Vorstellung Sechs Kapitäne

Foto: Marc Schüler/dpa
Foto: Marc Schüler/dpa

Albert Riera hat als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt die Arbeit aufgenommen. Der 43-Jährige spricht von „goldenen Regeln“ und einer „magischen Frage“. Eine Neuordnung gibt’s auf Kapitänsebene.

Eine „rosarote Brille“, „Schmetterlinge im Bauch“ und viel Leidenschaft: Albert Riera hat als neuer Coach von Eintracht Frankfurt seine Arbeit aufgenommen. Im weißen Trainingsshirt zog der 43-Jährige bei seiner unterhaltsamen Antritts-Pressekonferenz die Zuhörer mit bildhafter Sprache in seinen Bann.

„Ich vergleiche das immer gern mit einer Freundin. Die ersten Tage sind alle motiviert. Man hat Schmetterlinge im Bauch“, umschrieb es der Spanier bei seiner Vorstellung. „Ich werde jeden einzelnen Morgen davon überzeugen, dass man dieses Gefühl braucht, weil man diese Liebe erhalten muss.“

Ein Zauberstab?

Als Nachfolger des in dieser Saison glücklosen Dino Toppmöller brachte der frühere spanische Fußball-Nationalspieler einen unerschütterlichen Glauben an seine Überzeugungskraft zum Ausdruck. Wenn er seinen Spielern sagen würde, sie sollen vom Balkon springen, würden sie das tun, versicherte der auf Mallorca geborene Riera.

Wie er das schaffe?, fragte er mit eindringlichem Blick. „Vielleicht habe ich einen Zauberstab, aber glaubt mir, ich werde es schaffen. Meine Spieler werden mir folgen.“

Vielleicht liege es daran, dass er nicht über Probleme, sondern über Lösungen spreche, sagte der ehemalige Coach von NK Celje in Slowenien. Es gehe um das Selbstvertrauen, wodurch ein Spieler 50 Prozent mehr Leistung bringen könne. „Ein Spieler ohne Selbstvertrauen, ängstlich und voller Zweifel auf dem Platz, wirkt schwach. Unsere Spieler müssen gut aussehen, sie müssen attraktiv wirken, sie müssen stark und schnell wirken.“

„Ich habe alles. Es gibt keine Ausreden“

An der Seite von Sport-Vorstand Markus Krösche erklärte der Coach, wie er dem kriselnden Fußball-Bundesligisten wieder zu Erfolgen verhelfen will. „Ich bin so positiv gegenüber meinen Spielern. Ich gebe ihnen rosarote Brillen. Alles ist rosarot, alles ist schön, nichts düster“, sagte Riera vor seinem Debüt am Freitag beim 1. FC Union Berlin. Er legte die Latte für sich selbst sehr hoch. „Ich habe hier wirklich alles. Es gibt keine Ausreden“, sagte Riera.

Riera arbeitete auch schon als Coach des nationalen Rivalen Olimpija Ljubljana und von Girondins Bordeaux und war zuvor Co-Trainer bei Galatasaray Istanbul.
Als Spieler war Riera unter anderem beim FC Liverpool, Manchester City und Espanyol Barcelona aktiv. In Liverpool musste er nach einem Streit mit Rafael Benítez gehen.

„Goldene Regeln“ und „magische Frage“

In Frankfurt machte er seinen Spielern zum Start in seine bis 2028 vertraglich fixierte Amtszeit „goldene Regeln“ klar. „Erstens: Wir sind in erster Linie Menschen – und dann Menschen in unserer Profession – wir respektieren uns in der Kabine. Zweitens: So wie du trainierst, so spielst du“, sagte er. Und dann müsse jeder sich „die magische Frage stellen: Was kannst du dem Team mit und ohne Ball geben?“ Wer sich nicht dran halte, müsse bezahlen – und eine Zusatzaufgabe erfüllen: Mal eine Stunde mit dem Analysten oder dem Platzwart verbringen.

Seine Neuordnung auf der Kapitänsebene ist auch ungewöhnlich. „Wir haben jetzt sechs Kapitäne“, sagte Riera. „Ich will Anführer sehen.“ Der bisherige Kapitän Robin Koch gehört zu dem Sextett. Weiter zählte Riera Mario Götze, Rasmus Kristensen und Arthur Theate auf. Die Gruppe habe zudem Jonathan Burkhardt gewählt. In zwei Wochen wolle er selbst noch einen weiteren Kapitän benennen.

Krösche: Wollen nächste Saison international spielen

Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen am Samstag hatte noch einmal Interimstrainer Dennis Schmitt die Mannschaft betreut. Durch die Heimniederlage mit erneut drei Gegentoren beträgt der Rückstand der Hessen auf einen Europa-League-Platz bereits acht Punkte. Aus der Champions League ist Frankfurt nach der Ligaphase ausgeschieden.

„Wir haben noch sehr viele Spiele. Unsere Ambitionen haben sich nicht verändert. Wir wollen international spielen nächstes Jahr“, sagte Krösche. „Aber der Fokus muss jetzt mal auf dem Heute und dem Morgen sein.“ (Christian Kunz und Ulrike John, dpa)

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86 Kommentare
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  1. Interessant fand ich Krösche Aussage, dass endlich jeder wieder wissen müsse für was er verantwortlich ist, vor allem aber auch, für was er NICHT verantwortlich ist.

    Anscheinend wollten da so einige mitreden….

  2. Freitagabend zählt.

  3. … bisher überzeugt vom Albert.
    Der Schritt sechs Kapitäne zu benennen und der Prozess dahin ist ungewöhnlich.
    Da wird gerade viel riskiert, gewohnte Muster aufgebrochen. Spannend.
    Wird naturgemäß viel Gegenwind erzeugen.

    Von meiner Seite interessiertes Vertrauen bis zur Sommerpause.

  4. Das macht der doch nur, damit sechs Spieler auf den Schiri einreden können. Ein Fuchs, der Albert.

  5. OT
    Der BVB ist verdient mit 0.4 aus der Youth League ausgeschieden…. Ich hoffe unsere machen das um 19Uhr besser.

  6. ZITAT:
    „Freitagabend zählt.“

    +1

  7. Dann nochmal hier: Bemerkenswerte PK ohne die üblichen Plattitüden. Sehr viele sehr interessante Einblicke in seine Arbeitsweise.

    Und Hut ab vor Krösche: Hier wurde klar auf einen Wunschtrainer hingearbeitet, ohne Zeitdruck oder Einfluss von außen. Terzic? Rose? Nö. Albert.

  8. ZITAT:
    „Der gibt dem Trainer, den er geholt hat und an dem er treu festgehalten hat und der nicht aufgemuckt hat, wenn er ihm die Besten verkauft hat, aber ordentlich paar mit. Wie ich einst schrub – Floppy kann gar net so schnell seinen Spind leer räumen wie der Krösche ihn von den Bus schmeisst..“

    Wie kann er nur öffentlich sagen, was man jede Woche auf dem Feld sehen konnte?

  9. Mich hatte er spätestens bei dem Hinweis, man wolle als Team „annoying“ und „uncomfortable“ sein. Hoffen wir, dass er es erfolgreich vermitteln kann.

  10. Ich hab das jetzt nur überflogen, was der neue da gesagt hat. Ich finds okay und wenn er das genauso hemdsärmelig anpackt, wie er daher kommt, kann das schon mal helfen.

  11. OT: Was auch passieren kann, wenn etwas nicht rechtzeitig die Hand verläßt
    https://www.n-tv.de/sport/der_.....19975.html

  12. Vom Balkon springe ich nicht.

  13. ZITAT:
    „Vom Balkon springe ich nicht.“

    Traditionell wird bei der Eintracht auf dem Balkon auch nur gegrillt!

  14. ZITAT:
    „Vom Balkon springe ich nicht.“

    ich war bei den letzten Spielen mehrfach kurz davor!

  15. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Vom Balkon springe ich nicht.“

    Traditionell wird bei der Eintracht auf dem Balkon auch nur gegrillt!“

    Oder von dort gejubelt.

  16. ZITAT:
    „ich war bei den letzten Spielen mehrfach kurz davor!“

    Du wohnst im Erdgeschoss? ;)

  17. Nachtrag „Wohlfühloase“?

    Sportvorstand Markus Krösche bestätigte, dass zuvor auch abseits des Platzes eine gewisse Laissez-faire-Haltung eingezogen habe, „eine Rette-sich-wer-kann-Mentalität. Die hat sich dann auch auf dem Platz breitgemacht. Struktur und Richtlinien haben gefehlt. Jeder ist seinen eigenen Weg gegangen.“ Direkte Vorwürfe an Ex-Trainer Dino Toppmöller.

    https://www.fr.de/eintracht-fr.....53212.html

  18. Die Frage für mich ist, schubst er Toppmöller jetzt vor den Bus oder war er zu lange loyal?

  19. Die lange Leine wurde mit der Zeit dann einfach zu lang. Kann passieren, hätte man Toppmöller aber in einem ruhigen Moment auch mal drauf hinweisen können (oder?).

    Irritiert hat mich das Lob an Schmitt/Meier. Die haben nix gerissen. Nicht nur von den Ergebnissen her, sondern auch von der Spielweise. Und dennoch lobt Krösche sie? Verstehe ich nicht ganz.

  20. „Der gibt dem Trainer, den er geholt hat und an dem er treu festgehalten hat und der nicht aufgemuckt hat, wenn er ihm die Besten verkauft hat, aber ordentlich paar mit. Wie ich einst schrub – Floppy kann gar net so schnell seinen Spind leer räumen wie der Krösche ihn von den Bus schmeisst..“

    Nicht wirklich überraschend – und bloß nicht die Frage stellen, ob nicht der Vorgesetzte…. ;-)

    Ansonsten wird man am Freitag eine Reaktion sehen, oder auch nicht – wichtig ist, was sich insgesamt in den kommenden 4 Wochen verändert. Aufm Platz wie bei den Ergebnissen.
    In jedem Fall habe ich am Wochenende dann mal die alte Försterei gesehen, wegen mir auch inklusive Geburt einer Trainerlegende. Hauptsache die streuen die Stadt bis dahin und wir geraten nicht ins Schleudern.

  21. „Abseits des Platzes“ ist aber ein großes Feld, was auch noch andere Personen betreffen kann – letztlich auch Krösche selbst. Hardung als Sportdirektor ist doch Bindeglied zwischen Spieler, Trainer und Sportvorstand.
    Dazu hat Hellmann auch mehr als angedeutet, dass sich viele im Verein in einer „Wohlfühloase“ befänden.
    Wie dem auch sei, frischer Wind, der alles mal durchpustet, scheint wirklich angebracht.

  22. ZITAT:
    „… Irritiert hat mich das Lob an Schmitt/Meier. Die haben nix gerissen. Nicht nur von den Ergebnissen her, sondern auch von der Spielweise. Und dennoch lobt Krösche sie? Verstehe ich nicht ganz.“

    Die sind halt noch in Lohn und Brot bei der Eintracht. Warum sollte er die öffentlich kritisieren. Zumal Alex heute wieder auf der Trainerbank der U19 sitzt.

  23. Hat er sie ex pressis verbis gelobt? Oder hat er ihnen gedankt, dass sie eingesprungen sind?

    Wäre schon ein Unterschied, finde ich – das erste wäre m.E. nicht angebracht, das zweite aber selbstverständlich schon.

  24. ZITAT:
    „Die lange Leine wurde mit der Zeit dann einfach zu lang. Kann passieren, hätte man Toppmöller aber in einem ruhigen Moment auch mal drauf hinweisen können (oder?).

    Irritiert hat mich das Lob an Schmitt/Meier. Die haben nix gerissen. Nicht nur von den Ergebnissen her, sondern auch von der Spielweise. Und dennoch lobt Krösche sie? Verstehe ich nicht ganz.“

    Na weil sie noch Aufgaben im Club haben. Ist doch ganz normal.

  25. ZITAT:
    „ZITAT:
    „Die lange Leine wurde mit der Zeit dann einfach zu lang. Kann passieren, hätte man Toppmöller aber in einem ruhigen Moment auch mal drauf hinweisen können (oder?).

    Irritiert hat mich das Lob an Schmitt/Meier. Die haben nix gerissen. Nicht nur von den Ergebnissen her, sondern auch von der Spielweise. Und dennoch lobt Krösche sie? Verstehe ich nicht ganz.“

    Na weil sie noch Aufgaben im Club haben. Ist doch ganz normal.“

    Sorry. Steht ja schon da.

  26. #23 Beides. Krösche hat sich bei beiden bedankt und meinte das sie das sehr gut gemacht haben, auch wenn die Ergebnisse nicht dem entsprechen, was man sich vorgestellt hat…. oder so ähnlich.

  27. @19 – ach komm Jim, soll er sagen, das Intermezzo der beiden Flachpfeifen war komplett fürn Arsch? Natürlich konnotiert er das positiv und die haben nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet, jetzt lass doch mal die Kirche im Dorf …

  28. OK, dann haben wohl Tim und Du Recht: Er lobt aktuelle Angestellte. Und kritisiert (offensichtlich ja wohl) ausgeschiedene Angestellte. Kann jetzt jede(r) selber entscheiden, was er / sie davon hält.

    OT:
    Seid mir bitte nicht böse, aber das mit dem ihm / ihr ist wohl zwar korrekt, aber anstregend und ich lasse es künftig. Er = der Fan, egal welchen Geschlechts.

  29. Seit der 5. liegen die Meier-Buben in Bilbao hinten.

  30. habe gerade die PK geschaut – wenn ich es richtig verstanden habe, setzt er einen Rahmen bzw Standards innerhalb dessen die Spieler dann selbst die Verantwortung übernehmen sollen – sozusagen „Betroffene zu Beteiligten“ machen, eben coachen – hört sich für mich gut an, wobei die Wahrheit natürlich auf dem Platz liegt – bin gespannt, wie lange die Spieler für den switch benötigen – mal schauen, wie das Passspiel am Freitag klappt

  31. Übrigens. Die U19 schon mit 1:0 hinten… Tor in der 5.Min. Scheint ein Vereinsproblem zu sein.

  32. Bei „frühe Gegentore“ denk ich gerade an „wo haben wir im Klub sonst noch gleichartige Probleme“ und komme zu den Damen:

    Auch die Damen lassen aktuell viel zu viel nach Führungen liegen und halten gegen „kleine“ Gegnger zu viel liegen. Ein Motivationdproblem? Auch Wohlfühloase? Oder stinkt der Fisch gar vom Kopf her?

  33. #Krösche: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Dennis Schmitt und Alex Meier bedanken. Beide haben in dieser Phase sehr gute Arbeit geleistet und wichtige Strukturen sowie klare Abläufe zurückgebracht – auch wenn die Ergebnisse nicht immer unseren Vorstellungen entsprochen haben.“

    „sehr gute Arbeit geleistet, auch wenn die Ergebisse nicht den Vorstellungen entsprochen haben“ – ok, ein halbes Lob. Dann eben „wichtige Strukturen und klare Abläufe zurückgebracht“ d.h. die waren unter Toppmöller zuletzt gar nicht mehr da? Warum hat Krösche dann nicht schon zur Winterpause die Reißleine gezogen? So hat man im Prinzip die drei Spiele unter Toppmöller und die vier Spiele unter Schmitt verschenkt.

    Ih bleibe dabei: Das hat Krösche so oder so sehr unglücklich agiert.

  34. Beim Isaradler weiß ich nach der Lektüre des vorhin wieder verlinkten Beitrags zum Transfer von KPB, der ist erstmal gegen alles. ;)

  35. Breaking News: sämtliche Englisch-Frühjahrskurse der VHS-Frankfurt für Fach- und Vollexperten sind ausgebucht.
    Und zu Krösche: was soll er sagen?
    Vielleicht hat man nun auch erkannt, dass das Modell mit einem Trainer, der recht anspruchslos versucht, die Vorgaben umzusetzen, mit den m.E. erforderlichen Ecken und Kanten eines Trainers auf dem Niveau nicht so ganz harmoniert.
    Insofern würde ich es auch nicht als Kritik speziell an Toppmöller deuten. Sondern auch am Stuff und den sonstigen Verantwortungsträgern. Inklusive seiner selbst und inklusive auch dem, der im Dezember gegangen ist und m.W. ja ganz nah an der Mannschaft dran sein sollte.

  36. Selbstverständlich dagegen. Blinder Glaube ist bei mir nicht drin. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

  37. Ilicevic scheinbar an alle guten Aktionen beteiligt. Ist erst 15, großes Talent, da muss die Eintracht gut aufpassen.

  38. Elfmeterschießen…

  39. Ich würde die 6 Kapitäne in etwa so wie einen Mannschaftsrat interpretieren. Spieler in die Verantwortung nehmen, genau daran hat es ja in letzter Zeit gemangelt. Macht für mich wirklich alles Sinn bisher was er da so macht und von sich gibt.

  40. Elfmeterschießen :)

  41. Dass der Mallealbert das Wort „Problem“ vermeidet und dann eher auf Lösungsmöglichkeiten verweist, kenne ich auch schon seit 30 Jahren. Ein Vorgesetzter wollte das Wort „Problem“ auch nicht hören, sondern sprach immer von Sachverhalten, die einer Lösung zugeführt müssen. Ich fand und finde das eher albert, äh albern. Ich habe mir auch nur Ausschnitte der PK angeschaut. Wenn er dann eher positiv denkt und eher Substanz statt Defizite betont, soll mir das recht sein. Defizite werden hier im blog ja ausreichend tüchtig analysiert und aufgezeigt.

  42. Vielleicht wollte er einen Betriebsrat gründen?

  43. ZITAT:
    „Ilicevic scheinbar an alle guten Aktionen beteiligt. ….“

    11er verschossen…

  44. Siljevic hält schon den zweiten

  45. 2:3 Wir sind wieder auf Kurs….

  46. So, letzter Wlger für die Wintracht. Ist der drin, sind sie weiter.

  47. Torhüterprobleme. Da gibt es ein Sachverhalt, den gibt es in der U 19 nicht.

  48. Ah nee, einer noch. Ich bin ja ganz durcheinander.

  49. Drin. Weiter. Jetzt „Ha!“

  50. Klasse Jungens…

  51. Sauber. Starker Leistung der U19.

  52. Es läuft.

    Genau wie Freitag.

    Da haun wir Union aus ihrem Stadion.

    MALLLEEEEEE :)

  53. ZITAT:
    „… Genau wie Freitag.“

    Es gibt aber kein Elfmeterschießen…

  54. Ach, der Kölner Nachwuchs spielt auch in der Youth League. Hatte ich gar nicht mitbekommen.

    https://www.kicker.de/koeln-ge...../spielinfo

  55. Zentralorgan: Eintracht-Keeper Siljevic ist Man of the Match.

  56. ZITAT:
    „Ach, der Kölner Nachwuchs spielt auch in der Youth League. Hatte ich gar nicht mitbekommen.“

    Über den Meisterweg…

  57. Über 50000 Zuschauer in Köln gegen Milan – Jugendrekord.

    https://www.sportschau.de/regi.....d-100.html

  58. War hier nicht jemand der Meinung, dass er Kaua wieder rausnimmt?
    Lt. PK: „Ich spiele nicht gerne mit dem Torhüter. Ich bin kein Coach, der den Torhüter viel einsetzt. Nach vorne, nach vorne, nach vorne! Also müssen wir versuchen, so wenig wie möglich mit dem Torhüter zu spielen.“
    Das spricht imho eher gegen Zetterer, der ja gerade beim Mitspielen seine Stärken hat. Und für Kaua, der besser wäre, wenn er die Faxen liesse.
    Aber egal. Da zitiere ich mal den Post des Monats von Geschwister fg-sge:
    „Mir ist egal was der ist, Hauptsache er holt den Trümmerhaufen aus dem Koma.“

  59. ZITAT:
    „Nachtrag „Wohlfühloase“?

    Der Absolut-Michel darf auch nochmal:

    https://www.fr.de/eintracht-fr.....53040.html

    Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Das sind schon sehr deutliche Worte von Krösche u.a. in Richtung Toppmöller. Klingt so, als sei der Laden gegen Ende auseinander gefallen. „Rette sich, wer kann“ sah man ja auch deutlich. Allein, warum ließ man es so weit kommen? Denn auch eine solche Entwicklung kommt ja nicht über Nacht.

  60. Leverkusen gg. St. Pauli ist ja auch irgendwie Langeweile pur.

  61. Ich hab’s schon beim Trainerimitat nicht verstanden und verstehe bis heute nicht, wie so etwas in einem Profiverein passieren kann. Ich meine monatelang in die falsche Richtung und keiner tut was dagegen? Gute Güte!

  62. Jetzt übertreibt mal nicht… Ihr wisst doch gar nicht was war.

  63. Leitende Angestellte haben das Vertrauen und den Anspruch, in Ruhe arbeiten zu dürfen. Solange es läuft. Und ein paar Tage danach. Bis sie es dann nicht mehr haben. Wartet der Vorgesetzte zulange, ist er auch fällig. Der Sweet Spot liegt zwischen ruhiger Hand und Handlungsfähigkeit. Nachher ist man immer schlauer. Ist man es währenddessen schon, ist man zu spät dran. Vgl. Gorbatschow.

  64. ZITAT:
    „Leitende Angestellte haben das Vertrauen und den Anspruch, in Ruhe arbeiten zu dürfen. Solange es läuft. Und ein paar Tage danach. Bis sie es dann nicht mehr haben. Wartet der Vorgesetzte zulange, ist er auch fällig.“

    Einig. Von „monatelang“ zu sprechen halte ich dann aber für maximal unglücklich bis geradezu dämlich und da hätte ich von nem Medienprofi wie Krösche mehr erwartet. „In letzter Zeit“ tut es ja ggfs. auch. Zudem finde ich es trotz allem immer wieder komisch, wenn es nicht gelingt, da rechtzeitig an ein paar geeigneten Stellschrauben zu drehen.

  65. Nobody knows anything.

    Als Verantwortlicher hat man da in Ermangelung einer Kristallkugel Schattierungen zur Wahl. Von nichts tun, niemals (aka „unaufgeregt“) bis vier+ Trainer im Jahr („usbekischer Mafioso“). Entlassungen sind halt sehr sichtbar & teuer. Vielleicht wird es ja nochmal. Und dann gibt es halt solche, die 7x geheiratet haben und kein Ende in Sicht.

  66. Timing. So wichtig im Management wie in Comedy.

  67. Ich denke die Reihenfolge war ein Mix aus vielen Dingen. Eine Vorrunde mit CL, wo man wusste das es an die Substanz geht. Zwischendurch immer mal wieder auch gute Phasen, Sieg gegen Gala, Siege gegen Gladbach und Köln. Da waren ja auch gute Sachen dabei. Am Ende immer in Tuchfühlung zu Rang 4. Erklärungen wie Verletzungen und keine Kadertiefe waren auch vorhanden. Dann lief es im November/Dezember sichtbar schlechter. Vermutlich hat man Dino die Pause und die Transfers geben wollen. Im Nachgang natürlich falsch. So ein Trainerwechsel kostet viel Geld, Reputation und birgt ein Risiko. So eine Patrone hat man in der Regel nur einmal für längere Zeit. Da wartet man vermutlich länger ab wenn es nicht eine Vollkatastrophe ist.

  68. Übrigens bei der U19…. 25 zu 5 Torschüsse für Bilbao aber nur 5 zu 3 aufs Tor. Verdienter Sieg. ;-)

  69. 7 Ehen bedingen min 6 Scheidungen / Verwitwungen. Wenn man konsequent altes Geld heiratet und die Eheverträge im Wirlpool aushandelt ist das ein äuserst cleveres Konzept.

    Kovac ging nach einem großen Erfolg. Was haben wir gejammert aber sein Abgang zu diesem Zeitpunkt kann durchaus eine positive Fügung gewesen sein.
    Hätte man sich von Dino nach dem sehr guten 3. Platz in beiderseitigem Einvernehmen trennen sollen? Glasners Saison nach dem UEFA Cup Gewinn war auch eher durchwachsen, oder?
    Sollte Malle- Albert nach dem Gewinn der Meisterschaft gehen?

  70. Nach der Meisterschaft bin ICH raus. Ihr könnt alle sehen, wo Ihr bleibt.

  71. Nach der Meisterschaft kann nur noch der Sieg dieser Pilzliga das Ziel sein. So lange halte ich dann schon auch noch aus.

 

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