Auswärts Mit Doppelspitze beim VfB?

Foto: IMAGO / HMB-Media
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Auf Frankfurts Fußballprofis wartet nach dem turbulenten 3:3 gegen Dortmund das nächste Spitzenspiel. Im Angriff hat Toppmöller plötzlich ganz neue Möglichkeiten.

Eintracht Frankfurt könnte mit gleich beiden Offensiv-Neuzugängen Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo in die Bundesliga-Partie beim VfB Stuttgart gehen. „Grundsätzlich glaube ich, dass es immer eine Möglichkeit ist, mit den beiden als Doppelspitze zu agieren. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass wir beide von der Leine lassen“, sagte Trainer Dino Toppmöller vor der Partie am Dienstag (18.30 Uhr/Sky).

Der gebürtige Frankfurter und Ex-Elversberger Ebnoutalib war beim 3:3 am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund der gefeierte Mann nach einer starken Debüt-Leistung und dem Tor zum 2:2. Die Vorlage dazu hatte der von Nottingham Forest gekommene französische Joker Kalimuendo gegeben, über den Toppmöller ebenfalls voll des Lobes war.

„Hat schon sehr gut harmoniert.“

„Was auf jeden Fall erfreulich ist: Dass das in der kurzen Zeit schon sehr gut harmoniert hat. Von den Profilen her könnte es ganz gut passen“, sagte Toppmöller, der weiter auf die dauerverletzten Angreifer Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi verzichten muss.

Der Eintracht-Coach erwartet „ein sehr umkämpftes, sehr intensives Spiel“ gegen die Schwaben, die mit der Empfehlung ihres 4:1-Erfolgs in Leverkusen antreten. „Eine Mannschaft voll fußballerischer Klasse, gepaart mit Körperlichkeit“, lobte der 45-Jährige. Auch sein Stuttgarter Kollege Sebastian Hoeneß prophezeite: „Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat Top-Spiel zutrifft.“

Defensive ein Dauerthema

Mit einem Sieg könnten die Frankfurter nach Punkten zu Stuttgart aufschließen. Die Eintracht hat allerdings in 16 Spielen zehn Gegentore mehr (insgesamt 33) kassiert als der VfB. Nur Wolfsburg und der 1. FC Heidenheim (beide 36) stehen defensiv schlechter da. „Wir haben insgesamt einfach zu viele Gegentore bekommen“, klagte Toppmöller wieder einmal.

Dass die Hessen gegen den BVB trotz einer 3:2-Führung dann in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert hatten, geht ihm immer noch „auf den Keks„. Seine Mannschaft müsse „einfach noch schlauer, einfach noch erfahrener werden„.

„Was wir sehen wollten, haben wir gesehen.“

Dennoch ist Toppmöller angetan davon, wie seine Spieler da aufgetreten waren. „Ich glaube, dass wir eine gute Antwort gegeben haben auf dem Feld. Was wir sehen wollten, haben wir gesehen. Das müssen wir genauso in den nächsten Wochen und Monaten auf den Platz bringen“, sagte er wohl auch mit Blick auf die öffentlich geäußerte Kritik von Axel Hellmann. Der Eintracht-Boss hatte in der Winterpause fehlende Leidenschaft und Zweikampfstärke moniert und kritisiert: „Es fühlt sich nicht so an wie Eintracht-Frankfurt-Fußball, den wir spielen.“ (Ulrike John, dpa)

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17 Kommentare
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  1. Wie, pfff?!
    Blitzschnell antizipiert, handlungsschnell reingegrätscht!
    Die anderen wundern sich noch im alten Fred was passiert ist…

  2. Álvaro Arbeloa Neuer Trainer bei Real

  3. Siebter. Wie die SGE. Stand jetzt.

  4. „Zum besonderen Helden des Nachmittags wurde der Macclesfield-Kapitän Paul Dawson, der bereits nach fünf Minuten eine Platzwunde am Kopf erlitt, einen Verband bekam und in der 43. Minute zum 1:0 einköpfte. „Mein stärkster Fuß ist der Kopf!“, philosophierte er nach dem Spiel, das seine Mannschaft 2:1 gewann.“ (zeit.de)

    Daum hätte wissend genickt.

  5. EintrachtImFinale

    @4
    Eher erstaunlich, dass Real es sich noch leisten kann, einen Trainer auf der Payrol zu haben, der nicht arbeiten muss.
    Dann wird die Umwandlung in eine Sportaktiengesellschaft und Verkauf einiger Anteile (nach Arabien) wohl noch etwas schneller kommen.
    Eigentlich finde ich das schade, weil das neben Barca (die ja noch viel pleiterer sind) ein echter Globalplayer ist, die nicht den Weg in eine Kapitalgesellschaft gegangen sind.

  6. Also, da kann hier allseits beliebten Maxi Arnold, seines Zeichens Kapitän des VW-Konzernclubs, schon verstehen: nach einem 1:8 Debakel muss die heftige Schiri-Kritik schon mal ganz deutlich in den Fokus gerückt werden, aber so was von …

  7. Was sagt er? Heim-Schiri?

  8. Der HSV kann sich zu recht beschweren, aber doch nicht die Radkappen

  9. ZITAT:
    „Was sagt er? Heim-Schiri?“

    Badstuber habe beim Stand von 4:1 das Spiel in der 67. Minute wieder freigegeben, ohne dem Wolfburger IV die Möglichkeit zur Einnahme seiner Position zu geben, nachdem er ihn zu sich beordert hatte, um ihn zu verwarnen .Ich würde Einspruch gegen die Spielwertung einlegen, aber echt jetz …

  10. Bsdstuber?
    Haben die Rsdkappen gegen die Bauern AH gespielt? ;-)

  11. ZITAT:
    „CM sieht auch zwei Stürmer.“

    In der Ippen-Glaskugel!

 

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