WM-Vorbereitung Lockerer Auftakt
Montag, 01.06.26 um 05:00 Uhr | 24 Kommentare
Deniz Undav trifft doppelt beim klaren DFB-Sieg gegen Finnland in Mainz. Der Frankfurter Nathaniel Brown weiß mit Technik und Dynamik auf der Position des linken Außenverteidigers zu gefallen.
Zwei Wochen vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Finnland das vorletzte Testspiel mit 4:0 (1:0) gewonnen. Deniz Undav (34./57. Minute), Florian Wirtz (48.) und Jamal Musiala (63.) erzielten die Tore für die jederzeit überlegene Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann vor 25.122 Zuschauern im ausverkauften Mainzer Stadion.
Am Dienstag fliegt der viermalige Weltmeister nach Chicago, wo am kommenden Samstag (20.30 Uhr/RTL) die Turnier-Generalprobe gegen die USA stattfinden wird.
Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik
Der Finnland-Test bietet Bundestrainer Nagelsmann viele Erkenntnisse. Wirtz wirbelt, Undav trifft doppelt und ein junger Münchner zeigt sein großes Potenzial.
Baumann: Von den Fans mit Sprechchören gefeiert, von den Finnen aber praktisch nicht geprüft. Seine WM-Rolle hängt von Neuers Wade ab.
Kimmich: Als Kapitän wie immer ein Antreiber mit viel Engagement. Hielt auf der rechten Seite seinem jungen Bayern-Kollegen Karl den Rücken frei.
Tah: Der Münchner räumte souverän alles ab. Bei der WM werden die Gegner aber viel, viel gefährlicher sein als die braven Finnen.
Schlotterbeck: Kein gravierender Fehler, aber manchmal ein bisschen schludrig. Der Dortmunder braucht offenbar den Ernstfall für Höchstleistungen.
Brown: Spielt sich der Frankfurter noch in die WM-Startelf? Im Zweikampf mit Raum plötzlich auf Augenhöhe. Ein feines Füßchen ist sein großes Plus.
Nmecha: Enorme Power, große Präsenz. Der Dortmunder zeigte, warum Nagelsmann seine Rückkehr herbeisehnte. Er braucht aber noch Spielpraxis.
Pavlovic: Der Münchner ist Nagelsmanns Stratege. Mit großer Übersicht, vielen Ballgewinnen und dem Gespür für den klugen Pass. Eine Bank für die WM.
Karl: Ein Startelfdebüt, das Hoffnungen weckt. Nach vorne agil, defensiv fleißig und mit Traumpass auf Undav. Wird der Teenie zum WM-Shootingstar?
Musiala: Der Fußball-Spaß kommt langsam zurück. Belohnte sich mit seinem Comeback-Tor für viele Dribblings und viel Fleiß.
Wirtz: Der Liverpool-Blues ist längst verflogen. Seine Sololäufe versetzten die Fans in WM-Stimmung. Hatte auch bei seinem Tor das richtige Näschen.
Undav: Doppelpack und Assist. Der Stuttgarter bewies dem Bundestrainer, dass er auch als Startelfspieler sticht. Nach dem zweiten Tor angeschlagen raus.
Beier: Der Dortmunder kam für Undav, konnte aber sein Tempo auf der Außenbahn nicht gefährlich ins Spiel bringen. Großchance in der Nachspielzeit.
Woltemade: Warf sich nach seiner Einwechslung in jeden Zweikampf. Gewann so ein paar Bälle, aber ohne Torgefahr zu erzeugen.
Sané: 75. Länderspiel – und diesmal gab es keine Pfiffe von den Heimfans bei der Einwechslung. Muss sich als Herausforderer bei der WM mehr aufdrängen.
Amiri: Der Mainzer wurde von den Fans beim Heimländerspiel als Acht-Minuten-Joker frenetisch gefeiert. Ein Fernschuss kurz vor Schluss. (dpa)

Nene for Startelf!
Guten Morgen.
Nicht, dass ich den Eingangsbeitrag gelesen hätte, aber warum geht Nene in einen Zweikampf mit Raum, sollten die nicht zusammenspielen? Und was macht Browns Füßchen auf Augenhöhe? Gefährliches Spiel! Wenn das der Nagelsmann liest, war’s das mit der Nominierung.
Warum sollte sich nach einem Vorbereitungsspiel die ursprüngliche Rollenverteilung ändern?
Mal das Spiel gegen die USA abwarten, dann sieht man vielleicht klarer.
Aus Eintracht Sicht würde ich Brown gerne behalten. Der passt glaube ich gut zum zukünftigen Spielstil. Ich wünsche ihm aber natürlich auch viel Erfolg in der Nationalelf. Ne gute WM wird sicher noch mehr Interessenten auf den Plan rufen.
Same procedure as every year: Die Brown-Millionen könnten wir gut gebrauchen, und dafür drei bessere, billigere (sorry, Polemik – ist mir klar 😉) holen könnten.
Ist halt die Frage, ob der sportliche Wert eines Brown höher ist als der eines neuen LV + Sechser + noch jemanden. Und die Frage werden wir nur im Nachhinein beantworten können. Mich freut’s für Brown persönlich, weil das ein netter Junge zu sein scheint.
Mal was zur Entspannung in so aufgeheizten Zeiten… ;-)
„Von 5:5 bis 9:2: Die verrücktesten Torspektakel der Bundesliga“ mit Disco Ronny.
https://www.kicker.de/von-5-5-.....8794/video
Im Übrigen oute ich mich jetzt mal als Hütter-Fanboy. Finde das inzwischen gut und hoffe sehr auf Spiele, die wieder Spass und Freude machen und mitreißend sind. Denke, es könnte mit Hütter tatsächlich gut gehen, weil es ein gewolltes Zusammenfinden war und kein Notfallplan, wo jemand das Kicker-Sonderheft von vor Jahren ausgegraben hat.
Zum Vergleich: Veh ging zum 30.06.2014 zum VfB Stuttgart und kehrte schon ein Jahr später zum 01.07.2015 als Trainer zur Eintracht zurück. Da dürfte in der Zwischenzeit wenig „gesackt“ sein. Das ist bei Hütter mit ner Pause vom 30.06.2021 bis zum 01.07.2026 mit ca. 5 Jahren doch anders gelagert.
ZITAT:
„Ist halt die Frage, ob der sportliche Wert eines Brown höher ist als der eines neuen LV + Sechser + noch jemanden.“
Nein, das ist nie die Frage. Wenn ein europäischer Top-Club kommt, ist früher oder später JEDER Spieler weg. Die Frage wird jedes mal sein, was kann man mit den Millionen Sinnvolles anstellen, um den Verlust auszugleichen. Zuletzt hat es halt leider nicht so gut geklappt.
Redet es euch nur schön….
ZITAT:
„Denke, es könnte mit Hütter tatsächlich gut gehen, weil es ein gewolltes Zusammenfinden war und kein Notfallplan, wo jemand das Kicker-Sonderheft von vor Jahren ausgegraben hat.“
Genau so.
Zudem: Weil hier gestern von irgendeinem Troll behauptet wurde, Krösche sei dagegen gewesen und das sei irgendwie der Bild-Zeitung zu entnehmen und auf meine Rückfrage nix mehr kam (Oh Wunder!), zitiere ich hier mal aus selbiger:
„der Frankfurter Sportvorstand ist eigentlich ein großer Gegner von Rückholaktionen. Wie BILD erfuhr, hätte Krösche das auch nicht getan, wenn er mit ihm in Frankfurt schon zusammengearbeitet hätte. Nachdem es dann bereits ein kurzes Gespräch zwischen Hütter und Eintracht-Präsident Mathias Beck (55) gab, ging Krösche völlig unvoreingenommen in die ersten Gespräche.“
„Warum Krösche am Ende ihm den Zuschlag gab? (…) weil Hütter mit seiner Idee Fußball zu spielen, Krösches Nerv traf. Heißt: Hütter hat sich in Monaco den Spielstil betreffend so weiterentwickelt, dass er nun mehr auf einen Wechsel aus Ballbesitzfußball und schnellem Umschaltspiel setzt. Beide waren sich einig, dass Kaderplanung und Trainer gut zusammenpassen. Und: Krösche gefällt Hütters Klarheit und Autorität. Und auch die große Erfahrung, die der Chefcoach mit seinen Co-Trainern mitbringt.“
ZITAT:
„Redet es euch nur schön….“
Es ist nicht schön. Es nennt sich Realität.
#11. Ich meinte eigentlich Jim mit seiner Begründung, warum es mit Veh nicht geklappt hat aber mit Hütter klappen soll. Das wir immer Spieler abgeben müssen steht doch außer Frage.
Ich denke, wir werden noch die ein oder andere Überraschung im Kader erleben.
Und vlt. auch das ein oder andere überraschende Comeback
Ein Ebimbe z.B., wenn auch er denn „reumütig“ liefert, dürfte schon ganz gut zum Adi-Ball passen.
Meine mich sogar zu erinnern, dass er mal kurz vor einem Wechsel zu AS stand. Der dann aus medizinischen Gründen nicht zustande kam.
Auch wenn es zu seiner Gladbach-Zeit hier und da behauptet wurde, dass er es nicht kann.
Die Zeit in Frankreich dürfte gezeigt haben, dass AH auch mit dem Franzos kann
Aus dem Bauch heraus, Träumchen für mich wäre ein schweizerisches Herzstück mit Djibi und Zakaria. Wobei ich den neuen Daichi auch nehmen würde.
Legenden in einer Mannschsft zu haben, ist nämlich meist nicht verkehrt
Ist der Filipo schon da?
ZITAT:
„#11. Ich meinte eigentlich Jim mit seiner Begründung, warum es mit Veh nicht geklappt hat aber mit Hütter klappen soll.“
Wobei der Ansatz wirklich Sinn macht, denn bei Veh war der Kader nahezu unverändert, während aus der ersten Periode Hütter mMn nur noch Timothy da ist.
ZITAT:
„…Das wir immer Spieler abgeben müssen steht doch außer Frage.“
… Zumal wir ja auch nur moderate Gehälter bezahlen. Wenn ich da jetzt Undavs Vertragsverlängerung sehe, ist das eine andere Liga. Angeblich bekommt er „bis zu 6 Millionen Euro Gehalt, hinzu kommen angeblich 3 Mio. Euro Prämie für die Unterschrift.“…. Jonny bekommt bei uns ein kolportiertes Grundgehalt von rund 2,5 Mios.
Wer hat denn eigentlich die Rückholaktion vom Veh initiiert?
ZITAT:
„#11. Ich meinte eigentlich Jim mit seiner Begründung, warum es mit Veh nicht geklappt hat aber mit Hütter klappen soll. Das wir immer Spieler abgeben müssen steht doch außer Frage.“
Dann nimm meine Aussage bitte als Bekräftigung. ;)
ZITAT:
„… Wobei der Ansatz wirklich Sinn macht, denn bei Veh war der Kader nahezu unverändert, während aus der ersten Periode Hütter mMn nur noch Timothy da ist.“
Aber ist es dann für Hütter nicht weitaus schwieriger mit einer komplett anderen Mannschaften den Erwartungen zu entsprechen?
ZITAT:
„Wobei der Ansatz wirklich Sinn macht, denn bei Veh war der Kader nahezu unverändert, während aus der ersten Periode Hütter mMn nur noch Timothy da ist.“
Veh war jetzt auch nicht mehr unbedingt auf der Höhe seiner Schaffenskraft und super motiviert. Der Adi ist ja noch ein bisschen jünger.
Wird hier immer noch Hütter mit Veh verglichen?
Warum nicht mit Dettmar Kramer oder Pal Csernai?
Oder Senekowitsch?
ZITAT:
„Wer hat denn eigentlich die Rückholaktion vom Veh initiiert?“
Ich meine gehört zu haben, das sei auf Heriberts Mist gewachsen.
ZITAT:
„Warum nicht mit Dettmar Kramer oder Pal Csernai?
Oder Senekowitsch?“
Weil sich an die keiner außer CE noch erinnert. *duckundwech*
Re: @15
Die Undav Verlängerung wird dem VfB um die Ohren fliegen. Da wird der Neid wachsen und die Kollegen werden ähnliches verlangen. Das geht nur gut, wenn der VfB sich mehr als einmal für die CL qualifiziert, was kein Selbstläufer ist.
Veh war halt der letzte (und Steppi der vorletzte) zurückgeholte Trainer.
Das Adi jetzt eine für ihn komplett neue Mannschaft vorfindet, könnte in der Tat einen großen Unterschied machen. Auch wenn er das Umfeld gut kennt, ist es für beide Seiten (Spieler und Trainer) doch ein Neu-Anfang.