Sieg in Wolfsburg Eintracht atmet durch

Foto: IMAGO / Darius Simka
Foto: IMAGO / Darius Simka

Es war schon wieder unruhig am Main nach einigen schwachen Spielen. Der Sieg in Wolfsburg nimmt den Druck vom Trainer – das Saisonziel bleibt erreichbar.

Richtig zufrieden war Albert Riera auch nach dem 2:1 (2:0) beim VfL Wolfsburg nicht. Dafür ist der Trainer von Eintracht Frankfurt zu sehr Perfektionist. Doch nach den zumeist dürftigen Auftritten der vergangenen Wochen und zunehmender Kritik an seiner Person war der spanische Coach erst einmal erleichtert, dass die Hessen mit dem letztlich verdienten Dreier bei den abstiegsbedrohten Niedersachsen in der Fußball-Bundesliga auf Europapokal-Kurs bleiben.

„Ich freue mich für die Spieler und auch für unsere Fans, die mitgereist sind und uns fantastisch unterstützt haben“, sagte Riera. Ungewohnt sanfte Töne des Ex-Profis, der auch seine Spielanalyse in zurückhaltender Form vortrug. „In der ersten Halbzeit haben wir fast alles kontrolliert. Zum einen den offensiven Teil. Zum anderen, das ist noch wichtiger, wenn wir den Ball verloren haben“, lobte der Eintracht-Coach. „In der zweiten Halbzeit war unser Pressing nicht auf demselben Level.“

Eintracht nach der Pause im Verwaltungsmodus

Das war noch recht wohlwollend formuliert, denn mit dem 2:0 im Rücken stellten die Frankfurter ihre Bemühungen im zweiten Durchgang praktisch komplett ein. „Ich kann mir das nicht so recht erklären. Wir waren zu passiv und haben fast nur noch verteidigt. Das ist nicht der Spielstil, den wir prägen wollen“, räumte Stürmer Jonathan Burkardt ein.

In den ersten 45 Minuten zeigte die Eintracht dagegen einen überzeugenden Auftritt, der mit den beiden Treffern von Oscar Höjlund (21. Minute) und Arnaud Kalimuendo (32.) belohnt wurde. Doch danach war es mit der Frankfurter Dominanz wieder vorbei.

„Der Trainer hat in der Kabine gesagt, dass es nun gleich wieder 0:0 stehen würde und wir aktiv weiter nach vorne spielen sollen. Ich hoffe, dass wir das sehr bald über 90 volle Minuten hinbekommen“, sagte Burkardt mit Blick auf die noch ausstehenden fünf Partien, in denen die Hessen Platz sieben verteidigen wollen, der am Ende noch für die Teilnahme an der Conference League reichen könnte.

Auch Krösche erleichtert

Die Teilnahme am Europapokal ist das Saisonziel am Main, weshalb Sportvorstand Markus Krösche nach den jüngsten Rückschlägen gegen Köln und Mainz nach dem Sieg in Wolfsburg erst einmal durchpustete. „Der Sieg ist wichtig, gerade nach vergangener Woche und dem 2:2 nach 2:0-Führung“, sagte Krösche mit Blick auf das Köln-Spiel.

Mit der Verpflichtung des sehr fordernden Riera ist Krösche ein Risiko eingegangen. Ein Verpassen des internationalen Geschäfts würde auch ihm angelastet werden. Riera ist es gelungen, die unter seinem Vorgänger Dino Toppmöller chronisch anfällige Defensive zu stabilisieren. Nun soll es in den kommenden Wochen darum gehen, auch spielerisch eine Steigerung hinzubekommen. „Wir wissen, dass wir besser Fußball spielen können als in der zweiten Halbzeit. Für Wolfsburg ging es aber um viel, da muss man so ein Spiel auch einfach mal gewinnen“, gab sich Krösche ähnlich wie Riera gnädig. (Lars Reinefeld, dpa)

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51 Kommentare
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  1. „Ich freue mich für die Spieler und auch für unsere Fans, die mitgereist sind und uns fantastisch unterstützt haben“, sagte Riera. Ungewohnt sanfte Töne des Ex-Profis, der auch seine Spielanalyse in zurückhaltender Form vortrug.“
    Ja, das ist mir in der PK auch positiv aufgefallen.

    Dur meint:
    „Und da tut so ein unscheinbarer, grundsolider Auswärtserfolg offenkundig einfach gut, drei etwas glücklich, aber nicht gänzlich unverdient eingefahrene Punkte ohne Tamtam – und große Diskussionen um Personal, Aufstellung oder Auftreten (des Cheftrainers). In einer Woche, in der sich Albert Riera wohltuend ruhig und sachlich gab – auf Intervention der hohen Herren, die ihn zum wiederholten Male einnordeten, ihm verdeutlichten, dass er sich schon in die Bundesligawelt einpassen und an die Gepflogenheiten des deutschen Profifußballs anpassen müsse. Umgekehrt wird das eher nichts werden.“

    https://www.fr.de/eintracht-fr.....58374.html

  2. „Aus neun Spielen holte die Mannschaft seitdem [Rieras Ankunft] gute 15 Punkte – es ist mit Blick auf die reinen Zahlen der beste Erstliga-Start eines Eintracht-Trainers seit Armin Veh in der Saison 2012/13. …
    Riera begann in Frankfurt also besser als Niko Kovac, Adi Hütter, Oliver Glasner und Dino Toppmöller. Angemerkt sei jedoch: Gegen die bisherigen neun Riera-Gegner hatte Vorgänger Toppmöller mit seinem Team in der Hinrunde ebenfalls 15 Zähler eingesammelt.“

    https://www.hessenschau.de/spo.....r-104.html

  3. In Mainz zu gewinnen, käme einem Wunder gleich, gelle?

  4. Auf diesem X wird übrigens der Rauswurf von Durstewitz gefordert, da er ein Nestbeschmutzer sei und von ihm eine klare Kampagne der Medien gegen den ach-so-herrlichen Riera gefahren werde. Dem obigen Hinweis, er habe nur genauso viele Punkte wie Toppmöller geholt, wird entgegnet, dass Riera das im Gegensatz zu Toppmöller ohne Vorbereitung und Kadergestaltungsmöglichkeiten vollbracht habe und sein Erfolg damit ungleich höher einzuschätzen sei.

    Dass Toppmöller im Sturm zB mit Burkardt als Alleinunterhalter auskommen musste, während Riera mit Kalimuendo und Ebnoutalib zwei Alternativen hat, wird dabei einfach unter den Tisch fallen gelassen. Schliesslich kann man dann nicht mehr so einfach recht haben – und darum geht es doch schliesslich.

  5. ZITAT:
    „In Mainz zu gewinnen, käme einem Wunder gleich, gelle?“

    Oft haben wir es aber nicht geschafft.
    Man könnte es auch unter der „blumigen“ Ausdrucksweise, mit der wir Riera kennengelernt haben, abhaken.

  6. „Riera ist es gelungen, die unter seinem Vorgänger Dino Toppmöller chronisch anfällige Defensive zu stabilisieren. Nun soll es in den kommenden Wochen darum gehen, auch spielerisch eine Steigerung hinzubekommen.“

    Auch wenn es sich diese Saison kaum zeigte, besteht die Hoffnung, dass wir gegen Stuttgart, Dortmund und Leipzig besser aussehen werden, weil wir nicht gezwungen sind, das Spiel zu machen, bzw. diese Mannschaften sich mehr am Spiel beteiligen.
    Erinnert sei an den 31. Spieltag der letzten Saison, an dem wir Leipzig (auch wegen deren Platzverweis) 4:0 nach Hause schicken konnten – obwohl wir seinerzeit im Pokal auf deren Platz einen ähnlich schlechten Auftritt hingelegt hatten wie in dieser Saison – und damit die Grundlage für das erfolgreiche Abschneiden mit Platz 3 legen konnten.

  7. ZITAT:
    „Auf diesem X wird übrigens der Rauswurf von Durstewitz gefordert…“

    Vielleicht kann das der CE mal an seinen Ippen-Kontakt weiterleiten. Da läßt sich sicher was machen.

  8. „Dem obigen Hinweis, er habe nur genauso viele Punkte wie Toppmöller geholt, …“ (@4)

    Das „nur“ steht nicht in der @2, sondern es wird nur (!) darauf hingewiesen, dass Toppmöller „ebenfalls“ 15 Punkte aus den Hinspielen gegen diese Gegner holen konnte.
    Wobei solche Vergleiche immer mit Vorsicht zu bewerten sind, weil es unterschiedliche Voraussetzungen gab, worauf Du ja auch hinweist.

  9. Gemoije,
    mir egal was der Malle Albert erzähl und/oder über ihn geschrieben wird, so lange er liefert :-)

  10. Mein „nur“ bezog sich auf „nicht mehr als“, also im Sinne von gleichviel. Riera hat wohl ein um 2-3 Tore besseres Torverhältnis als Toppmöller.

    Ich finde einfach diese Polarisierung gefährlich. Es gibt kein „sowohl-als-auch“ mehr, sondern nur noch ein „entweder-oder“.

  11. ZITAT:
    „Auf diesem X wird übrigens der Rauswurf von Durstewitz gefordert, da er ein Nestbeschmutzer sei und von ihm eine klare Kampagne der Medien gegen den ach-so-herrlichen Riera gefahren werde.“

    Der Gipfel der Dummheit.

  12. Sie senken die Mineralölsteuer für zwei Monate. Diese Regierung versteht sich auf nachhaltige Reformen.

  13. Rasender Falkenmayer

    Morsche
    Journalisten die viele Reaktionen erzeugen sind erst mal nicht schlecht für eine Zeitung. Durst bleibt!

  14. ZITAT:
    „In Mainz zu gewinnen, käme einem Wunder gleich, gelle?“

    Für die Eintracht schon.

  15. Zitat:
    In einer Woche, in der sich Albert Riera wohltuend ruhig und sachlich gab – auf Intervention der hohen Herren, die ihn zum wiederholten Male einnordeten, ihm verdeutlichten, dass er sich schon in die Bundesligawelt einpassen und an die Gepflogenheiten des deutschen Profifußballs anpassen müsse.

    Wer hat den diesbezüglich Albert eingenordet?
    Was sind die Gepflogenheiten des deutschen Profifußballs ?
    Frei nach dem Motto nur nix Neues und immer schön anpassen so ?

  16. Morsche!
    Diese blutleere zweite Halbzeit lässt mich immer noch nicht los. Wer hat den Jungs verboten, nach vorne zu spielen? Eigentlich ist das doch eine ideale Konstellation: man geht mit einer 2:0 Hz Führung in die Pause und weiß, dass der unter Druck stehende Gegner jetzt noch mehr unter Druck steht und aufmachen MUSS.

    Ergo ergeben sich nun endlich Räume zum kontern. Also etwas, was der Eintracht eigentlich liegen sollte.
    Das der Gegner dann mehr Ballbesitz hat – geschenkt. Aber bei eigenem Ballbesitz muss man dann eben auch die Jungs da vorne steil schicken.

    Wer mich da am meisten enttäuscht hat, ist Amenda. Ich weiß nicht, warum er zuletzt so gehypt wird. Für mich sieht das alles eher tumb und ungeschickt aus, wie der die Bälle stoppt, verarbeitet und mit viel Mühe zum Koch zurück spielt. Zu seiner Ehrenrettung könnte man anführen, dass er natürlich auch kein gelernter RV ist.
    Aber dann fragt man sich, warum er überhaupt in Wolfsburg in der Startelf stand? Theate und Koch sind zur Zeit gesetzt in der Innenverteidigung. Und auf den Außen braucht man halt schon Fußballspieler, die sich auch in die Spieleröffnung mit einbringen und halbwegs manierlich kicken können.

    Fazit: ich hoffe, dass Kristensen möglichst bald wieder auf dem Platz steht; die 2. Hz. am Samstag war gruselig

  17. ZITAT:
    „Auf diesem X wird übrigens der Rauswurf von Durstewitz gefordert…“

    Vielleicht kann das der CE mal an seinen Ippen-Kontakt weiterleiten. Da läßt sich sicher was machen. ZITAT:
    „Sie senken die Mineralölsteuer für zwei Monate. Diese Regierung versteht sich auf nachhaltige Reformen.“

    Ah, der Tankrabatt ist zurück. Hat ja schon bei Lindner hervorragend funktioniert, und wurde damals von Merz heftig kritisiert.
    https://fragdenstaat.de/artike.....gnorierte/

  18. Ups. Der alte Kram sollte da nicht stehen.

  19. Attila ex achtundfünfzig

    16
    Noten im Kicker: Theate und Koch 3,5 , Amenda 3 , und das auf einer ungewohnten Position. Magst Amenda wohl nicht.

  20. ZITAT:
    „Für mich sieht das alles eher tumb und ungeschickt aus, wie der die Bälle stoppt, verarbeitet und mit viel Mühe zum Koch zurück spielt.“

    Also wirklich nicht.

  21. Rasender Falkenmayer

    Wenn schon Fakten (Pfui!), dann darf erwähnt werden, dass wir 55% der Zweikämpfe gewannen (laut Kicker). Das ist ein entscheidender Faktor.

    Am Rande: Wieso wird da die Anzahl der Zweikämpfe verglichen. Gibt es irgendeine Konstellation, in der eine Mannschaft mehr Zweikämpfe führen könnte, als die andere? Interne Duelle?

  22. Ich nehme gerne zur Kenntnis, dass Ihr Amenda anders seht. Aber filigran ist er wirklich nicht.

  23. Amenda: 74 Ballkontakte, Passquote 85%, 10 Zweikämpfe und 6 Luftzweikämpfe geführt, alle gewonnen.

  24. Die Anzahl der Zweikämpfe ist schon hinweisgebend – bei Heidenheim gg. Union waren es z. B. 126, bei uns 77. Dass sie auf beiden Seiten angegeben wird, ist wahrscheinlich der Optik geschuldet.

  25. Rasender Falkenmayer

    2 Monate Tankrabatt sind eher ein Ablenkungsmanöver. Wie ein Leckerlie, das der Hund beim Tierarzt kriegt, damit man ihm eine Spritze geben kann.
    Mein Eindruck.

  26. Rasender Falkenmayer

    ZITAT:
    „Amenda: 74 Ballkontakte, Passquote 85%, 10 Zweikämpfe und 6 Luftzweikämpfe geführt, alle gewonnen.“

    Das ist zwar nicht filigran, aber robust. Innenverteidigerlike.

  27. ZITAT:
    „Sie senken die Mineralölsteuer für zwei Monate. Diese Regierung versteht sich auf nachhaltige Reformen.“

    Tjy, das passiert wenn man sich mit externen Beratern und Lobbyisten umgibt…

  28. Scholz und Merz haben die gleichen Berater? Staun.

  29. ZITAT:
    „Scholz und Merz haben die gleichen Berater? Staun.“

    Keine Ahnung. Bei Lindner und Reiche sind da schon Parallelen….

  30. Würde Amenda die feine Klinge spielen können wäre er nicht lange bei uns. Er bringt genau das mit was wir benötigen. Robust, Zweikampfstark mit wenigen Fehlern im Spielaufbau. Würde mich nicht wundern wenn er demnächst bei einem standard als Torschütze in Erscheinung tritt. Alles in allem eine sehr erfreuliche Entwicklung.

  31. Tanktabatt. Man macht also denselben Fehler nochmal.

    Politik für Reiche.

  32. ZITAT:
    „Tanktabatt. Man macht also denselben Fehler nochmal.
    Politik für Reiche.“

    Dafür werden im Gegenzug bestimmt die Preise beim ÖPNV gesenkt….

  33. Die Reiche wirkt auf mich wie ein Alien. Und ich kann mich nicht entscheiden: Ist die unfassbar geschickt oder unfassbar blöde?

  34. ZITAT:
    „Tanktabatt. Man macht also denselben Fehler nochmal.

    Politik für Reiche.“

    Das ist übrigens doppeldeutig :)

  35. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Tanktabatt. Man macht also denselben Fehler nochmal.

    Politik für Reiche.“

    Das ist übrigens doppeldeutig :)“

    Und ziemlich gut :-)

  36. Hab ich in diesem Zwischennetz gefunden. Inklusive Doppeldeutigkeit.

  37. Rasender Falkenmayer

    ZITAT:
    „Würde Amenda die feine Klinge spielen können wäre er nicht lange bei uns.“

    Was ja bei uns dann durchaus nicht ungewollt wäre.

    ZITAT:
    „Alles in allem eine sehr erfreuliche Entwicklung.“

    Stimme ich voll zu. Guter Junge.

  38. Übrigens am Samstag eine ganz traurige Vorstellung unseres ehemaligen Euro-Helden Jesper Lindström. Der Kicker urteilt mit der Note 6,0.

  39. Amenda finde ich richtig gut. Mehr Sorgen bereitet mir Theate, der ist teilweise recht vogelwild.

  40. ZITAT:
    „Die Reiche wirkt auf mich wie ein Alien. Und ich kann mich nicht entscheiden: Ist die unfassbar geschickt oder unfassbar blöde?“

    Der Spiegel ist ähnlicher Meinung:
    https://www.spiegel.de/wissens.....c7877555c8

  41. ZITAT:
    „Der Spiegel ist ähnlicher Meinung:“
    Ohne es gelesen zu haben, da Bezahlschranke, ist mir die Sicht des Verfassers nicht fremd
    Und mit der Sicht ist er nicht der Einzige
    Bei ihr gibt es schon spannende Querverbindungen inkl. dem Peter, born in Ffm. Und damit ist nicht der Ehren-Präsi gemeint
    Und es wird auch die Frage gestellt, ob sie die Speerspitze von schwarz-blau-braun ist.
    Oder Instrument der entsprechenden Strippenzieher.

  42. Diva Capricieuse

    ZITAT:
    „Die Reiche wirkt auf mich wie ein Alien. Und ich kann mich nicht entscheiden: Ist die unfassbar geschickt oder unfassbar blöde?“

    Ich tendiere ganz stark zu letzterer Einschätzung, was deutlich für Ersteres spricht.

  43. ZITAT:
    „Und es wird auch die Frage gestellt, ob sie die Speerspitze von schwarz-blau-braun ist.
    Oder Instrument der entsprechenden Strippenzieher.“

    Hältst Du sie für so gewieft? Ich habe da meine Zweifel. Maximal als Sprechpuppe ihres derzeitigen Lebensabschnittsgefährten.

  44. Und die Schiedsrichter stecken auch alle mit drin.

    Ihr seid da einer ganz großen Sache auf der Spur.

  45. Bezahlschranke? Merkwürdig, denn bei mir ist das einer der wenigen Artikel ohne „+“. Und mein Link funktioniert auf meinem Rechner immer noch, der Beitrag ist demnach nicht nachträglich hinter die Schranke geschoben worden. Inhalt ganz kurz: Reiche schimpft heute auf Entscheidungen, die sie einst selbst mitgetragen hat (Atomausstieg, Netzausbau). Nur dass seitdem nur 20% realisiert wurden und der Ausbau (auch laut Rechnungshof) weit hinterherhinkt. Sie meint aber jetzt, dass man da immer noch drosseln müsse.

  46. Diva Capricieuse

    ZITAT:
    „Und die Schiedsrichter stecken auch alle mit drin.

    Ihr seid da einer ganz großen Sache auf der Spur.“

    Is scho o’zapft?

  47. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Die Reiche wirkt auf mich wie ein Alien. Und ich kann mich nicht entscheiden: Ist die unfassbar geschickt oder unfassbar blöde?“

    Der Spiegel ist ähnlicher Meinung:
    https://www.spiegel.de/wissens.....c7877555c8

    Danke. Guter und aufschlussreicher Artikel. Ministerin Reiche ist schlau, soweit es um ihre eigenen Interessen geht. Und blöd, was ihre Verantwortung für das Land betrifft, dem sie dienen soll.

  48. @44: Uli, man sollte sicherlich aufpassen, nicht in den Verschwörungsbereich abzudriften
    Stand jetzt neige ich aber dazu, dass schon auch in einem größeren Rahmen zu sehen
    Ein Beispiel, ein Beratungsunternehmen für die Öffentlichkeitsarbeit gehört zum Portfolio einer Heuschrecke, die auch viel in fossil unterwegs ist.
    Und zu diesem Portfolio gehören auch nicht wenige Anteile an einer Unternehmensgruppe, deren Blätter ich eigentlich nicht lese. Und deren Oberhaupt wohl ein guter Kumpel von eben jenem Peter aus Übersee ist, zu dessen Portfolio wiederum u.a. eine Datenkrake aus dem Analyse- und Überwachungsbereich gehört.
    Das kann man noch ein bisschen weiter spinnen, inkl z.B. der Ausrichter von „Moving Mountains“ nebst Querverbindungen.
    Für den Anfang Reicht es mir.

  49. ZITAT:
    „Und die Schiedsrichter stecken auch alle mit drin.

    Ihr seid da einer ganz großen Sache auf der Spur.“

    Schön, da wird selbst der Isar wach

  50. ich halte Amenda für den stärkeren Innenverteidiger und besseren Spieleröffner vs Theate – ob allerdings Baum gegen VW ein Risiko gewesen wäre?

 

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