Nullnummer Remis am Millerntor
Montag, 09.03.26 um 05:00 Uhr | 46 Kommentare
Erst Stuttgart, dann Hoffenheim, jetzt Frankfurt: Abstiegskandidat St. Pauli ärgert in der Bundesliga weiter die Großen, oder die, die es sein wollen. Bei einem Spiel ohne Tore passiert viel außerhalb des Rasens.
Der FC St. Pauli punktet im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga fleißig weiter. Nach den Siegen gegen die Champions-League-Kandidaten Hoffenheim und Stuttgart holte der Tabellen-15. nun auch ein verdientes 0:0 gegen Eintracht Frankfurt. Das Ergebnis war für die wiedererstarkten Gäste und ihren neuen Trainer Albert Riera Am Endes sogar glücklich. Denn St. Pauli traf vor 29.546 Zuschauern zweimal den Pfosten.
Pauli-Verteidiger Hauke Wahl gab sich im DAZN-Interview trotz des Haderns über die Pfostentreffer zufrieden: „Wir kämpfen ums nackte Überleben. Dann erwarten wenige Leute einen Punkt, deswegen sind wir glücklich über den Punkt.“ Auch bei der Eintracht konnte man mit dem Remis leben. „Es war nicht einfach, den Punkt nehmen wir mit“, sagte Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt, der dennoch zugab, dass er „definitiv gerne gewonnen“ hätte.
Am meisten passierte bei dieser Partie zunächst außerhalb des Spielfelds. St. Pauli zelebrierte den Weltfrauentag mit einem Fanmarsch nicht-männlicher Anhänger zum Millerntor-Stadion. Ein Notarzt-Einsatz auf der Gegentribüne sorgte dafür, dass beide Fanlager während der ersten Halbzeit kurzzeitig die Unterstützung einstellten.
Linienrichter verletzt sich
Kurz vor der Pause kam es dann auch noch zu einem Rollentausch innerhalb des Schiedsrichter-Teams (41.): Linienrichter Christian Dietz verletzte sich an der Wade, musste behandelt werden und konnte zumindest nicht mehr weiter an der Seitenlinie auf und ab laufen. Nach einer mehrminütigen Unterbrechung übernahm deshalb der 4. Offizielle Eric Weisbach seinen Job – und Dietz stellte sich mit bandagiertem Unterschenkel zumindest bis zur Halbzeit zwischen die beiden Trainerbänke. In der zweiten Hälfte sprang der Schiedsrichter-Beobachter des DFB für ihn ein, der dafür von der Tribüne geholt wurde.
St. Paulis überzeugender Auftritt ging daneben beinahe etwas unter. Die Hamburger verschanzten sich nicht etwa am eigenen Strafraum, sondern störten den Frankfurter Spielaufbau schon früh. „Wenn wir zu Hause spielen, müssen wir höher angreifen, um die Fans mitzunehmen. Wenn das Stadion angezündet ist, ist es für jede Mannschaft eklig, hier zu spielen“, sagte Wahl. Das wirkte. Die Eintracht kam zwar in der ersten Hälfte auf einen Ballbesitzanteil von 67 Prozent. Doch den Ball hatten die Gäste überwiegend in Bereichen, in denen sie niemanden wehtaten.
Zwei Pfostenschüsse von St. Pauli
Die besten Chancen hatte St. Pauli mit zwei Pfostentreffern in nur kurzer Zeit: In der 23. Minute hatte dieses Pech zunächst Mathias Pereira Lage. Er schoss aus kurzer Distanz ans Aluminium, nachdem ihm Tomoya Ando den Ball zuvor im Fallen mit dem Hinterkopf vorgelegt hatte. Der Pfostenschuss von Danel Sinani (31.) sah aus 20 Metern vergleichsweise unspektakulär aus.
Die Frankfurter kamen erst zu Beginn der zweiten Halbzeit wirklich gefährlich vor das gegnerische Tor. Der Franzose Jean-Matteo Bahoya enteilte auf der linken Seite, aber scheiterte mit seinem Schuss aus elf Metern an St. Paulis Torwart Nikola Vasilj (46.).
Die Hamburger ließen sich nun etwas tiefer fallen als noch vor der Pause. Die optische Überlegenheit der Eintracht wurde dadurch noch größer. Frankfurt blieb jedoch weiter völlig ungefährlich. Selbst als der Japaner Ando durch ein unnötiges Foul einen gefährlichen Freistoß in Strafraumnähe verursachte, schoss Fares Chaibi den Ball weit über das Tor (65.). (Sebastian Stiekel, dpa)
Stimmen nach der Partie
Markus Krösche: Wir haben zu wenig Durchschlagskraft erzeugt und von hinten raus etwas zu langsam Fußball gespielt. Deshalb müssen wir leider mit dem einen Punkt leben. Wenn man die restlichen Ergebnisse an diesem Spieltag sieht, hätten wir sehr gerne drei Punkte mitgenommen, entsprechend muss man sagen, dass es zwei verlorene Zähler sind.
Im letzten Drittel haben wir uns nicht durchgesetzt und zu wenige Chancen herausgespielt. Das liegt zum einen am Gegner, zum anderen aber auch daran, dass wir vor der Kette falsche Entscheidungen getroffen haben – der letzte oder vorletzte Ball ist nicht gekommen. Daran müssen arbeiten, wenn wir auf Teams treffen, die so tief verteidigen. Dann werden wir uns deutlich mehr Möglichkeiten herausspielen.
Wir hatten zu lange Kontaktzeiten und hätten noch zielstrebiger und schneller nach vorne spielen müssen. So war es dann zu einfach für St. Pauli, die Räume zu schließen. Im Großen und Ganzen hatten wir viel Kontrolle, haben das Spiel mit Ball dominiert und haben wenige Umschaltmomente zugelassen – wir hatten aber auch etwas Glück bei den Pfostentreffern. Wir müssen einfach effektiver sein und mehr Chancen herausspielen.
Albert Riera: Defensiv standen wir weitgehend gut, dort machen wir Fortschritte, wir haben zum zweiten Mal in Folge zu null gespielt. Um Spiele zu gewinnen, dürfen wir in erster Linie keine Gegentore kassieren.
Mit dem Ball müssen wir es aber einfach besser machen, wir hatten zu viele Kontakte und haben nicht schnell genug gespielt. Wir müssen mit maximal zwei Kontakte den offenen Mann finden. Ich bin mir sicher, dass wir es im nächsten Spiel wieder besser machen werden. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir offensiv zu weit weg von dem waren, zu was wir mit dem Ball im Stande sind.
Gegen mittelhohe und tiefe Blocks müssen wir einfach schneller passen. Ich erwarte keine 90 Prozent Passquote, vielmehr, dass wir mehr ins Risiko gehen. Das ist eine Frage der Entwicklung. Wie jedes Spiel war auch dieses schwierig. Aber ich bin nicht unzufrieden, denn – wie ich vom ersten Tag an fordere –, haben erneut Haltung, Einstellung und Energie gestimmt. Das ist das Minimum. Mit der Einstellung meiner Jungs bin ich zufrieden, man darf nicht hier nach St. Pauli kommen und in Sachen Einsatz und Leidenschaft nachlassen. Wir haben alles gegeben, aber nicht gewonnen.
Jonathan Burkardt: Wir hätten definitiv gerne gewonnen, wissen aber auch, dass St. Pauli gerade zu Hause enorme Qualität hat. Es war sehr, sehr unangenehm und ein ausgeglichenes Spiel. Das 0:0 geht am Ende in Ordnung. Ich wäre gerne zu mehr Chancen gekommen und mehr am Ball gewesen. So Tage gibt es manchmal.
Wir haben viel außen rum und horizontal gespielt, aber es nicht geschafft, richtig gefährlich in den Sechzehner zu kommen. Ein paar Tiefenläufe und Flanken haben gefehlt. Wir hatten viel Kontrolle, aber wenige Chancen. Es war nicht einfach, den Punkt nehmen wir mit. Wir werden schauen, was wir besser machen können. (Quelle: eintracht.de)

„Um Spiele zu gewinnen, dürfen wir in erster Linie keine Tore kassieren.“
Tore schießen, soll auch ganz hilfreich sein oder wenigstens mal ein paar Chancen rausspielen.
Seit Toppmöllers Abgang werden (mir) Schritte nach vorne verkauft (auch schon unter Dennis Schmitt), die man gemacht haben will, aber mir fällt es schwer, einen Unterschied zwischen den 1:1-Spielen in Heidenheim und beim HSV und einem 1:1 bei Union oder einem 0:0 gegen Pauli zu erkennen.
So gesehen, finde ich ein 3:3 in Bremen trotz der vielen Fehler wenigstens unterhaltsamer, zumal es auch aufgrund der mehr geschossenen Tore besser für das Torverhältnis ist.
Lassen wir die Vergangenheit mal außen vor: Das gestern war ganz einfach ein grausamer Kick.
Dann sollte man aber generell die Vergangenheit außen vor lassen. Riera macht bisher einen guten Job, schlechte Spieler gehören dazu, vor allem in dieser recht wackligen Saison. Ich wäre jedenfalls schon zufrieden wenn wir bis Saison Ende mehr Spiele gewinnen wie Unentschieden/Verlieren.
„Riera macht bisher einen guten Job, …“
Ich habe viel zu wenig Ahnung von der Arbeit eines Trainers, als dass ich sie bewerten könnte. Meistens beschränkt sich das darauf, was ich auf dem Platz sehe, in der Tabelle ablese und ob mir sein Gelaber (PK) und Auftreten an der Seitenlinie (samt Kleidungsstil und Frisur) gefällt.
Ganz kurz.
https://maintracht.blog/2026/0.....l-so-lala/
Wir haben unter Riera ein Torverhältnis von 8:4
Ist nicht so schlecht davon alleine 3 Gegentore bei den Bayern. Macht Hoffnung für die letzten 9 Spiele.
ZITAT:
„Ganz kurz.
https://maintracht.blog/2026/0.....l-so-lala/„
Den Traum von Platz 6 hatte ich schon vor dem Spiel nicht. Die vor uns sind zu gut, um viele Spiele zu verlieren, wir nicht gut genug um noch 7-8 Spiele zu gewinnen.
Sollte es überraschenderweise doch eintreffen, wäre ich der Erste, der sich darüber freut.
5 Spiele, 2 Siege, 2 Unentschiedne und eine Niederlage gegen Bayern. 3 Mal ohne Gegentor, 1 dappischer Elfer. Die nackten Zahlen passen für mich.
Mir macht die baldige Rückkehr von Can und Ebnoutalib Hoffnung. Gerne schon gegen Heidenheim.
Leider wird man nie erfahren, was passiert wäre, wenn man den Schnitt schon zum Jahreswechsel gemacht hätte.
Ich hab‘ nichts an Riera auszusetzen. Die Mannschaft scheint sich zu stabilisieren und zumindest in der Lage zu sein, das Ziel mindestens Platz 7 zu erreichen.
Der Maßstab den man im Moment anlegt, ist aber auch nicht mehr so hoch, wie er noch zu Beginn der Saison war. Dafür gab es zu viele Enttäuschungen.
Aber die Vergangenheit wollen wir ja ruhen lassen und optimistisch nach vorn gucken. Und da sieht es ganz gut aus.
ZITAT:
„Leider wird man nie erfahren, was passiert wäre, wenn man den Schnitt schon zum Jahreswechsel gemacht hätte.“
Ich nehme an, man hat schon erwägt, den Wechsel früher zu vollziehen, glaube aber, es ließ sich wegen Rierars Verpflichtungen gegenüber Celje nicht verwirklichen.
Eine Alternative wollte man wahrscheinlich nicht ins Auge fassen.
Celje spielt am Donnerstag im Achtelfinal der ECL gegen AEK Athen (Jovic, Gaci).
„Den Traum von Platz 6 hatte ich schon vor dem Spiel nicht.“
Den Traum/die Hoffnung von der EL habe ich aber noch nicht ganz begraben, obwohl das Ausscheiden des BVB aus der CL einen herben Dämpfer bedeutet und damit die Aussicht auf einen zusätzlichen CL-Platz in weite Ferne rücken lässt. Wir selbst haben aber punktemäßig auch recht wenig dazu beigetragen, diesen Platz zu erreichen.
Hauptsache: wir sind nicht so blöd wie Leipzig letzte Saison, die am letzten Spieltag Platz 7 und damit die ECL die Ihr Endspiel diese Saison in Leipzig austrägt, verspielt hatten.
Ich würde Platz 6 ganz sicher anpeilen. Das Programm von Leverkusen mit Arsenal in der CL in der BL nächste Woche gegen Bayern und auch Spiele gegen Dortmund und Köln stehen u.noch auf deren Terminkalender . Also die haben etwas zu verlieren wir können nur gewinnen. Ja es ist nicht einfach aber eben nicht unmöglich.Daran glauben hilft auch .
Der Frankfurter Fußballlehrer Albert Riera stellte …… demonstrativ das Positive in den Vordergrund. So ist der ehrgeizige Spanier gestrickt …… „Es gibt keine leichten Spiele“, urteilte der 43-Jährige nach dem ereignisarmen 0:0 beim FC St. Pauli. Aber: „Ich bin zufrieden.“
Nachträglich bin ich auch zufrieden. Die haben Bahoya und Kali konsequent mit mind. 2 Leuten zugedeckt. Das Spiel war nicht alt, lag Burkardt schon zweimal nach harten Attacken flach. Stuttgart hat zuletzt dort verloren. Alles gut erst mal. HDH ist wichtig.
15 – that’s the spirit.
Ist doch ok, wenn der Albert sagt, die Spieler hätten alles gegeben. Vielleicht habe sie ja auch alles versucht, aber einfach einen nicht so guten Tag gehabt. Soll ja auch mal kollektiv vorkommen. Jedenfalls kann er ja kaum sagen: „Die Pfeifen haben sich erneut in die Hose gemacht, wie schon seit Monaten“.
Er versucht sie halt stark zu reden, was soll er auch sonst tun, wenn keiner den schnellen direkten Pass in die Spitze wagt und lieber nach 2-3 Kontakten quer spielt. sicher fehlen da auch die zündenden Ideen, aber vielleicht sind sie auch immer noch verunsichert und haben Angst in Konter zu laufen. So oft passiert diese Saison, so dass es mich nicht wundern würde, wenn es so wäre. Sieht jedenfalls so aus für mich.
PS: Gegen Ende wurde es zudem etwas besser fand ich. Da braucht man halt manchmal auch einfach ein Duseltor.
Das erste Halbzeit im Hinspiel war doch lief doch genauso ab. Wir sind nur in Führung gegangen weil der Pauli Torwart einen Blackout hatte. Und da standen sieben andere Feldspieler in der Startformation und der Trainer war Toppmöller.
Morsche
hätten wir der Paula im Winter den Trainer weggekauft, hätten wir gestern bestimmt gewonnen.
Morsche!
Das gestrige Ballgeschiebe war ganz sicher nicht vergnügenssteuerpflichtig.
Was mich verwundert hatte: Auch wenn die Außen (Kalimuendo und Bahoya) gedeckt waren, hat man viel zu selten versucht, sie ins Spiel zu bringen. Das was der Jupp einmal gezeigt hat – er geht ins 1:1 die Linie runter, das hätte man von den beiden erfahreneren Stürmern 90 Minuten lang erwartet.
Auch wenn man nicht immer hinter die Kette kommt, Kali und auch Bahoya mit seinem Tempo müssten viel häufiger genau diese 1:1 Duelle die Linie runter suchen. Und wenn nur ein Eckball dabei rauskommt.
Ansonsten: letzte Woche haben wir die Anspiele in die Zentrale gelobt, wo sich z. b. Götze bereits bei oder mit der Ballannahme um den Gegner gedreht hat. Gestern war die Zentrale schlicht nicht anspielbar.
Zu Riera: er hat konstatiert, dass noch viel Arbeit vor im liegt. Hmm schön und gut. Aber warum verzichtet er auf den letzten Wechsel? Warum bringt er gleich 2 Youngster statt einem erfahrenen Spieler (Götze, Dahoud)? Und: warum coacht er nicht aktiver an der Linie? Er unterhält sich in schöner Regelmäßigkeit mit seinem Staff, während Blessing 90 Minuten lang an der Linie stehend dirigiert.
Für mich war positiv, dass sich unsere Jungs nicht den Schneid haben abkaufen lassen, trotz penetranter Hackereien und Spielzerstörungswut der Paulianer plus gefühltem ständigem Aufenthalt irgendeines Spielers auf dem Boden nach Kontakt mit uns. Deshalb haben die auch nicht mehr verdient als ihre zwei Pfostentreffer.
Nach vorne, da hat Riera recht, war’s bei uns nicht mutig und nicht selbstverständlich genug, da hätte man auch öfter mal ins 1:1 Richtung Strafraum gehen können, um vielleicht den einen oder andere Freistoß oder Eckball rauszuholen. Schön wars nicht, aber irgendwie stabiler als in der mittelfernen Vergangenheit (RIP).
Ich persönlich bin ja froh, dass der Riera ruhig coacht. Macht Sinn, die Spieler im Trainig und Vorfeld direkt anzusprechen und dann das Ergebnis, also das Spiel zu analysieren und nur im notwendigen Fall einzuschreiten. Im übrigen tut er das ja in Spielpausen durchaus. Da sind die Spieler auch deutlich aufnahmebereiter.
Pauli hat das leider einfach auch gut gemacht, der struppige Blessin hat uns ja schon öfter gut gelesen.
Das wir nicht mutig,kreativ und handlungsschnell genug waren – komplett richtig. Das muss besser werden.
Besonders gestern fehlten halt Uzun und Ebnoutalib, die die Räume am Rand des 16ners deutlich aktiver bespielen könnten und auch mal abziehen.
Sei es drum, hätte sehr gerne gerade gegen Pauli gewonnen, aber mehr war objektiv auch absolut nicht drin.
Heidenheim wird zerlegt und dann ist die Brust auch wieder größer.
Ich bleib dabei Platz 7 wird schon schwer genug zu erreichen sein. Alles mehr ist Mumpitz.
Dür Platz 7 muss man „nur“ Freiburg hinter sich lassen. Um Leverkusen noch einzuholen, bräuchte man eine unglaubliche Serie, die man so diese Saison noch gar nicht hatte. Daher sehe ich diese Serie nicht.
Platz 7 sollte/müsste hoffentlich für „international“ reichen. Die Bayern holen in der CL hoffentlich noch Punkte für sie 5-Jahreswertung, ebenso Stuttgart (und Freiburg) in der EL und ggf. sogar noch Mainz in der ECL. Die spielen da ja eine überraschend gute Rolle.
Plan B ist, dass Freiburg nicht Pokalsieger wird, sondern Bayern/Leverkusen/Stuttgart. Damit würde Platz 7 dann auch für „international“ reichen.
Wenn Pauli so ein starker Gegner ist, warum stehen die dann auf Platz 16?
ZITAT:
„Wenn Pauli so ein starker Gegner ist, warum stehen die dann auf Platz 16?“
Tja, das frag mal den VFB oder Hoffenheim…. Die haben letztens beide gegen Pauli verloren.
ZITAT:
„Wenn Pauli so ein starker Gegner ist, warum stehen die dann auf Platz 16?“
In der Rückrundentabelle stehen sie mit Platz 11 (11 Pkt.) einen vor uns (9 Pkt.).
Das hat viel mit ihrem Kapitän Jackson Irvine zu tun, der nach Verletzung und internen Problemen wieder zu alter Form zurückfindet, so entfernt von außen betrachtet.
Weil sie ein Stück weit ihren Spielstil, so wie wir ihn gestern „genießen“ durften, verloren hatten. Vielleicht lag es auch an einzelnen Spielern, die nicht zur Verfügung standen. Keine Ahnung!
Auf jeden Fall muss man sich ambitionierte Ziele setzen, also Platz 6.
„Kristjan Glibo ist nicht mehr Trainer der Offenbacher Kickers.
Um den drohenden Absturz in die Hessenliga zu verhindern, entschied sich der Club nun für die Trennung von Glibo. Der frühere Coach von Eintracht Frankfurt II hatte seinen Job beim OFC erst im Sommer angetreten, bereits im Dezember stand er kurz vor dem Rauswurf.“
https://www.hessenschau.de/spo.....s-100.html
So wie ich die Verhältnisse einschätze, entspricht Platz 15 für Pauli dem 4. Platz für uns vor der Saison und jetzt Platz 6.
Unter den gegebenen Bedingungen wäre eine sichere Platzierung auf Platz 7 (und Teilnahme am Konfetti Cup) schon ein Erfolg.
Platz 6 halte ich für absolut unrealistisch. Nicht zuletzt das Spiel gestern hätte dafür gewonnen werden müssen.
Ist aber auch o.k.
Wichtiger scheint mir, dass Riera jetzt Zeit bekommt, Woche für Woche sein System einzuführen und dann in der kommenden Saison das System und das passende Kern-Team stehen.
Die ganzen Relativierungen mögen ja alle ihre Berechtigung haben, aber bei mir hat der Spielverlauf mit 2x Alu für Paula und NULL Torgefahr mit Null Gier und Null Risikobereitschaft durch unsere Mannschaft auch nach einmal drüber schlafen nachhaltig die Stimmung und das zarte Aufbruchfeeling verdorben, vor Allem weil ja das Pillenergenis eigentlich einen Extraschub Motivation hätte bringen können. Ich krieg die ganzen Verrationalisierungen mit meinem naiven Fanseel’chen einfach nicht hin.
Sorry, aber isso.
:(
Sorry für’s Frustreinrotzen
Geht mir ähnlich, Tscha.
Ich teile den Frust auch. Die Riera-Euphorie,l die ich schnell entwickelt habe, ist erst mal abgeflaut. Lasse mich aber bestimmt durch gute Leitungen in den nächsten Spielen wieder begeistern. Falls die kommen.
Vielleicht sollte ich das etwas nüchterener betrachten, aber das war ich eben gegen Spielende nicht mehr.
ZITAT:
„Vielleicht sollte ich das etwas nüchterener betrachten, aber das war ich eben gegen Spielende nicht mehr.“
Ach komm.
Riera kann da genauso wenig machen wie Toppmöller.
Schwiegersöhnchentruppe.
Eki und Marmoush konnte jeweils alleine eine Abwehr auseinandernehmen.
Jetzt schiebt jeder dem anderen die Verantwortung zu.
Ein eingespieltes Team wie Kostic und das Trio Infernale oder Kostic, Kamada, Silva ist bis jetzt nicht entstanden, obwohl die Jungs zum Teil über bessere technische Fähigkeiten verfügen, aber der Mumm fehlt irgendwie, bloß kein Risiko eingehen.
Gude.
Platz 7 sollte Pflicht sein, ob es zu mehr reichen kann, wird man sehen.
Ist aber ziemlich unwahrscheinlich…
Ich sehe es andersrum, alles außer Freiburg als Pokalsieger bringt ECL für Platz 7.
Die Möglichkeit für die Bundesliga, einen Zusatzstartplatz für die CL zu erreichen, ist Plan B, auch dann gibt’s ECL für Platz 7.
Und falls uns die Sonne aus dem Arsch scheint, trifft beides ein und wir dürfen als 7, EL spielen.
ZITAT:
„Ein eingespieltes Team wie Kostic und das Trio Infernale oder Kostic, Kamada, Silva ist bis jetzt nicht entstanden, obwohl die Jungs zum Teil über bessere technische Fähigkeiten verfügen, aber der Mumm fehlt irgendwie, bloß kein Risiko eingehen.“
Kostic hat Entscheidungen getroffen. So einer fehlt. Ich hatte gehofft, Kristensen könnte das, aber zum einen ist e verletzt und zum anderen hat er auch nur Anfang der Saison zusammen mit Doan richtig funktioniert. Da dachte ich auch, dass eine Achse entstehen könnte…
mal abgesehen vom Blessin, der für mich schon Züge von Kohfeldt an sich hat (wenn es gegen uns geht), hat die Eintracht (fast) schon immer Probleme, wenn der Gegner eine harte Gangart an den Tag legt und kämpft – wenn’s auf die Socken gibt, ziehen die Spieler lieber zurück, als dagegenzuhalten
ZITAT:
„… Ein eingespieltes Team… ist bis jetzt nicht entstanden.“
Tja, warum bloß? … Es könnte natürlich mit den vielen Verletzten zu tun haben.
ZITAT:
Die Möglichkeit für die Bundesliga, einen Zusatzstartplatz für die CL zu erreichen, ist Plan B, auch dann gibt’s ECL für Platz 7.
Und falls uns die Sonne aus dem Arsch scheint, trifft beides ein und wir dürfen als 7, EL spielen.“
Das halte ich für wahrscheinlich —
ZITAT:
„Geht mir ähnlich, Tscha.“
Mir auch. Was Platz 6 anbelangt: Unser Rückstand auf Platz 6 ist größer als der Vorsprung auf Platz 11. Nur mal so nebenbei…..
Letztlich ist es egal, was man für einen Platz anpeilt, weil man eh versuchen muss, jeder Spiel zu gewinnen.
„Die Riera-Euphorie,l die ich schnell entwickelt habe, ist erst mal abgeflaut.“
Auf die warte ich noch. Euphorie dauert bei mir länger :-).