Transfers Leihgeschäfte
Mittwoch, 02.09.26 um 04:00 Uhr | 20 Kommentare
Eintracht Frankfurt arbeitet lange an einem Transfer des Franzosen Arnaud Kalimuendo. Doch die geforderte Ablösesumme soll zu hoch sein. Hugo Larsson und zwei weitere Spieler verlassen den Club.
Eintracht Frankfurt hat die angestrebte Rückkehr von Torjäger Arnaud Kalimuendo Medienberichten zufolge nicht realisieren können. Der 24 Jahre alte Franzose werde bei Nottingham Forest bleiben, berichteten die „Bild“, Sky und der „Kicker“ am Dienstagabend übereinstimmend – wenige Stunden, nachdem das Transferfenster der Fußball-Bundesliga geschlossen hatte. Drei Spieler verlassen derweil die Eintracht – allerdings nur auf Leihbasis. Verkauft werden konnte kein Akteur. Auch einen Neuzugang konnte die Eintracht am „Redline-Day“ nicht vermelden.
Kalimuendo spielt in England unter Glasner
Kalimuendo war in der vergangenen Rückrunde an die Hessen ausgeliehen. Sie sollen sich intensiv um eine feste Verpflichtung des Stürmers bemüht haben, Nottingham forderte den Berichten zufolge aber eine zu hohe Ablösesumme.
Kalimuendo kam in der abgelaufenen Spielzeit in 19 Bundesliga-Partien für die Eintracht zum Einsatz und erzielte dabei sechs Tore. Beim Premier-League-Club Nottingham wird er von Ex-Frankfurt-Coach Oliver Glasner trainiert.
Larsson geht nach 119 Pflichtspielen
Hugo Larsson, der seit seinem Wechsel von Malmö FF im Sommer 2023 insgesamt 119 Pflichtpartien für die Eintracht bestritten hat, spielt künftig in England. Der Schwede wird zunächst für ein Jahr verliehen. Unter bestimmten Voraussetzungen greift dann aber eine Kaufpflicht, wie die Frankfurter mitteilten. Dem Vernehmen nach soll sie bei über 20 Millionen Euro liegen.
„Hugo Larsson zählte in den vergangenen drei Jahren zu unseren Stammkräften und hatte einen großen Anteil an unseren gemeinsamen Erfolgen“, sagte Sportvorstand Markus Krösche über den 22 Jahre alten Mittelfeldmann und zwölfmaligen Nationalspieler.
Abgang Jean-Mattéo Bahoya
Und einen weiteren Spieler hat Eintracht Frankfurt kurz vor Ende der Transferphase auf die Insel verliehen: Jean-Mattéo Bahoya spielt nicht länger für die Frankfurter. Der 21-jährige Franzose schließt sich auf Leihbasis dem Leeds United FC an. Es besteht eine anschließende Kaufverpflichtung für den englischen Erstligisten. Zur Transfer sagte Sportdirektor Timmo Hardung: „Jean-Mattéo Bahoya hat sich bei Eintracht Frankfurt sehr gut weiterentwickelt und ist Schritt für Schritt an das internationale Niveau herangekommen. Der Wechsel nach Leeds ist für ihn nun eine neue Etappe auf seinem Karriereweg. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und sein Engagement. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“
Leihe Niels Nkounkou
Ebenfalls nicht mehr für die Eintracht wird Niels Nkounkou auflaufen. Der Franzose schließt sich bis zum Ende der laufenden Saison dem OGC Nice an. Der französische Erstligist erhält danach eine Kaufoption. Auch hier verabschiedet sich Timmo Hardung vom Spieler: „Wir wünschen Niels, dass er in Frankreich wieder zu alter Stärke findet und dort regelmäßig zum Einsatz kommt. Die dafür notwendige Spielpraxis können wir ihm aktuell nicht garantieren. Deshalb sind wir überzeugt, dass Nizza zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Station für seine weitere Entwicklung ist und ihm ein gutes Umfeld bietet.“ (red/dpa)

Bahoya auch fix (was ist letzte Preis),
Kommen jetzt noch Joselu und Rebic?
Viele neue Gesichter, viele junge Spieler. Neuer Trainer. Hoffentlich viel neuer Schwung. Dazu dürften sich auch die Gehaltskosten reduziert haben. Ich bin jetzt total neugierig, wie sich die Mannschaft entwickelt.
Joselu wird noch zum Königstransfer.
Mission Europa mit riskantem Personalbestand nach dem gestrigen enttäuschenden Endspurt an der Transferbörse – nüchtern betrachtet.
Bleibt die Hoffnung, dass die Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt, zu einer Einheit zusammenwächst und dadurch performt.
Krösche und Hardung jetzt bitte nach Mailand verleihen mit Kaufoption.
Hihi
Im offiziellen Lizenzspielerkader, der aus 25 Spielern besteht, wird Maluze nicht aufgeführt.
https://profis.eintracht.de/ka.....bF9EX0J3RQ..*_gcl_au*MTQ0NDI3OTA3NC4xNzg1Njg5ODA2
Gefühlt wird der Staff immer größer – sicher berechtigt.
Das Unrunde des Kaders, das man vorher im defensiven Mittelfeld festgemacht hatte, hat sich anscheinend auf die Außenpositionen verschoben, während es im Sturm im Vergleich zur letzten Saison (am Anfang) gleich geblieben sein dürfte. Dafür dürfte man sich im Tor stabilisiert haben.
So eine Verstärkung hätte ich mir schon noch gewünscht.
Geliefert hat Krösche leider nicht. Bin gespannt, wie das heute ausgeht. Wobei ich on ihn fast ein Bauernopfer sehen würde, denn Hellmann scheint inzwischen auch mehr an sich selbst als an der Eintracht interessiert zu sein. Die „Wohlfühloase“ gedieh auch unter ihm, der Staff wurde unter ihm immer größer, die Kosten liefen unter ihm so aus dem Ruder, dass bei nur einer Saison ohne Europa kräftig Tafelsilber verkauft werden musste.
Man kann da jetzt nicht die komplette Führungsriege freistellen, schon klar. Nur ist Krösche für die Lage nicht der Alleinschuldige.
Dass man am Deadline Day den lange ersehnten Transfer eines Stürmern nicht realisieren kann, hat ja leider inzwischen auch Tradition. Oh Mann.
ZITAT:
„Dafür dürfte man sich im Tor stabilisiert haben.“
Solange Atobulu fit bleibt ja. Wie schnell das gehen kann hat man am Samstag gesehen. Dann kommt wieder der demontierte und inzwischen völlig verunsicherte Santos ins Tor.
Man mag nicht dran denken: Verletzungsbedingter Ausfall von Jonny und Atubolo vielleicht mal im Laufe der Saison.
Rebic kann ja auch noch kommen
Wenn Stamm-/Führungsspieler ausfallen, wird es immer hart, wie letzte Saison mit Uzun und Burkardt erlebt.
Auf Außen haben wir auch nur positionsfremde Alternativen zu Baum und Kosugi, wobei die Stammbesetzung schon erstmal unzureichend erscheint – aber manchmal wird man auch positiv überrascht.
Ich bin schon zufrieden, dass das Transfergemache erstmal wieder Pause hat und man sich jetzt endlich auf unseren vorhandenen Kader konzentrieren kann, um das Beste draus zu machen.
ZITAT:
„ZITAT:
„Dafür dürfte man sich im Tor stabilisiert haben.“
Solange Atobulu fit bleibt ja. Wie schnell das gehen kann hat man am Samstag gesehen. Dann kommt wieder der demontierte und inzwischen völlig verunsicherte Santos ins Tor.“
Ist es jetzt nicht mal genug mit dem Gejammer?
Und wenn sich Santos, Siljevic und Grahl auch noch verletzen?
Dann muss Hellmann ins Tor!
Der Himmel wird uns auf den Kopf fallen.
„Dann muss Hellmann ins Tor!“
Melvin Hellmann (der Sohnemann) spielt seit letzter Saison für die Virginia Cavaliers (University of Virginia).
Die Kritiker der Kritiker könnten dem Gemecker, das sie stört, auch mal ihre positive Sicht der Dinge entgegensetzten, sonst habe ich das Gefühl, das sie nur nervös werden, weil sie an ihre eigenen Ängste erinnert werden.
ZITAT:
„Ist es jetzt nicht mal genug mit dem Gejammer?“
Ich komme drauf zurück bei Gelegenheit.