworten?“

    Warum sollte ich?
    Kannst Du es für die SGE?

  71. ZITAT:
    „… Kannst Du es für die SGE?“

    Vermutlich nicht. Aber ist diese Frage überhaupt relevant? Die einzige Frage ist doch, wie erfolgreich ist die Mannschaft.

  72. ZITAT:
    „ZITAT:
    Könntest du diese Frage für irgendeinen anderen Bundesligisten beantworten?“

    Warum sollte ich?
    Kannst Du es für die SGE?“

    Dann scheint die ganze Frage in die Kategorie „Phrasengedresche“ zu gehören.

  73. ZITAT:
    „ZITAT:
    „… Kannst Du es für die SGE?“

    Vermutlich nicht. Aber ist diese Frage überhaupt relevant? Die einzige Frage ist doch, wie erfolgreich ist die Mannschaft.“

    Ebend.

  74. Nächster Gegner Werder Bremen seit 282 Minuten ohne eigenen Treffer. Ob sie die 300 noch überschreiten? Eher zweifelhaft aktuell.

  75. „Da kann man die Ausrede, Amenda wäre in ihn hineingeschubst (wie niedlich) worden, nicht verwenden.“

    Es stimmt aber. In einer Kameraeinstellung konnnte man gut sehen, wie der Stuttgarter absichtlich den Amenda etwas nach vorne und genau in dem Moment in Kaua reinschiebt, als der in der Luft den Ball fangen wollte, und ihn dadurch nicht zu fassen gekriegt hat.

  76. Trotzdem muss Kaua den festhalten oder fausten. Fallenlassen ist keine Option….

  77. Unser Mittelfeld ist allerdings in fast jedem Spiel unterschiedlich besetzt Larsson ,Shkiri, Höjlund, Chaibi , Götze , Dahoud Stabilität bringt das nicht .

  78. Unser Sturm auch…

  79. ZITAT:
    „Trotzdem muss Kaua den festhalten oder fausten. Fallenlassen ist keine Option….“

    Wenn der rausgeht müssen da 2 Mann liegen und er den Ball haben. Ohne wenn und aber.

    Trotzdem denke ich das man jetzt keinen weiteren TW Wechsel machen kann egal wie Augen zu und durch und im Sommer einen holen.

  80. ZITAT:
    „… Die einzige Frage ist doch, wie erfolgreich ist die Mannschaft.“

    Deswegen erörtern wir hier ja, wie der Erfolg zu erringen sei. Wenn wir da keine überzeugende Antwort finden, befürchte ich ein Saisonende im Niemandsland. Am Ende rutschen wir gerade noch so auf einen Euroligaplatz, nachdem die Mehrfachbelastung wegfällt und die Leistungsträger gesund werden. Dann fehlen wieder die Argumente für einen Trainerwechsel.

    So eiern wir weiter rum. Solange wir hier keine eindeutig richtige Linie für Taktik und Personalplanung entwickeln, können die Handelnden sie auch nicht umsetzen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen!

  81. Ich bin da heute gar nicht so angefressen. In Stuttgart kann man verlieren, Fehler machen, sich mal dumm anstellen. Alles ok! Man kann auch mal seinen Mitspieler anscheissen, wenn er pennt. Auch alles fein.

    Aber man muß auch im Team zusammenstehen, muss sich gegenseitig aufbauen, gute Aktionen der Mitspieler feiern! Sich daran hochziehen und damit auch den Mannschaftskameraden Sicherheit geben, und da mangelt es ein wenig. Besonders unangenehm fällt mir da unser Arthur auf, der schnell dabei ist, den Mitspieler den Marsch zu blasen (wer ohne Fehler, der werfe den ersten Stein). Sein Gesichtsausdruck, als er Kaua den Marsch geblasen hat, ließ nicht viel Interpretationsspielraum, um es mal vorsichtig auszudrücken. Warum auch nicht, Schuldfrage war geklärt ;-)

    Aber dann gehört es sich auch, dass man den Mitspieler im Anschluß auch für gute Leistungen feiert, ihn wieder aufbaut, ihm das gute Gefühl zurückgibt. Daran erkennt man auch, ob es in einer Mannschaft stimmt und da habe ich nicht erst gestern einiges vermisst.

    An dem Teamspirit könnte unser Weltklassetrainer mal eine Trainingseinheit verschwenden ….

  82. @85: Unser Däne ist auch so einer

  83. Vielleicht sollte sich ein Bundesliga-Verteidiger wie Amenda da auch nicht rumschubsen lassen wie ein Schulbub.

  84. ZITAT:
    „@85: Unser Däne ist auch so einer“

    Emotional Leader. Beide. Will man doch immer.

  85. ZITAT:
    „… Daran erkennt man auch, ob es in einer Mannschaft stimmt ….“

    Daran erkennt man aber auch Führungsspieler. Im Moment haben alle mit sich zu tun, dass so etwas hinten runterfällt. Man erkennt schon, dass die Mannschaft nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt. Der VFB hingegen, mit nur einer Niederlage (gegen die Bayern) aus acht Spielen, gerade eine Lauf hat.

  86. Gestern schrieb jemand, die 36 Tore, die wir in der Hinrunde gefangen haben, könnten Rekord sein.
    Ich kam nicht umhin, mal alle Halbserien nachzuschauen:

    1981/82 38:40 Rück, 45:32 Hin, 83:72 Gesamt. Rekord an gefallenen Tore in einer Saison aller Mannschaften
    1979/80 31:40 Rück
    2000/01 19:39 Rück
    1984/85 36:38 Hin
    1983/84 18:36 Rück
    1976/77 36:36 Hin

  87. So ein „Emotional Leader“ ist aber dafür verantwortlich, die Teammitglieder positiv zu führen und nicht nur Anschisse zu verteilen. Da wird (zumindest mir) der persönliche Frust zu oft am Mitspieler ausgelassen, aber gute Leistungen anderer als selbstverständlich abgehandelt.

    Teamspirit, meine Freunde, ein Zauberwort!

  88. ZITAT:
    Vermutlich nicht. Aber ist diese Frage überhaupt relevant? Die einzige Frage ist doch, wie erfolgreich ist die Mannschaft.“

    Also so in etwa: „Geht’s raus, habt Spaß und spielt’s Fußball.“?
    Die Frage ist doch schon, was man unter „erfolgreich“ versteht.
    Da sind wir Vollexperten uns m.E. hier schon nicht einig.
    Ist z.B. CL, EL, Konferenzliga oder Pokalsieg und Platz 10 erfolgreich. Wäre eine Vizemeisterschaft wie von Herne-West mit Tedesco-Fußball erfolgreich?
    Und wenn z.B. Richter aktuell im Mutterschiff zum NLZ sagt:
    „Ergebnisse und Tabellen alleine können und dürfen nicht unser Maßstab sein.“
    und der Spielstil ähnlich sein soll wie bei den Profis, was geht dann vor?
    Erfolgreiche individuelle Entwicklung oder erfolgreiche mannschaftliche Entwicklung.
    Wenn darunter z.B. der absolute Siegeswille leiden könnte.
    M.E. alles nicht so einfach und ggf. auch kritisch und fachkundig zu diskutieren.

  89. Wie kommt Theate überhaupt dazu, den Freistoß kurz vor Schluß zu schießen?
    Er vergeigt viele lange Bälle und seine Schussversuche gehen meistens irgendwohin nur nicht dahin, wohin sie sollen, so auch gestern.

  90. Unsere emotionalen Leader könnten persönlich und auch fußballerisch wachsen, wenn sie diese positive Energie für ihre Kollegen auch noch ausstrahlen.
    Da sieht man aber auch das Dilemma in dem wir mit dem momentanen Mannschaftskapitän stecken. Wo war der denn, als Kaua den Anschiß bekam? Wie hat er sich da eingebracht?
    … und wo war er bei den Paraden von Kaua in der 2. Hälfte? Wie hat er ihn gefeiert, ihm Rückendeckung gegeben?

    Genau, er war auf dem Platz und hat den Knopf gesucht, um im Erdboden versinken zu können.

  91. „Emotional Leader. Beide. Will man doch immer.“

    Seine Mitspieler in den Senkel zu stellen hat wenig mit Leadership zu tun.

  92. Es kamen vor einigen Wochen schon mal Meldungen auf, wonach Theate innerhalb des Teams wegen seiner Meckerei aufgefallen sei. Über Kristensen war nichts zu hören. Hn nehmenich auch positiv-aggressiv wahr. Der hat einfach Adrenalin bis unters Dach. Tjeate fällt auch mir hingegen durch gesteneiches Gemecker auf dem Platz auf.

  93. ZITAT:
    „„Emotional Leader. Beide. Will man doch immer.“

    Seine Mitspieler in den Senkel zu stellen hat wenig mit Leadership zu tun.“

    Ja. Denk die den Sarkamus-Smiley einfach dazu.

  94. @De_Schebbe

    Beim nächsten auf den Anschiss folgenden Standard haben sich Kaua und Theate noch vor Ausführung abgeklatscht. Sicher mit Bezug auf die Szene davor.

  95. Jetzt noch der …

  96. Teamspirit-Wumms

  97. ZITAT:
    „@De_Schebbe

    Beim nächsten auf den Anschiss folgenden Standard haben sich Kaua und Theate noch vor Ausführung abgeklatscht. Sicher mit Bezug auf die Szene davor.“

    Das habe ich gesehen, Stubenfliege, aber auch Theate’s Gesicht beim 2. Stuttgarter Treffer.

    In der 2. Hälfte gab es einige Szenen, in denen Kaua gut gehalten hat. Da hätte er mal abklatschen sollen, oder Koch, oder Kristensen, oder, oder, oder
    Den angezählten Mitspieler stärken!

  98. @96 JK
    „Es kamen vor einigen Wochen schon mal Meldungen auf, wonach Theate innerhalb des Teams wegen seiner Meckerei aufgefallen sei.“

    Wo kann man das nachlesen?

  99. „…Aber man muß auch im Team zusammenstehen, muss sich gegenseitig aufbauen, gute Aktionen der Mitspieler feiern! Sich daran hochziehen und damit auch den Mannschaftskameraden Sicherheit geben, und da mangelt es ein wenig.

    Aber dann gehört es sich auch, dass man den Mitspieler im Anschluß auch für gute Leistungen feiert, ihn wieder aufbaut, ihm das gute Gefühl zurückgibt. Daran erkennt man auch, ob es in einer Mannschaft stimmt und da habe ich nicht erst gestern einiges vermisst….“

    Völlig richtig – trifft leider auch auf den Torwächter zu.
    Gegen Dortmund klärt Brown gerade noch auf der Linie und eigentlich müsste Santos sofort kurz hin und ihm dafür dankbaren Klaps geben. Passiert ist da leider nichts. Natürlich ist es Aufgabe der Abwehr gut zu verteidigen, so oder so. Aber ein unsicherer Torwart, gepaart mit schlechter Kommunikation und dann noch zu arrogant/zu sehr im Tunnel…..hilft halt nicht. Keine Ahnung wie er sonst auftritt, aber auf den Spielfeld finde ich ihn zu selten verbunden mit seinen Vorderleuten.

  100. Aber da gehört auch mehr Kommunikation zwischen Torwart und Abwehr dazu.
    Wenn der Kaua so rauskommt, muss dem Amenda klar sein, dass da jetzt der eigene Torwart angerauscht kommt und er da nicht mehr zum Kopfball muss. Der Goalie muß zumindest direkt vorm Tor der Chef im Ring sein, gerade mit der Größe und Reichweite von Kaua.
    Kaua muss für sein Torwartspiel viel dominanter auftreten, muss von hinten dirigieren und eben auch klare Kommandos geben.
    Das wäre dann man eine Aufgabe für Zimbo, das Standing des Torwarts im Abwehrverband mit dem Chefcoach zu definieren. Nur dann wird aus dem Schulbub da hinten die Kante, die wir alle sehen wollen.

  101. Mal ne blöde Frage: Kann es sein, dass es da eine gewisse Sprachbarriere gibt?

  102. @103

    völlig richtig, das ist ein Teamevent und da sollte man im Team feiern und im Team loben.

    Aber wie gesagt, der Teamspirit könnte im Moment einer gewissen Förderung bedürfen,

  103. ZITAT:
    „Mal ne blöde Frage: Kann es sein, dass es da eine gewisse Sprachbarriere gibt?“

    Also ich erinnere mich noch dunkel, wenn unser Goelie „Leo“ gerufen hat, dann war das seiner.
    Da sehe ich nun keine relevante Sprachbarriere … ;-)

  104. Es ging mir weniger um ein „Leo“ als um allgemeine Kommunikation. Aber gut. Belassen wir es bei Leo.

  105. Die Hessenschau führt im jüngsten Artikel auch noch an, dass der VfB gestern mit Karazor und Stiller ein geniales Mittelfeld-Duo im Zentrum hatte, was an nahezu allen Offensiv-Aktionen beteiligt ist.

    Es gibt eine alte Weisheit: im Mittelfeld werden Fußballspiele gewonnen. Bereits in den 80ern haben die Bayern v. a. deshalb Titel gewonnen, weil sie mit Abstand das stärkste Mittelfeld der Liga (in ihrer Zeit) hatten. Das kompensiert dann auch nur durchschnittliche Kicker weiter vorne im Sturm.

    Das Mittelfeld der Eintracht ist meilenweit von den Top-Mannschaften entfernt. Es hätte der Eintracht gut getan, wenn Krösche im Sommer hier einen Qualitätsspieler verpflichtet hätte, auch wenn der eine oder andere Youngster dann mehr von der Bank kommt. An so einem Qualitätsspieler (Dirigent mit Qualität auch in der Defensive, „Spiritus Rector“ wie Otto einst die Position von Sforza nannte) in der Zentrale könnten sich die anderen Spieler dann auch ausrichten.

    Nicht mal Götze würde ich unterstellen, er sei ein Dirigent auf dem Platz. Der „baut nur noch Dreiecke“ wie Sky so blumig festgestellt hat.
    Die Eintracht hat viele Mitläufer und natürlich Talente im Mittelfeld und zudem eine hohe Wechselfreudigkeit auf einer neuralgischen Position.

  106. Was mich auch wundert: Eine muskuläre Wadenverletzung führt bei einem Profi zu einem dreimonatigen Ausfall? Was könnte denn das sein? Haben wir Mediziner hier, oder nur Rentner und Anwälte?

  107. Und genau in diesem zentraken Mittelfeld fehlten gestern mit Utzi und Hugo die wichtigsten Spieler. Ersatzchaibi war auch nicht da. So sah es aus.

    Ich hätte da auch gerne noch einen dazu gehabt.

  108. Vielleicht mal einen Workshop beim Experten buchen
    https://www.zvab.com/978366259.....595222/plp
    „DuW“

  109. Die wachsen halt leider nicht auf den Bäumen…

  110. unsere Mentalitätsmonster sind übermotiviert (= schlecht zur Erbringung von Leistung) – die legen sich einen Plan zurecht, irgendeiner macht einen Fehler, ab einem gewissen Punkt wird es zu viel, du brüllst rum – das ist aber etwas was zu allererst der Trainer erkennen und richtig kanalisieren muss – zu den anderen Punkten habe ich schon meinen Senf dazu gegeben 😊

  111. „Es ging mir weniger um ein „Leo“ als um allgemeine Kommunikation. Aber gut. Belassen wir es bei Leo.“

    Passt schon, die Frage wie gut die Kommunikation ist stellst nicht nur Du Dir.
    Sprachbarriere…weiß nicht. Santos ist 22, also kein junger Bub, den man mit 17 in eine unterklassige Liga Italiens geschickt hat, wo 80% der Mannschaft nur die Landessprache sprechen (und selbst da…). Er wird ja wohl halbwegs manierlich englisch können.
    Weiterhin ist er jetzt seit knapp 2,5 Jahren bei der Eintracht.
    Letzteres macht mir ehrlich gesagt schon eher Sorgen, wenn er jetzt seit so langer Zeit bei uns ist, durch unsere Torwartschule geht (U23 und Profis) dann kann doch Kommunikation nicht mehr ein Riesenproblem sein. Natürlich kann er auch da noch besser werden, aber die Grundprinzipien müssten doch drin sein. Himmel, der spielt und trainiert doch nicht erst seit 8 Wochen mit der Abwehr zusammen.
    Niemand erwartet die Ausstrahlung und die Ruhe eines Trapp – aber ich hätte tatsächlich gehofft er (und auch unser Torwarttraining) wären weiter. Die Frage ist halt bis zu welchem Level man so etwas trainieren und entwickeln kann und welche Grundbereitschaft zur Kommunikation jemand als Voraussetzung haben muss.
    Uns bleibt nur die Hoffnung dass er sich diesbezüglich ganz schnell entwickelt – kann man sich nur wünschen, für ihn und für uns.

    Und damit es nicht nur um den Torwart geht, was auch unfair wäre – bei der Abwehr stellt sich die Frage auf was man hofft. Kann ja eigentlich nur ein platzender Knoten oder umgestoßener Bock sein. Weil Verstärkung hält man scheinbar nicht für notwendig – Stand heute, vielleicht haben die beiden Auftritte da noch für ein Umdenken gesorgt?
    Heißt aber eben auch man traut es den Mannen hinten generell zu, nur wenn es dennoch unglaublich viele Gegentore gibt und die Spieler selbst es nicht zu sein scheinen….dann bleibt doch fast nur noch die Taktik / das Training.

  112. Übrigens hat unser Mittelfeld gestern 0% der Luftzweikämpfe gewonnen. Unsere Abwehr manierliche 75%.

  113. ZITAT:
    „Das Mittelfeld der Eintracht ist meilenweit von den Top-Mannschaften entfernt. Es hätte der Eintracht gut getan, wenn Krösche im Sommer hier einen Qualitätsspieler verpflichtet hätte, auch wenn der eine oder andere Youngster dann mehr von der Bank kommt. An so einem Qualitätsspieler (Dirigent mit Qualität auch in der Defensive, „Spiritus Rector“ wie Otto einst die Position von Sforza nannte) in der Zentrale könnten sich die anderen Spieler dann auch ausrichten.“
    Die kosten dann aber auch richtig Geld, diese Qualitätsspieler, und das hatten wir nach Johny und Doan >= 40 MIO eben nicht mehr. Vermutlich hat man den Jungen das dieses Jahr auch ohne Neuzugang zugetraut, aber der Sprung ist nicht passiert oder wurde durch was auch immer verhindert.
    Nachher ist man ja leider immer schlauer.

  114. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Das Mittelfeld der Eintracht ist meilenweit von den Top-Mannschaften entfernt. Es hätte der Eintracht gut getan, wenn Krösche im Sommer hier einen Qualitätsspieler verpflichtet hätte, auch wenn der eine oder andere Youngster dann mehr von der Bank kommt. An so einem Qualitätsspieler (Dirigent mit Qualität auch in der Defensive, „Spiritus Rector“ wie Otto einst die Position von Sforza nannte) in der Zentrale könnten sich die anderen Spieler dann auch ausrichten.“
    Die kosten dann aber auch richtig Geld, diese Qualitätsspieler, und das hatten wir nach Johny und Doan >= 40 MIO eben nicht mehr. Vermutlich hat man den Jungen das dieses Jahr auch ohne Neuzugang zugetraut, aber der Sprung ist nicht passiert oder wurde durch was auch immer verhindert.
    Nachher ist man ja leider immer schlauer.“
    Kleiner Nachtrag:
    Das Supermario dieses Jahr so lange so durchhängt, hatte man bestimmt auch nicht erwartet, vor allem wenn man die letzten Spiele vor seiner Verletzung in der letzten Saison gesehen hat.

  115. Man muss konzedieren, auch Mario ist – bei allem Respekt vor seinen Verdiensten – eher ein Einzelkönner und genialer Mitspieler (an guten Tagen), als ein Dirigent auf dem Platz.

  116. „Daran erkennt man auch, ob es in einer Mannschaft stimmt und da habe ich nicht erst gestern einiges vermisst.“

    Das geht mir auch so und ich schrieb das auch vor einiger Zeit schon mal, dass die mannschaftliche Geschlossenheit, die u.a. uns früher (neudeutsch) überperformen ließ, verloren gegangen scheint. Meine Mutmaßung: Dass das nicht zuletzt mit Kevins Abgang zu tun hat.

  117. „Elf Freunde sollt Ihr sein“ gilt doch schon lange nicht mehr.

    Das sind Zweckgemeinschaften auf Zeit, und die Zeitspanne ist bei der Eintracht eben kürzer als bei den Bayern.
    Man kann aber gleichwohl erwarten, dass das Selbstverständnis als „Profis“ dazu führen sollte, dass man erkennt, das Aufmunterungen für Mitspieler nach Fehlern eine positivere Wirkung erzielen und somit den Erfolg des Teams zweckdienlicher sind, als Anschisse oder Anzählen, was nur den Druck auf den Betroffenen noch weiter erhöht.

  118. Laut Bild hat Ebnoutalib einen Innenbandanriss und fällt 4 Wochen aus

  119. ZITAT:
    „Laut Bild hat Ebnoutalib einen Innenbandanriss und fällt 4 Wochen aus“

    Das ist bei den Bildern von gestern fast noch Glück im Unglück …

  120. ZITAT:
    „Laut Bild hat Ebnoutalib einen Innenbandanriss und fällt 4 Wochen aus“

    Nur mit Kalimuendo ist das zu dünn bis der wieder fit ist.

  121. Frisches Brot, Handkäs und die Spekulatius-Reste dazu. Herrlich!

  122. Der Kartenvorverkauf für das Spiel in Baku hat noch nicht begonnen. Ist ja auch noch was hin ….

  123. ZITAT:
    „Frisches Brot, Handkäs und die Spekulatius-Reste dazu. Herrlich!“

    Du bist wohl auch Geschmacksmeister in der Schwanheimer Strasse 149 A?

  124. Den Artikel zur Misere finde ich ganz gut
    https://www.focus.de/sport/fus.....dccb0.html
    Und nein, was Neues steht da auch nicht drin =)

  125. Gute Idee: Kaua muss solange morgens Handkäs essen, bis er unfallfrei „LEO“ sagen kann. Theate kriegt einen Facon-Schnitt, wenn er nicht lernt, positiv zu kommunizieren. Koch muss einen Vollbart tragen, bis…

  126. „Käufe und Verkäufe im Interactive“

    https://www.kicker.de/winter-t.....94/artikel

    „Hinter den zwei Dortmunder Akteuren [Bellingham, Guirassy] reihen sich gleich vier Frankfurter als die Top-Verkäufe des Winters ein. Eine Vielzahl von euch war mit den Leistungen von Ritsu Doan, Can Uzun, Jonathan Burkardt und Jean-Matteo Bahoya nicht zufrieden, bzw. erhofft sich von anderen Akteuren eine erfolgreichere Rückserie.“

  127. @132
    Auch Santos reiht sich auf Platz neun in der Liste der häufigsten Verkäufe ein.

  128. Wobei bei Can Uzun und Jonathan Burkardt wohl die Verletzungen ausschlaggebend sein dürften. Doan hat allerdings nach vielversprechendem Auftakt nicht mehr wirklich überzeugt.

  129. Eigentlich koennen wir uns bei Undav bedanken das er die Dinger nicht reingemacht hatte. Kaua hat da auch sehr gut gestanden. Ein 5:2 oder 4:2 haette auch gepasst. Das war ein gebrauchter Abend. Keine Ahnung wie wir die Abwehr stabilisiren koennen. Wenns schnell geht beim Gegner sind wir gedanklich immer etwas zu spaet. Geht sowas trainiert? Beim normalen um den 16er rumzocken stehen wir ja ganz gut.

  130. ZITAT:
    „Wobei bei Can Uzun und Jonathan Burkardt wohl die Verletzungen ausschlaggebend sein dürften. Doan hat allerdings nach vielversprechendem Auftakt nicht mehr wirklich überzeugt.“

    Doan hat so überzeugt, dass es ohne seine persönliche Klasse keine Siege gg Mainz und Ausgburg gegeben hätte und wir auch tabellarisch sehen könnten, was für nen Mist wir da wirklich produzieren

  131. ZITAT:
    „Doan hat so überzeugt, dass es ohne seine persönliche Klasse keine Siege gg Mainz und Ausgburg gegeben hätte“

    Gut zu wissen, dass ein (fiktiver) anderer Spieler an seiner Stelle nichts bewirkt hätte, Fahrradkette.

  132. Die Beine von Jessica

    „Vielleicht sollte sich ein Bundesliga-Verteidiger wie Amenda da auch nicht rumschubsen lassen wie ein Schulbub.“

    ===

    Wenigstens einer hat es gemerkt.

    Etwas erschütternd für mich, wie viel Unkenntnis bei den Fußball Fans über das Spiel in der „Realität“ vorhanden ist.

    „Torwartfehler“ – klar! Ganz einfach…

    Natürlich ist ein „Schubser“ kein brutales Foul, aber 1 Sekunde vorher gezielt angewendet eine absolut effektive Unsportlichkeit.

    Lasst euch das von einem langjährigen Handballer sagen.
    Ohne den Schubser und die Arme überkreuz genau im Moment des Ballkontakts nimmt Santos den Ball ohne jede Probleme auf und nix passiert.

    Darum geht es in der Box – Unfrieden, Verwirrung, Provokation, Chaos, Nickeligkeiten, Torwartbehinderung- nennt es, wie ihr wollt.

    Und: Das muss man wissen und Top-Spieler testen an, wie viel die Schiri (die das mE teilweise auch nicht realistisch beurteilen können) durchgehen lassen.

    Undav wird in der Kabine viel gelacht haben über das 1:1.

    Aber: Auch wir hatten Undavs und Chabots in vergangenen Teams und da haben die anderen rumgeflennt…

    Mein Fazit: Wenn man bei den Erwachsenen mitspielen will, schubse ICH vorher bzw. stelle mich drauf ein. Das kann man ÜBEN!

  133. Wir sind halt auch viel zu brav, solche krassen Fehlentscheidungen auf dem Feld nicht wenigstens mal mit einem bösen Blick Richtung Schiri zu kritisieren.

  134. Die Beine von Jessica

    Und auch klar:
    JEDER andere Torwart hält abgefälschte Bälle.

    Trottel!

  135. „Jetzt nimmt der SGE-Torwarttrainer Stellung.“

    (CM, Blasey)
    https://www.fr.de/eintracht-fr.....22929.html

    „„Ich habe in der Halbzeit mit Kaua geredet und nicht gestritten“, stellte der Torwarttrainer jetzt in einer Presserunde klar. „Ich bin weit davon entfernt, einen Torhüter, der noch 45 Minuten vor der Brust hat, herunterzubuttern. …
    Zimmermann erklärte auch den Inhalt des Gesprächs: „Wir haben über die Szene gesprochen. Das war ein Fehler in der Entscheidungsfindung, den Ball fangen zu wollen, weil Aurèle Amenda noch da war. Dann muss er ihn fausten.“ Der Torwarttrainer analysierte sachlich den Fehler seines Schützlings und gab konkrete Handlungsanweisungen.“

  136. Die Beine von Jessica

    Selbst der Torwarttrainer merkt also nicht, wie wir von Undav verarscht wurden – wow!

  137. ZITAT:
    „„Jetzt nimmt der SGE-Torwarttrainer Stellung.““

    Starker Artikel. Zitat: „Nachdem Santos in Hälfte eins schwer patzte und eine Flanke aus den Händen glitt und Demirovic einschob, eskalierte die Situation wohl in der Halbzeit.“ Nur um dann im ganzen Artikel darüber zu schreiben, dass die Situation wohl nicht eskalierte. Ippen at its best.

  138. ZITAT:
    „Gut zu wissen, dass ein (fiktiver) anderer Spieler an seiner Stelle nichts bewirkt hätte, Fahrradkette.“

    Jetzt wissen wir es endlich!

    Warum feiern wir Grabowski, Hölzenbein, Yeboah oder Ekitike?

    Hätten wir (fiktive) andere Spieler gehabt, wären die genauso gut gewesen.

  139. Eintracht so: „Eintracht-Stürmer Younes Ebnoutalib wird wegen einer in Stuttgart erlittenen Innenbandverletzung in den kommenden Wochen ausfallen.“

  140. OT:

    Beeindruckende Vielzahl von Klassespielern im Halbfinale des Afrika Cups:
    https://www.kicker.de/senegal-.....ufstellung

  141. ZITAT:
    „Selbst der Torwarttrainer merkt also nicht, wie wir von Undav verarscht wurden – wow!“

    Ein Geisterfahrer…. Ne, Hunderte.

  142. Warum nur zuckt meine linke Augenbraue leicht, wenn ich bei sowas das Wort konservativ lese…

  143. ZITAT:
    „ZITAT:
    „@85: Unser Däne ist auch so einer“

    Emotional Leader. Beide. Will man doch immer.“

    Eben. Nice Boys don’t Play Rock’n’Roll.
    Oder haben wir uns inzwischen für belangloses Musicalgeplätscher entschieden?

  144. ZITAT:
    „Warum nur zuckt meine linke Augenbraue leicht, wenn ich bei sowas das Wort konservativ lese…“

    Weil dein medizinischer Kenntnisstand noch von an­no da­zumal ist…. Amputationen werden heute nur noch selten durchgeführt… ;-)

  145. Man hat im Tor auf sprichwörtlich Teufel komm raus einen Wechsel von Routine auf Potenzial erzwungen, nun schon zwei Mal. Und diesmal nicht nur in der Ahnung, sondern im Wissen um die Defensivverfassung der Mannschaft. Zetterer hat nicht die Qualität von Trapp, Santos hat (noch) nicht die Qualität von Zetterer und that is that. Dass Santos sie haben, kriegen könnte, sie nur über Spiele bekommen kann/könnte, stimmt. Jedoch ist es mindesrens fahrlässig, das im Setting einer ganz offensichtlich nicht intakten bzw stabilen Mannschaft zu tun.
    Diese Eintracht ist nicht mental, aber spielerisch eine Summe von Einzelteilen, da geht’s auch weniger um Erfahrung oder Jugendlichkeit, sondern um fehlende Abläufe, Automatismen, Positionierungen, Timing, Kommunikation usw.
    Dazu kommt, dass Robin Koch das Format eines Kapitäns fehlt, Mario Götze das – abgesehen von der Form – nicht sein zu wollen scheint, Knauff der letzte mit Underdog-Büffelesker DNA-Erinnerung ist und Burkhardt – neben verletzt – zu neu für die Verantwortung ist/war. Kurzum: Es fehlt an Standing, nach Außen wie wohl nach Innen.
    In diesem fast metaphysischen Feld bewegt man sich. Im Endeffekt hat man den Kader völlig falsch eingeschätzt – teuer ist er, zumal mit dem Nachsteuern trotzdem, mehr, zumal Verteidigungs-Rosskur gegen die Top-6 muss trotzdem möglich sein. Ebenso, wie mit Schalterumlegen eines Matchplans gegen die Ränge 8 bis 18 in Thomas-Schaaf-Manier dann 4 schießen zu können, wenn man 3 fängt.
    Dass es mit Toppmöller, der mMn genau dieses Wechseln der Herangehensweisen nicht kann oder will, klappt, bezweifele ich zwar. Aber schlimmer finde ich die seit Monaten gleichen Analysen von Krösche ohne Folgen. Ja, es ist massiv nachjustiert worden – nur eben nicht dort, wo es teils vergangene Saison schon klemmte (6er, IV, letztlich Thema Tuta).
    Ter Stegen anrufen fände ich übrigens sehr sinnvoll. Und in Italien kann man blanko fast jeden, zumal erfahreneren Verteidiger holen, um zumindest solide Leistungen samt emotionaler Galligjeit zu bekommen.
    Aber natürlich geht auch weiter so, weil man ja Werder Bremen wegzimmert.

  146. Mir wird da etwas zu viel auf Santos rumgehackt. Klar war das ein Fehler gestern. Danach hat er allerdings auch wieder stark gehalten. Er bräuchte mehr Konstanz und macht aus meiner Sicht zu viele Böcke, weil er gerne spektakulär spielt. Ob er tatsächlich ein guter Torhüter werden wird, wird sich noch zeigen. Da habe ich auch meine Zweifel. Bei wenigern Patzern als bislang dürfte es bis Saisonende allerdings ausreichen, um ein Torwartproblem zu vermeiden.

  147. ZITAT:
    „Mir wird da etwas zu viel auf Santos rumgehackt. Klar war das ein Fehler gestern. Danach hat er allerdings auch wieder stark gehalten.“

    +1

  148. Mané schießt Senegal ins Endspiel, Marmoush raus.

  149. Mal was Erfreuliches einstreuen: Der fantastische 4-er-Bob-Europameister-Titel für den Gießener Bub und die Eintracht!

  150. Hey Paderborner, ich kenne Dich nicht, aber meinen Respekt mag ich mal mitteilen.

    16 Punkte nach 4 gespielten Spielen, also der perfekte Tip, habe ich so noch nicht gesehen – Hut ab.

  151. Hoppelheim voll auf Kurs.

  152. Fühle mich irgendwie angesprochen, Alder Adler, aber weiß nicht, ob das so sein sollte und wenn ja, dann nicht, worauf.

  153. Kramaric Weltklasse zum 4:0

  154. Also beim Torverhältnis ist nun auch ein deutliches Gap zu uns.

  155. Irgendwie ist grad alles scheisse. Natürlich nur gefühlt.

  156. ZITAT:
    „Fühle mich irgendwie angesprochen, Alder Adler, aber weiß nicht, ob das so sein sollte und wenn ja, dann nicht, worauf.“

    Ich meinte den, der sich in unserem Kicktip „Paderborner“ nennt:
    https://www.kicktipp.de/blog-g.....uebersicht

    Wie gesagt, keine Ahnung, wer das ist … aber perfektes Tippen nach den ersten 4 Spielen, kann mich nicht erinnern, das gesehen zu haben.

  157. Was Hoppelheim da kickt ist schon richtig stark.

  158. ZITAT:
    „Ich meinte den, der sich in unserem Kicktip „Paderborner“ nennt:
    https://www.kicktipp.de/blog-g.....uebersicht

    Wie gesagt, keine Ahnung, wer das ist …“

    Achso. Da habe ich allerdings auch keine Ahnung.

  159. ZITAT:
    „Da habe ich allerdings auch keine Ahnung.“

    Und ich dachte, dass das dein Zweitnick sei. ;)

  160. Die sechs Mannschaften, die im Moment vor uns stehen in der Tabelle, werden das n.m.E auch am Ende der Saison tun. Da sehe ich uns im Moment nur bedingt auf Augenhöhe …

  161. ZITAT:
    „dass das dein Zweitnick sei. ;)“

    Entrüstung! Sowas lehne ich entschieden ab.

  162. Naja, ohne CL und DFB Pokal Belastung und mit drei gesunden tollen Stürmern, sollte es eigentlich noch ein paar Siege geben…

  163. ZITAT:
    „Die sechs Mannschaften, die im Moment vor uns stehen in der Tabelle, werden das n.m.E auch am Ende der Saison tun.“

    So wird es kommen. Und am Ende wird Hoffenheim uns auch noch würdig in der CL vertreten. *schauder*

  164. 173

    niemals kommen die am Ende am VFB vorbei

  165. ZITAT:
    Ich meinte den, der sich in unserem Kicktip „Paderborner“ nennt:
    https://www.kicktipp.de/blog-g.....uebersicht

    Wie gesagt, keine Ahnung, wer das ist … aber perfektes Tippen nach den ersten 4 Spielen, kann mich nicht erinnern, das gesehen zu haben.“

    Heribert

  166. Das ist jetzt ein Scherz?!

  167. ZITAT:
    „Das ist jetzt ein Scherz?!“

    Natürlich nicht. Der Tipper Offenbacher ist übrigens Rudi Völler

  168. „Dafür haben wir aber auch die zweitmeisten Tore nach Bayern München geschossen“ relativiert sich auch wieder, wenn man sieht, dass Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen je 34 und Dortmund und Leipzig je 32 Tore und damit fast genauso viele Tore wie die Eintracht mit 35 Treffern erzielt haben.

    Im Gegensatz zur Eintracht mit 36 Gegentoren haben Stuttgart (25), Leverkusen (24), Leipzig (19) und Dortmund (15) aber deutlich weniger Tore kassiert, was dann auch zu signifikant besseren Torverhältnissen (zwischen +7 bei Stuttgart und +17 bei Dortmund) führt.

    Die Leistungslücke ist also etwas größer, als das Punktekonto vermuten läßt. Falls Leverkusen (in Hamburg) und Hoffenheim (in Bremen) ihre Nachholspiele gewinnen, würde der Rückstand bereits sechs Punkte betragen. Dass es aktuell nur drei Punkte auf Leverkusen und vier auf Hoffenheim sind, liegt eben daran, dass beide je ein Spiel weniger haben.

  169. Ich glaube nicht das wir schlechtere Spieler als der VfB haben. Möglicherweise auf einzelnen Positionen (Torwart), ganz sicher haben wir aber derzeit die schlechtere Mannschaft. Natürlich auch aufgrund des Verletzungspechs, aber eben nicht nur. Fakt ist für mich, dass wir mit 2-3 Gegentoren im Schnitt schnell durchgereicht werden. Vor allem wenn die offensiven Unterschiedsspieler Uzun und Burkardt nicht fit sind. Für mich ist es jetzt unabdingbar das wir mal ein paar Spiele defensiver agieren, möglichst nicht so viel rotieren und wieder stabiler werden. Da gehört dann auch dazu die CL Spiele zu rotieren soweit es möglich ist. Die nächsten Spiele sind durchaus unangenehm und wenn dann endlich alle wieder fit und Einsatzbereit sind ist der Abstand evtl. schon nicht mehr aufholbar. Das wir im Übrigen dringend einen guten defensiven Mittelfeldspieler benötigen ist sowas von offensichtlich.

  170. ZITAT:
    Gegen Werder müssen wir ohne wenn und aber gewinnen.

    Zustimmung. Und wenn nicht?“

    Um darauf nochmal antworten. Wird es schnell ungemütlich für Dino. Hellmann und Krösche kritisieren sehr deutlich.

 

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