CL-Halbfinale „Wow, einfach wow“
Mittwoch, 29.04.26 um 05:00 Uhr | 36 Kommentare
Paris St. Germain und der FC Bayern liefern sich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League ein geschichtsträchtiges Duell – und werden dafür von der internationalen Presse gefeiert.
„L’Équipe“: „Der Schock kippt ins Irrationale. (…) Nach einer zehnminütigen Abtastphase lieferten sich PSG und Bayern München einen Schlagabtausch, der sich zu einem mitreißenden Kampf von erstaunlicher Intensität und technischer Klasse entwickelte.“
„Le Parisien“: „Die Pariser gewinnen in einem völlig verrückten Spiel.“
„Le Monde“: „Paris geht als Sieger aus einem epischen Halbfinal-Hinspiel im Prinzenpark hervor. Der erste Akt des Spitzenspiels zwischen Luis Enriques Mannschaft, dem amtierenden Champions-League-Sieger, und den Bayern, einem der besten Teams Europas, erfüllte am Dienstag alle Erwartungen mit neun Toren.“
„RMC“: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen. Der Prinzenpark war Schauplatz eines der besten Spiele des Jahres, eines der großartigsten in der Geschichte der Champions League.“
Spanien
„Marca“: „Das Duell wurde als Finale vor dem Finale angekündigt und hielt, was es versprach. PSG und Bayern boten ein Spiel, wie man es in dieser Saison – oder seit langem – noch nie gesehen hatte.“
„AS“: „Eine Ode an den Fußball, die zugunsten von PSG ausging. Neun Tore in einer historischen Nacht, die ein Rückspiel verspricht, das man nicht verpassen darf. Alle Stars glänzten unter dem Pariser Nachthimmel.“
„Mundo Deportivo“: „PSG und Bayern schaffen ein Fußballmeisterwerk.“
England
„Sun“: „Vorteil PSG, aber Bayern ist definitiv noch im Rennen! Es kann wirklich in beide Richtungen gehen, und ich glaube nicht, dass irgendjemand das Rückspiel abwarten kann!“
„Daily Mail“: „Wow, einfach wow. Wunderbar. Verrückt. Großartig. Albern. Besonders. Unerbittlich. (…) PSG gewinnt knapp einen historischen Neun-Tore-Thriller in Paris, aber das erzählt nicht einmal die halbe Geschichte.“
„Telegraph“: „Ein Schlagabtausch zwischen zwei Mannschaften mit unwiderstehlichen Ansammlungen an Talent. Neun Tore wurden erzielt, und weiteres Gewicht wurde dem Argument verliehen, dass dies ein großartiges Finale gewesen wäre.“
Italien
„Gazetta dello Sport“: „PSG und Bayern, ihr seid der Wahnsinn! Magische Momente, Pfostentreffer und neun Tore im Spiel des Jahres.“
„Corierre dello Sport“: „Eines der spektakulärsten Champions-League-Spiele der Geschichte.“
„Tuttosport“: „Ein Spiel, das in die Geschichte der Champions League eingehen wird: ein Halbfinale mit neun Toren und unzähligen weiteren großartigen Spielzügen. PSG besiegte Bayern München mit 5:4 und sorgte damit für ein völlig offenes Rückspiel.“ (dpa)
In eigener Sache
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Guten Morgen,
sowas wie gestern kommt dabei raus, wenn man mit sehr viel Geld sich die Besten Mannschaften zusammenstellt. Vergleiche mit der Eintracht oder jeder anderen Bundesligamannschaft sind dabei unfair. Wenn ihr das Niveau sehen wollt, bleibt nur der Verkauf des Vereins an einen Investor. Und natürlich ist es auch dann nicht garantiert, man muss mit dem Geld schon was anfangen können. Eigentlich ist es eher traurig das es möglich ist mit viel Geld ein Niveau zu schaffen das so weit weg ist vom Rest.
Re: @1
Super Kommentar, Du triffst es auf den Punkt 😃
Im Fußball kann Profit gemacht werden, warum sollte der Kapitalismus gerade hier halt machen? „Alle“ wählen den Wettbewerb = Konkurrenz und wundern sich, wenn es den eigenen Verein trifft. Das Ziel ist somit vorgegeben, wenn es nicht erreicht wird, ist wer verantwortlich? Geschäftsmodell? Vorstand? Trainer?
Morsche
unser Spiel in Barcelona war noch geiler.
Uiuiui – auf dem Top-Niveau wird scheinbar auf diesen Abwehr-Quatsch keinerlei Wert gelegt.
Dann waren wir unter Toppmöller ja näher an der Weltspitze als gedacht.
🤔😉
Ich interpretiere die #3 als Stöckchen. Denn dass der Kapitalismus vor dem Fussball.oder dem eigenen Verein Halt machen soll, war überhaupt nicht Thema.
Die Beine von Jessica: genau mein Red‘, was heißt hier „wow“ – das war doch einfach nur defensives Komplettversagen, da hält ja Heidenheim den Kasten sauberer als die Lederhosen und die Schleichgünstlinge
;)
Spass beiseite, tja mit 2 Milliarden und ebbes an Petrodollars und Deutschbankkohle kann man schon ein paar passable Kicker kaufen und spektakulär aufeinander loslassen.
Vergleiche sollte man zur Vermeidung von sportlichem Frust lieber unterlassen.
Ich wäre ja in aller Bescheidenheit schon heilfroh wenn der Exzentriker auf unserer Trainerbank am Samstag gegen den HSV nicht wieder Kinder und Rookies in der Startformation auf die offensiven Schlüsselpositonen stellt.
Wenns nur nach dem Kaderwert ginge, müssten wir aber ein Stück weiter oben stehen, oder? Von der B-Note ganz zu schweigen.
Re: @6
ich weiß Jim – die Dinge sind aber nicht gottgegeben sondern sind Folge von
Re: @8
genau, also hat jemand im System Fehler gemacht
Re: @1
Wohl wahr.
Es kommt aber bei beiden Clubs nicht von ungefähr, bzw. von einem plötzlich auftretenden Geldscheisser.
Bei den Bayern war’s die Jahrzehnte zurückliegende Erkenntnis, dass das Fussballgeschäft eigentlich gemanagt werden muss (Beckenbauer, Hoeneß & Co) und bei Paris die jahrelange Häme auszuhalten, dass sie für das viele Geld nicht wirklich was zustande kriegen.
In Sachen Management sind wir in den letzten Jahren vllt gar nicht so schlecht aufgestellt. Trainer zu verschleißen gehört zum Geschäft.
So oder so – erfrischender Fußballabend war das.
Außerdem hat sich wegen dem Kackspiel doch nur unsere Chance verringert uns doch noch mit Fremdhilfe hinnerum in die Europa League schleichen zu können.
.
Re: @12
DAS muss man diesen Kapitalistenclubs vorwerfen, dass sie uns vorsätzlich ausbooten. Jetzt müssen wir Arsenal die Daumen drücken. Und den Bayern fürs Rückspiel. Was für Zeiten.
Re: @11
das geht schon auf Robert Schwan zurück und wie kolportiert (Buch) soll auch das Bayrische Finanzministerium ein Rolle gespielt haben
Als Fußball noch nicht durchkapitalisiert war, sind wir auch nicht Meister geworden.
ZITAT:
“ Jetzt müssen wir Arsenal die Daumen drücken. Und den Bayern fürs Rückspiel. Was für Zeiten.“
Am Wochenende müssen wir VW gegen Freiburg die Daumen drücken. Das ist schlimm.
ZITAT:
„Wenns nur nach dem Kaderwert ginge, müssten wir aber ein Stück weiter oben stehen, oder? Von der B-Note ganz zu schweigen.“
Was nichts damit zu tun hat, dass der Vergleich mit den Mannschaften gestern unangebracht ist.
ZITAT:
„ZITAT:
“ Jetzt müssen wir Arsenal die Daumen drücken. Und den Bayern fürs Rückspiel. Was für Zeiten.“
Am Wochenende müssen wir VW gegen Freiburg die Daumen drücken. Das ist schlimm.“
Tatsächlich müssen wir (als Fans) gar nichts. Ausser natürlich die Eintracht zu unterstützen, egal wie scheisse es läuft. Ich werde das Ergebnis zur Kenntnis nehmen aber mich ganz bestimmt nicht über einen Sieg von Wolfsburg freuen.
Zitat:
„…..In Sachen Management sind wir in den letzten Jahren vllt gar nicht so schlecht aufgestellt. Trainer zu verschleißen gehört zum Geschäft…“
Das war bis zu dieser Saison in der Tat so.
In dieser Saison sind halt leider ein, zwei Sachen zuviel schiefgegangen.
Da war erstmal das Nichtfunktionieren von Wahi – kann man m.M.n. allerdings nicht dem Management ankreiden, dass der Bursche es eigentlich kann sieht man ja jetzt.
Dass man allerdings, nachdem der Abgang von laissez faire Dino beschlossen war, den Interimstrainer so lange hat machen lassen um auf einen Trainer zu warten der jetzt nach 11 Spielen den Punkteschnitt von Dino noch unterboten hat, war allerdings nicht gerade eine Sternstunde der Verantwortlichen.
So von wegen Marktwert und Underperformance…..
Man könnte ja selbst Platz 7 sichern. So für den Anfang.
Und beim Thema Marktwert muss ich leider sofort wieder an die 128 Millionen denken die MalleAlbert gegen die Fugger einfach mal so auf der Bank schmoren ließ….
:((
Der VFB ist jetzt Marktwerttechnisch nicht so weit weg von uns. Hoppelhausen hat diese Saison einen Lauf. … Schwupps Platz 7.
Und die 128 Millionen sind je ein fiktiver Wert, den die Eintracht auch erst geschaffen hat….
Hier wird ja eifrig nach Argumenten für Platz 7 gesucht…lächerlich das Ganze. Wie die Millionentruppe da unten teilweise rumstolpert, ist ja zum Kotzen. Egal gegen wen. Ob in Pauli oder gegen Köln, oder oder……dazu der Trainer, der NOCH WENIGER WIE GAR NICHTS KANN. Und dafür noch einen Haufen Kohle kassierr. Mann Mann Mann
Finger weg vom Alkohol am frühen Morgen….
Re: @24
„weniger ALS“. Wenn schon.
Re: @21
ich hatte vergessen: Geld schießt Tore und die Spieler haben ja bei ihren Einsätzen die Sterne vom Himmel gespielt – sagt man so?
Zitat:
„Re: @21
ich hatte vergessen: Geld schießt Tore“
Geld jetzt eher nicht so, aber Doan und Jonny normalerweise schon.
Regt euch nicht über die Sterneküche und ihre Preise auf.
Samstag gibts für euch bereits wieder euren geliebten Handkäs gegen Labskaus.
ZITAT:
„Zitat:
„Re: @21
ich hatte vergessen: Geld schießt Tore“
Geld jetzt eher nicht so, aber Doan und Jonny normalerweise schon.“
und genau so meinte das Otto Rehhagel seinerzeit. Geld schießt keine Tore, daher sollte es nicht auf der Bremischen Volksbank liegen sondern in Spieler investiert werden.
Re: @28
komm, jetzt nicht meinen zweiten Satz unter den Tisch fallen lassen 😊
Re:31
Wenn die Spieler aus Verletzungen kommen oder wie im Fall Doan auf irgendwelchen Ausweichpositionen eingesetzt werden ist es mit den Sternen spielen auch schwierig.
Immerhin haben die Beiden einen ordentlichen Anteil daran dass wir trotz der Krisen auf dem 7.Platz stehen.
ZITAT (Tscha-Bumm):
„Das war bis zu dieser Saison in der Tat so.
…..“
Stimmt. Da bei unserer Strategie ein gewisses Risiko in Kauf genommen werden muss, sollte man sich also fragen, ob zwingend Konsequenzen gezogen werden müssen und ggf. welche, wenn das Risiko sich einmal realisiert.
Erfahrung spricht dann eher dafür, mit dem bisherigen Ansatz weiterzumachen. Natürlich sollte man ein paar Lehren aus dem ziehen, was schiefgegangen ist. Aber der Versuch, Talente zu Raketen zu machen und mit ein paar Korsettstangen zu unterstützen, sollte dann bleiben.
Meine Wahrnehmung: Bei Wahi hat man zu lange auf den Durchbruch gewartet. Bei Dino zu lange zugesehen. Im ZM wurde eine Lücke übersehen. Die Athletikabteilung wurde schlecht kontroliert. Das hat schon gereicht, um diese Saison auf Platz 8 zurückzufallen. Die Konkurrenz schläft nicht.
ZITAT:
„Re:31
Wenn die Spieler aus Verletzungen kommen oder wie im Fall Doan auf irgendwelchen Ausweichpositionen eingesetzt werden ist es mit den Sternen spielen auch schwierig.
Immerhin haben die Beiden einen ordentlichen Anteil daran dass wir trotz der Krisen auf dem 7.Platz stehen.“
Es ist halt suboptimal wenn Du ein paar Spieler hast die Spielpraxis benötigen, dann aber 8 Tage frei gibst anstatt ein Testspiel in der Zeit anzusetzen. Ist ja völlig OK mal einen längeren Zeitraum frei zugeben, aber das hätte man meiner Meinung nach flexibler lösen können. Na ja, vergossene Milch.
help: mir fehlt der reload button
Die brauchen nochmal 8 Tage frei am Stück. Das würde bestimmt helfen….