Versprechungen „Stil und Identität kreieren“
Dienstag, 03.02.26 um 05:00 Uhr | 86 Kommentare
Der neue Trainer von Eintracht Frankfurt hat seine Arbeit aufgenommen. Albert Riera verspricht schon mal, dass er mehr Spiele mit der Eintracht gewinnt als verliert.
Der neue Trainer Albert Riera wird bei Eintracht Frankfurt mit der Mannschaft „etwas Wunderschönes kreieren, da bin ich mir sicher.“ Dies sagte der 43 Jahre alte Spanier nach seiner Vertragsunterschrift beim kriselnden hessischen Bundesligisten im Club-TV. Riera wird bei einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag (14.30 Uhr) offiziell vorgestellt.
„Ich werde nicht nach Zeit fragen, als Trainer hast du diese Zeit nicht. Du willst das nächste Spiel gewinnen. Wir wollen einen Stil, eine Identität kreieren. Wir wollen, dass die Fans stolz darauf sind, wie wir Fußball spielen“, kündigte Riera vor seinem Debüt am Freitag (20.30 Uhr) bei Union Berlin an. „Natürlich werden wir auch Spiele verlieren. Aber ich kann garantieren, dass wir mehr Spiele gewinnen als verlieren.“
Der Nachfolger von Dino Toppmöller möchte zuerst ein Vertrauensverhältnis zu den zuletzt erfolglosen Profis der Eintracht aufbauen. Er hatte nach seinem Abschied von NK Celje in Slowenien seine Arbeit am Main aufgenommen.
Riera, der einen Vertrag bis 2028 erhält, hatte zuvor der „Bild“ gesagt: „Beim ersten Treffen geht es nicht um Taktik. Es geht um den Menschen, die Gruppe, Disziplin, Regeln. Sich in die Augen zu schauen, einander zu vertrauen.“ Es sei wichtig, „den Spielern Vertrauen zu schenken. Danach erkläre ich ihnen, wie wir verteidigen und was ich in der Offensive erwarte.“
Den Spielern etwas beibringen
Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen am Samstag hatte noch einmal Interimstrainer Dennis Schmitt die Mannschaft betreut. Durch die Heimniederlage mit erneut drei Gegentoren beträgt der Rückstand der Hessen auf einen Europapokal-Startplatz bereits acht Punkte. Aus der Champions League ist Frankfurt nach der Ligaphase ausgeschieden.
Riera will die Spieler nun besser machen. Dies habe er als Profi selbst von einem Trainer erwartet. „Es ist egal, ob ein Trainer hübsch oder hässlich ist, groß oder klein. Wichtig ist: Mach mich besser. Bring mir was bei. Und genau das ist in meinem Kopf: Wie mache ich die Spieler, die ich jetzt haben werde, besser?“ erklärte der frühere spanische Nationalspieler.
In seinem letzten Spiel mit NK Celje gab es für den Spitzenreiter am Sonntag nach turbulentem Spielverlauf ein 3:3 beim Tabellendritten NK Maribor. Celje hat zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger FC Koper. (dpa)

Das entbehrt ja nicht einer gewissen Komik, dass sein Verein in seinem letzten Spiel drei Gegentore gefangen hat……
Moin, vielleicht wollten die Spieler für den Trainer zum Übergang auf dessen neuen Job das Niveau anpassen. Bin trotzdem erstmal positiv und freue mich auf den Aufbruch!
Ich sag‘s mal frei raus: er scheint mir ein echtes Großmaul zu sein, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Vor solchen Typen nehm ich mich meinen Job normalerweise in acht. Vielleicht ist es aber gerade das, was die Jungs jetzt brauchen. Ich wünsche es uns so sehr.
Interessant wird es werden, wenn es dann doch nicht so rund laufen sollte.
Malle-Albert
https://maintracht.blog/2026/0.....more-11324
Willkommen!!!
ZITAT:
„Ich sag‘s mal frei raus: er scheint mir ein echtes Großmaul zu sein, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. „
Interessant. Ich habe mir gestern 20 Minuten lang den Vlog mit ihm auf Eintracht TV angesehen und komme nicht ansatzweise zu dieser Einschätzung.
„Die Eintracht-Junioren haben sich, anders als die Profis, ins Sechzehntelfinale der Champions-Nachwuchsliga, der Youth League, vorgekämpft. Am Dienstag (19 Uhr) steht das K.o.-Spiel bei Athletic Bilbao an, es ist ein sogenanntes Do-oder-Die-Spiel, kein Rückspiel, der Gewinner geht weiter, der Verlierer ist raus.“
(DUR/JCM)
https://www.fr.de/eintracht-fr.....51835.html
„Die Athletic-Akademie, genannt Lezama, gilt als eine der einflussreichsten in Europa. Es dürfen ausschließlich Spieler für den Klub auflaufen, die im Baskenland verwurzelt sind. Der Verein setzt konsequent auf seine eigenen Talente. 80 Prozent der Profimannschaft stammen aus der eigenen Akademie. Einzigartig in Europa, ja weltweit.“
ZITAT:
„ZITAT:
„Ich sag‘s mal frei raus: er scheint mir ein echtes Großmaul zu sein, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. „
Interessant. Ich habe mir gestern 20 Minuten lang den Vlog mit ihm auf Eintracht TV angesehen und komme nicht ansatzweise zu dieser Einschätzung.“
Ich auch nicht
Mir ist egal was der ist, Hauptsache er holt den Trümmerhaufen aus dem Koma.
ZITAT:
„„Die Eintracht-Junioren haben sich, anders als die Profis, ins Sechzehntelfinale der Champions-Nachwuchsliga, der Youth League, vorgekämpft.“
Wurde hier gestern nicht auch die mangelnde Nachwuchsarbeit der Eintracht kritisiert? Ich frage für einen Freund.
Morsche
hier wurde schon alles kritisiert.
Ich zum Beispiel kritisiere jetz nocham, dass keine Verstärkung für hinten kam. Mallebert spielt angeblich gern 433, da brauchst du vier richtige Verteidiger und einen 6er für.
Natürlich hoffe ich, dass er die vorhandenen Spieler hinkriegt. Collins und Hojlund zum Beispiel. Aber riskant ist die Wette schon.
ZITAT:
„Morsche
hier wurde schon alles kritisiert.“
Nichts scheint so, wie es ist.
Nur manchmal ist es so, wie es scheint.
Wie sollte es anders sein
Im Boomer- und Vor-Boomer-Blog
Willkommen Albert Riera macht die Eintracht wieder zu einem CL Teilnehmer. Es ist auch Deine Chance dich in einer der großen Europäischen Ligen zu etablieren. Win – Win für alle. Viel Glück und einen perfekten Start am Freitag in Berlin .
ZITAT:
„Aber riskant ist die Wette schon.“
Genauso riskant, wie einen von der Winter-Resterampe zu holen, der dann auch nicht besser ist
Ich finde erstmal gar nicht so tragisch, dass wir nix dazugeholt haben (und nix wesentliches abgegeben haben…). Jetzt kann der Malle Albert zeigen, ob mit dem Personal was geht und wo es genau an was fehlt. Die ganzen Knaller, die du jetzt in der Winterpause für die neuralgische 6 oder sonst irgendeine Position bekommst, garantieren dir doch ebenso wenig, dass du 8 oder 9 Punkte auf die Top6 aufholst. Jetzt schaue halt erstmal, ob der 6er der „defensive Zerstörer“ sein soll oder eher der strategische Ballverteiler. Derjenige der beides kann, kostet auf dem Niveau halt 100 Mio und landet nicht bei uns. Der Kader sollte bei allen Formkrisen und Mängeln auch so für die Top8 , mindestens aber Top10 reichen. So riskant finde ich ich die Wette gar nicht…
ich gebe Riera – ab jetzt- erst einmal die üblichen 100 Stunden (oder so ähnlich) Eingewöhnungszeit – mal schaun, wie unsere Spieler in Berlin auftreten 😊
ZITAT:
„Genauso riskant, wie einen von der Winter-Resterampe zu holen, der dann auch nicht besser ist“
Rein rechnerisch würde der zumindest eine Chance auf zusätzlichen Nutzen bieten. Bringt er nichts, hast Du weiter die bisherigen Verdächtigen. Sportlich wäre ein Neuer deswegen eine zusätzliche Chance ohne zusätzliches Risiko gewesen, nach der Spieltheorie also ein Gewinn.
Im schlimmsten Fall verbranntes Geld, was man im Sommer nicht mehr hat.
Ob es Verstärkung wirklich braucht oder ob der Ex die Faulpelze bloß nicht ins Laufen brachte, sehen wir wahrscheinlich erst jetzt.
Der Watz immer noch ein ganz Großer!
https://bsky.app/profile/stefa.....wuehtr622r
Bin nach dem Interview auf Eintracht TV hin- und hergerissen. Er ist schon sehr von sich überzeugt, aber so muss das vielleicht auch sein, um unseren Haufen aufzuwecken. We will see.
Aber ob alle sein Englisch verstehen werden? Da hab ich so meine Zweifel ;)
Weil hier gestern über Ngankams Gehalt philosophiert wurde ein kurzes Zitat aus dem aktuellen Bild Bericht zum Deadline Day der Eintracht.
„. Der Stürmer hatte nach BILD-Infos auch mehrere Angebote aus der 2. Liga und dem Ausland auf dem Tisch liegen. Entschied sich aber gegen einen Wechsel. „
„Der Kader sollte bei allen Formkrisen und Mängeln auch so für die Top8 , mindestens aber Top10 reichen. So riskant finde ich ich die Wette gar nicht…“
Auf Platz 7 stehend haben wir Toppmöller rausgeworfen, möglicherweise auch um zu verhindern, dass es nicht schlechter wird.
Folglich erwarte ich mindestens Platz 7, sonst kann man Riera im Sommer wieder in die Wüste schicken.
„dass es nicht schlechter wird.“
dass es noch schlechter wird.
Ich glaube ehrlich gesagt, dass man DT entlassen hat, weil er zunehmend ratlos und überfordert wirkte und es womöglich Anzeichen in/aus der Mannschaft gab, dass er das Team nicht mehr überzeugen konnte. Sicher ist Europa das Ziel, aber ich könnte mir vorstellen, dass Riera aufgrund der Ausgangsposition, in der er übernehmen muss, nicht zwangsläufig am Tabellenplatz gemessen wird, sofern das Auftreten der Mannschaft passt und positive Entwikclungen zu sehen sind.
ZITAT:
„„Der Kader sollte bei allen Formkrisen und Mängeln auch so für die Top8 , mindestens aber Top10 reichen. So riskant finde ich ich die Wette gar nicht…“
Auf Platz 7 stehend haben wir Toppmöller rausgeworfen, möglicherweise auch um zu verhindern, dass es nicht schlechter wird.
Folglich erwarte ich mindestens Platz 7, sonst kann man Riera im Sommer wieder in die Wüste schicken.“
Natürlich darfst du mindestens P7 erwarten… ich erwarte das ja grundsätzlich auch. Was ich aber viel mehr erwarte, dass ich am Ende der Saison eine Idee erkenne, wie wir nächstes Jahr spielen wollen und wie das mit wenigen „Stellschrauben“ erreicht werden kann. Unter Toppmöller war mir das etwas schleierhaft.
ZITAT:
„Der Watz immer noch ein ganz Großer!
https://bsky.app/profile/stefa.....wuehtr622r„
Was schreibt er denn?
Die Ansprüche sinken ja ganz schön. Toppmöller wurde noch in seiner ersten Saison wegen Platz 6 – mit einem schlechteren Kader ohne Mittelstürmer – infrage gestellt. Das Spiel wäre nicht attraktiv, was ein Witz.
„Ich sag‘s mal frei raus: er scheint mir ein echtes Großmaul zu sein, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Vor solchen Typen nehm ich mich meinen Job normalerweise in acht. Vielleicht ist es aber gerade das, was die Jungs jetzt brauchen. Ich wünsche es uns so sehr.
Interessant wird es werden, wenn es dann doch nicht so rund laufen sollte.“
Im normalen Arbeitsleben, auch in einem internationalen Unternehmen, wäre das Urteil der allermeisten Beschäftigten klar – „Ach Du Scheiße!“ Weil man so Typen (in etwas abgespeckter Version) schon ab und an erlebt hat und dabei eigentlich nie was Gutes rausgekommen ist.
Aber – und dies meine ich völlig ironiefrei – normalerweise hat man auch keine Kollegen, die mit Anfang 20 bereits einen Vierjahresvertrag in der Tasche haben, bei denen ihnen mehr Kohle garantiert ist, als die meisten in 40 Jahren verdienen. Keine Neiddebatte, nur eine Beschreibung, wie auch die Tatsache, dass das Geschäft hochemotional ist und es nicht darum geht mittel- und langfristige Entscheidungen zu treffen + mit Kunden auf Dauer angelegte Geschäftsbeziehungen zu entwickeln.
Es ist eine gänzlich andere Welt, mit anderen Mechanismen – daran muss man sich immer erinnern.
Trotzdem bleibt, zumindest bei mir, der Zweifel wie so eine Persönlichkeit auf Dauer funktionieren kann.
Wenn der Malle nix taugt, wechselt einfach die resolute Dame aus dem Verwaltungsrat von der Richter- auf die Trainerbank:
https://www.fr.de/sport/fussba.....52122.html
ZITAT:
„Es ist eine gänzlich andere Welt, mit anderen Mechanismen – daran muss man sich immer erinnern.
Trotzdem bleibt, zumindest bei mir, der Zweifel wie so eine Persönlichkeit auf Dauer funktionieren kann.“
Was ist im Fussballgeschäft „auf Dauer“?
Man sollte vielleicht die Persönlichkeit Rieras nicht anhand alter Geschichten und Bildern bewerten, sondern ihn erstmal seine Arbeit machen lassen. Auch er wird aus seinen möglichen Fehlern gelernt haben.
Was ist im Fussballgeschäft „auf Dauer“?“
kurzfristig = ein paar Spiele
„auf Dauer“ = mehr als eine halbe Saison
Keiner erwartet nen spanischen Streich.
Resolut beschreibt sie gut.
ZITAT:
„Im normalen Arbeitsleben, auch in einem internationalen Unternehmen, wäre das Urteil der allermeisten Beschäftigten klar – „Ach Du Scheiße!“ Weil man so Typen (in etwas abgespeckter Version) schon ab und an erlebt hat und dabei eigentlich nie was Gutes rausgekommen ist.“
Bewertet man im normalen Arbeitsleben Mitarbeiter oder Vorgesetzte nach Geschichten von dritten und kurzen Videoschnipseln?
Na klar.
Man erkundigt sich doch.
Nicht die Aussendarstellung des Trainers bei den Medien ist wichtig sondern das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft und das Einfühlungsvermögendes Trainers zu den einzelnen Spielern.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen darauf, wie sich das Team am Freitag in Berlin präsentiert, sonst würde ich mich wohl kaum 6-7 Stunden in den Bus setzen.
Spanischer Streich? Die Meisterschaft?
Den Streich nehm ich!!!
ZITAT:
„Spanischer Streich? Die Meisterschaft?
Den Streich nehm ich!!!“
Word!
ZITAT:
„Bewertet man im normalen Arbeitsleben Mitarbeiter oder Vorgesetzte nach Geschichten von dritten und kurzen Videoschnipseln?“
Äh: ja.
Nicht ich natürlich, ich bin stets objektiv, mache mir mein eigenes Bild und Fairness und Transparenz stehen an alleroberster Stelle. Selbstverständlich. Aber die andern alle immer, wenn wir ehrlich sind: Die Tratschen. Wenn einer sich im Internetz peinlich macht, oder gemacht hat, auf irgend einer Veranstaltung, weiß das bald jeder und gibt seinen Sempf dazu.Das ist die menschliche Natur.
Bei Fußballtrainern ist das zum Glück nicht so schlimm, wenn sie bissi exzentrisch sind. Aber als Notar oder Zahnarzt sollte man Temperamentsausbrüche bei der Ausübung des Berufs unterlassen und nicht dafür bekannt sein.
Kleiner Streich:
https://www.zwergenwiese.de/wp.....15;514.jpg
Ich verstehe sein spanisches Englisch nicht und bin daher gespannt, wie gut eine intensive Kommunikation mit dem Team über Taktik, Matchplan etc funktionieren wird.
Jim, ich weiß nicht i welchem Umfeld Du arbeitest, aber der ist im Vergleich zu ganz, ganz vielen Dialekten richtig gut zu verstehen.
Vielleicht ganz gut, wenn die Spieler nicht alles verstehen.
Toppi hat sie ja angeblich überfordert mit seinen Konzepten.
Die in Slowenien haben ihn ja irgendwie auch verstanden. Und die sprechen da was ganz anderes.
Wie er unserem Torwarttalent, dem Vernehmen nach nicht sonderlich polyglott, dessen Job erklärt, und ob überhaupt, das könnte auch spannend werden.
Spanier und Portugieser können sich meist verständigen.
An das spanische Englisch muss man sich etwas gewöhnen, aber dann geht es ganz gut.
Koch und Santos hatten eher weniger Probleme sich verständlich auszudrücken.
Die Wahrheit liegt aufm Platz. Und die Wahrheit ist oftmals unbequem und schroff. (Schopenhauer). Der soll denen mal schoen den Arsch aufreißen.
„…Wie er unserem Torwarttalent, dem Vernehmen nach nicht sonderlich polyglott, dessen Job erklärt, und ob überhaupt, das könnte auch spannend werden.“
Sehe ich ähnlich, wird spannend. Denke aber nicht, dass es da an der Sprache liegt
Die ich übrigens nie erwähnt habe, weil ich da nur bedingt ein Problem sehe.
Beim Torwächter hat es doch am Ende ohnehin auch einen Torwarttrainer, den man wohl verklickern wird was gewünscht ist und der es dann (auch sportlich) übersetzt. Klar, die Zusammenarbeit mit der Abwehr ist ein Riesenelement, da wird der Cheftrainer sicher seinen Wunsch artikulieren und direkter eingreifen.
Aber wie gesagt, die Sprache ist jetzt in meinen Augen nicht das große Problem.
In Spanien verstehe ich die vielen dort lebenden Briten (mit oft sehr seltsamen Dialekten) weniger gut, als englisch sprechende Spanier. Liegt aber vielleicht auch daran, dass das Englisch der meisten Spanier ähnlich limitiert ist, wie meins.
Ich sag ja auch: ICH verstehe ihn nicht.
@24
So müsste es auch sein.
Im Übrigen bin ich sehr auf das Spiel und das Ergebnis am Freitag bei Union Berlin gespannt. Riera hat eine ganze Woche Zeit und das Team zeigte schon gegen Leverkusen gute Ansätze. Andererseits ging in den Spielen vorher gar nichts, aller schlechten Dinge sind aktuell drei Gegentore pro Spiel und der Kader ist ja identisch mit vorher.
Daher trau ich mir da gar keine Prognose zu und bin tatsächlich sehr gespannt, wie sich das Team präsentieren wird und mit welchem Ergebnis es zurück nach Frankfurt kommt.
ZITAT:
„Vielleicht ganz gut, wenn die Spieler nicht alles verstehen.
Toppi hat sie ja angeblich überfordert mit seinen Konzepten.“
Bissi böse, aber gut –
Ich sag euch, des wird gut mit dem Albert – ich glaube, dass er es schafft, in die Köpfe der Jungs zu kommen, denn das ist die conditio sine qua non in unserer aktuellen Situation …
Ich kann da beide Seiten recht gut verstehen, befremdet mich doch dieser grenzenlos von sich überzeugte tough guy Typus.
Auf der anderen Seite gebe ich wenig auf diverse Berichte von 2.- 3.- und 4–Verwertern, in denen alles mögliche dramatisiert wird, was sich im Nachhinein als nichtige Lappalie rausstellt.
Bisher präsentiert er sich hier völlig OK.
Was konnte man nicht alles über Kevin-Prince Boateng lesen… Im Nachhinein ein „Nice-Guy“.
… und ein wundervolles Showtalent, Bruda.
ZITAT:
„Was konnte man nicht alles über Kevin-Prince Boateng lesen… Im Nachhinein ein „Nice-Guy“.“
Zum nachlesen – die hiesigen Reaktionen…
https://www.blog-g.de/der-prin.....z-kommt/
Ich war daran nicht beteiligt. Finde da von mir nur einen einzigen Kommentar, der aus einem Zitat und drei Wörtern bestand.
Ich damals, noch unentschieden:
Ich bin noch nicht sicher, ob mein Stimmungspurzelbaum ein Hochsprung oder ein Bauchklatscher war.
Ich habe nichts gegen etwas Drama an der Seitenlinie. Darf halt nicht zu albern sein. Das sehen wir dann ja. Kurzfristig dürfte ein Duchschütteln nötig sein und der Aufbau von Selbstbewußtsein. Dafür scheint der geeignet.
Im Video vom Training versucht er ihnen die ständige Zurückspielerei auszutreiben. 👍👏😄
Gleich PK
https://tv.eintracht.de/
Gleich gibt es die PK mit dem neuen Cheftrainer…. Da können hier einige ihr Englisch noch ein bisschen verbessern. ;-)
Um hier endlich mal wieder etwas Polemik reinzubringen:
Eine Generation, der man den arbeitsscheuen Sonderling Peter Lustig – dessen Lebenswerk aus dem Bau einer Ameisenstraße und dem Umtopfen von ein paar därglichen Geranien besteht – als Vorbild vorgesetzt hat, ist selbstverständlich mit einer offensiv unbedingten Erfolg fordernden Persönlichkeit gnadenlos überfordert.
ZITAT:
„Zum nachlesen – die hiesigen Reaktionen…
https://www.blog-g.de/der-prin.....z-kommt/„
sehr schön. Alle Reaktionen wie erwartet.
Ich finde ja schon sehr spannend, warum man meint, dass ein Mensch sehr von sich überzeugt ist, nur weil er eine klare Vorstellung und einen Plan hat, was und wie er spielen lassen, mithin also von einer Sache überzeugt ist. Der zudem noch sagt, jeder dürfe bei im Fehler machen, aber es sei wichtig, dass alle sich an die Vorgaben hielten. Das sei ihm sogar wichtiger als mal ein Spiel zu gewinnen oder zu verlieren, weil man nur so langfristig Erfolg habe. Ein Trainer, der sogar explizit äußert, dass es nicht den einen besten Plan gäbe und dass jeder Trainern halt seinen eigenen Plan habe. Sie seien letztlich nicht besser oder schlechter, sonder lediglich anders. Für mich klingt das eher bescheiden und bodenständig. Aber das ich bin nur ich.
ZITAT:
„Gleich gibt es die PK mit dem neuen Cheftrainer…. Da können hier einige ihr Englisch noch ein bisschen verbessern. ;-)“
Ich habe jahrelang in einem italienischen Unternehmen gearbeitet. Das Englisch unseres ÜL ist dagegen eine Wohltat
@66: Oder so in kurz und prägnant.
Es war die 65 gemeint (im Vergleich zu meiner 67).
Hier der passende Trainer für die hiesigen Underperformer:
https://youtu.be/XtdkIlAhiWA?s.....vLahEDLmfH
@65: Peter Lustig? Sagt mir wenig und nicht meine Zeit
Vermute eher ein Trauma von berufsjugendlichen Nach-Boomern, irgendwo zwischen X und Y
@49 plus 1000
Ich liebe den neuen Trainer jetzt schon….
Ich finde die Ähnlichkeit mit Peter Lustig frappant!
Sportvorstand Markus Krösche und Cheftrainer Albert Riera stehen jetzt Rede und Antwort in der Auftakt-PK
#Krösche: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Dennis Schmitt und Alex Meier bedanken. Beide haben in dieser Phase sehr gute Arbeit geleistet und wichtige Strukturen sowie klare Abläufe zurückgebracht – auch wenn die Ergebnisse nicht immer unseren Vorstellungen entsprochen haben.“
#Krösche: „Wir sind sehr froh, dass Albert jetzt hier ist. Wir haben uns vor rund zweieinhalb Jahren zum ersten Mal getroffen und uns damals sehr intensiv über Fußball ausgetauscht – Gespräche, die mit ihm immer sehr interessant sind. Nach meiner Kontaktaufnahme hat er relativ schnell zugesagt, worüber wir uns sehr gefreut haben.“
@11RIERA11: „Markus hat fast alles gesagt. Die Spieler wollen Lösungen und Klarheit darüber, was zu tun ist – genau das werde ich angehen. Ich möchte sie davon überzeugen, dass sie stark sind, an ihre Qualität glauben und Selbstbewusstsein entwickeln. Ich bin sehr motiviert. Wir haben alles, was ein guter Klub mitbringen muss.“
@11RIERA11: „Ich pushe die Jungs, keine Angst vor Fehlern zu haben. Fehler sind kein Problem – sie gehören dazu. Wir müssen Risiken eingehen und Selbstbewusstsein entwickeln, ohne an uns zu zweifeln.“
@11RIERA11: „In jedem Spiel wollen wir einen Fortschritt sehen. Entscheidend ist, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt, an unsere Pläne glaubt und sie konsequent umsetzt.“
@11RIERA11: „Ich liebe, was ich tue. Trainer zu sein ist die zweitbeste Tätigkeit der Welt – nach Profifußballer sein. Ich gebe immer mein Maximum. In Slowenien habe ich ein organisiertes und diszipliniertes Team hinterlassen, darauf bin ich stolz. Jetzt möchte ich hier etwas formen und das Bestmögliche herausholen.“
#Krösche: „Albert passt hervorragend zu unserem Spielstil: offensiv, mutig und mit dem Anspruch, Spieler weiterzuentwickeln. Zudem bringt er aus seiner Zeit als Spieler große Erfahrung mit, von der er auch in seiner Arbeit als Trainer profitiert. Auch in seiner Trainerlaufbahn konnte er bereits Erfolge feiern.“
#Krösche: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit unserem Kader und verfügen über Variabilität. Entscheidend ist, wie wir als Mannschaft agieren – und das haben wir in den vergangenen Wochen nicht optimal umgesetzt. Hier brauchen wir klare Strukturen und Prinzipien, die Albert einbringt. Deshalb war es für uns kein Thema, weitere Transfers zu tätigen.“
@11RIERA11: „Ich habe die Bundesliga verfolgt. Es ist eine der Top-Ligen. Ich bin mir sicher, dass es hier viele Teams gibt, die stark sind. Wir müssen für alle Gegner bereit sein.“
@11RIERA11: „In zwei bis drei Wochen können wir vielleicht über Platzierungsziele sprechen. Im Moment konzentriere ich mich darauf, wie wir spielen. Wir müssen von Spiel zu Spiel unsere Leistung zeigen. Mein Fokus liegt jetzt nicht auf dem Ergebnis, sondern primär auf der Art und Weise, wie wir auftreten und was wir ändern können.“
#Krösche: „Er bringt Zuversicht, eine positive Art und eine klare Vision mit, die sich auf das Team überträgt. Die Stimmung ist gut, es kribbelt – alle sind gespannt. Das ist wichtig, um die nächsten kleinen Schritte zu gehen. Alle wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Wir sprechen hier alle Englisch, das ist kein Thema. Entsprechend ist die Entscheidung für einen internationalen Trainer nichts Außergewöhnliches.“
@11RIERA11: „Meine Spieler werden mir folgen, da gibt es keine Alternativen. Ich bin sehr positiv gestimmt. Wir müssen unsere Perspektive ändern – weg von „Dunkelheit und Schuld“, hin zu Lösungen. Ich habe mit vielen Trainern zusammengearbeitet, aber am Ende muss man das tun, was man fühlt und wovon man überzeugt ist.“
@11RIERA11: „Ich möchte stringent und geradeaus sein. Ich denke, dass das Team sich schnell an Automatismen gewöhnen wird. Die Spieler sind das Wichtigste. Ich manage sie, aber sie sind meine Arme und meine Beine.“
@11RIERA11: „Der erste Verteidiger ist der Stürmer. Wir werden nicht abwartend spielen und sehr aggressiv auftreten im Spiel ohne Ball. Die Atmosphäre im Stadion ist wunderschön, das ist auch der Grund, weshalb wir dieses Spiel lieben.“
@11RIERA11: „Ich implementiere Regeln für alle. Hierbei gibt es goldene Regeln: Erstens: Wir sind in erster Linie Menschen – und dann Menschen in unserer Profession – wir respektieren uns in der Kabine. Zweitens: So wie du trainierst, so spielst du. Drittens: Die magische Frage stellen: Was kannst du dem Team mit und ohne Ball geben?“
#Krösche: „Wenn gewisse Richtlinien zu weit gefasst sind, ist es menschlich, dass sich einzelne Entwicklungen hin zu stärkerem Individualismus ergeben. Auf dem Platz hat sich eher eine ‚Rette sich, wer kann‘-Mentalität entwickelt, statt im Kollektiv zu agieren. Dabei spielte auch die Struktur abseits des Platzes eine Rolle. Nur wenn wir unsere Aufgaben als Kollektiv erfüllen, können wir erfolgreich sein.“
Ende
Ich bin so gespannt wie schon lange nicht mehr auf unser nächstes Spiel.
ZITAT:
„
#Krösche: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Dennis Schmitt und Alex Meier bedanken. Beide haben in dieser Phase sehr gute Arbeit geleistet und wichtige Strukturen sowie klare Abläufe zurückgebracht – auch wenn die Ergebnisse nicht immer unseren Vorstellungen entsprochen haben.“
„
Klang für mich schon wie eine Breitseite für DT.
Noch was von Krösche: „In den vergangenen Wochen hat sich bei uns eine ‚rette sich wer kann Mentalität’
bereit gemacht. Die Struktur fehlte außerhalb des Platzes, und so fehlte sie auch auf dem Platz.“
Unschön.
Ich fand das eine heftige Breitseite:
„Entscheidend ist, wie wir als Mannschaft agieren – und das haben wir in den vergangenen Wochen nicht optimal umgesetzt. Hier brauchen wir klare Strukturen und Prinzipien, die Albert einbringt.“
STOP PLAYING BACK.
Der gibt dem Trainer, den er geholt hat und an dem er treu festgehalten hat und der nicht aufgemuckt hat, wenn er ihm die Besten verkauft hat, aber ordentlich paar mit. Wie ich einst schrub – Floppy kann gar net so schnell seinen Spind leer räumen wie der Krösche ihn von den Bus schmeisst.
ZITAT:
„Es war die 65 gemeint (im Vergleich zu meiner 67).“
Meine 65 war miese Polemik – und ja: Alles was er jetzt im Zusammenhang mit seiner SGE Verpflichtung gekündet hat, hört sich absolut OK an.
Cooooole PK. Albert hat mich persönlich sehr abgeholt. Null der üblichen Phrasen, stattdessen viel lebendige und glaubwürdige Wahrheiten. „The players don’t have to run more, they have to run better“.
WENN unsere Spieler ihn verstehen, dann kann das was Gutes werden.
Mich hat er auch überzeugt. Wir rollen das Feld von hinten auf.
ZITAT:
„Mich hat er auch überzeugt. Wir rollen das Feld von hinten auf.“
42 Punkte sind noch verfügbar.
Peter Lustig war einer der erfolgreichsten deutschen Medienschaffenden ever. Wie in seiner Generation noch üblich von Tugenden wie Disziplin und Zielstrebigkeit geprägt. Über 30 Jahre harte Arbeit ohne Burnoutgejammer oder Lifestylefreizeitausgleich. Wie man eine solche Erfolgsvita ins Reich der arbeitsscheuen Gammler verorten kann ist mir schleierhaft. Typisch deutscher Neid auf Macher und Gewinner. Da soll sich der Rosstäuscher lieber ein Beispiel nehmen, der mit halbseidenem Gequatsche dem Reichtum ohne Mühe nachjagt, ohne sich je die Hände schmutzig zu machen.
Ja, könnte was werden. Ich fand ihn sehr fokusiert, durchaus fordernd aber auch freundlich. Wahrscheinlich war Toppmöllers zurückhaltende, leicht zögerliche Art zum Schluss einfach nicht mehr das richtige für diese unreifen, etwas verwöhnten Buben. Riera wird sie hoffentlich wieder in die Spur bringen. Und er spricht das Englisch, das ich aus Spanien kenne :)