Eintracht Frankfurt ZicoZicoZico


Text: Roland Stipp | Bild: Cem Acar (Eintracht U23-Spieler)

Uwe Bindewald hat 13 Jahre lang bei Eintracht Frankfurt Fußball gespielt und bekannter maßen von den Fans den Spitznamen „Zico“ verpasst bekommen. Zum Uefa-Pokalspiel bei Fenerbahce Istanbul hat ihn die Eintracht trotzdem nicht eingeladen. Dabei ist dort inzwischen der frühere brasilianischer Ballzauberer und dreimalige WM-Teilnehmer Arthur Antunes Coimbra Trainer, der „echte“ Zico.

Auf Einladung des nach ihm benannten Frankfurter Fußball-Magazins “Zico“ flog der Mann, der bei der Eintracht lange die Nummer 13 trug, aber doch in die türkische Metropole, traf den „großen“ Zico und plauderte eine halbe Stunde lang mit ihm. „Natürlich habe ich die Eintracht schon gekannt, ich habe mit Flamengo einmal im Waldstadion ein Freundschaftsspiel gegen Euch gehabt“, erzählte Zico, der Brasilianer, der mächtig stolz darauf war, dass die Frankfurter Fans einen ihrer Lieblinge nach ihm benannt haben.

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20 Kommentare
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  1. Bevor irgendjemand meckern kann: Ich mein auch, der gute Uwe “Zico” Bindewald hat geschätzte siebzehn Jahre für die Eintracht die Kick-Stiefel geschnürt…

  2. Is doch auch egal. Irgendwie. So ohne Pröll und Jones.

  3. Zico hatt mehr Eier als alle Eintrachtler der letzten 10 Jahre zusammen.

  4. jaja, michel, was hat er uns nerven gekostet…is aber n nette kerl – kann halt net kicken.
    @w.h.: weihnachtsdepression? wer gehn will, kann gehn.
    @jörg: grober unfug.

  5. Franz – im Falle Pröll soll mir das egal sein, wirklich. Das ist ein guter Keeper, aber von seiner Klasse gibt’s einige, da mache ich mir keinen Kopf. Bei Jones ist es so, dass ich mich einfach ärgere. Der Kerl hat ein dreiviertel Jahr keinen Ball gespielt und macht jetzt den Molli. Sowas mag ich nicht. Und das nach all den tränenreichen Sprüchen von seiner Seite aus.

  6. Weder JJ noch Pröll haben gesagt, dass sie weg von der Eintracht wollen. Warum sollten beide gerade JETZT neue Verträge abschließen? Die Zeit spielt für die beiden, zumindest bei Pröll. Ich denke, JJ sollte noch zumindest 2 Jahre bleiben, er ist noch jung genug, Pröll sollte sich gut überlegen, wohin er wechselt, zu schnell ist er wieder Nr. 2 hinter einem anderen Oka … Und der VfB ist eher kein Aufstieg, Potenzial gibt’s hier mehr. Also bleibt er oder geht nach England, was ich verstehen würde. Ob aber ein guter Inselklub derartige Summen für einen Torwart, noch dazu einen No-Name aus D, locker macht, würde ich bezweifeln.

  7. @pivu: Da bei beiden der Vertrag sowieso ausläuft, steht als Summe ja nur das geforderte Gehalt im Raum. Das kann sich mit Sicherheit jeder Club aus England leisten. Und JJ sagt mal dies, mal das. Die (Sport-)Bild hat wörtlich zitiert. Ein Dementi bei Springer hab ich von JJ noch nicht gelesen.

  8. Das sind doch einfach wieder nur diese typischen (Berater-)Spielchen. Die zocken doch am meisten ab, wenn einer ihrer “Schützlinge” wechselt.

  9. @michel: da brauchts doch immer 2…einer der spielt – und einer, der den auftrag gibt.

    @w.h.: sehe es genau andersrum. pröll ist ein außergewöhnlicher keeper, von dessen klasse es ganz wenige gibt. und die eintracht braucht einen starken keeper. wenn pröll geht, bin ich für lehmann.
    jones find ich nicht so schlimm. wenn einer so matt in der birne ist, kann er seine karriere ruhig woanders ruinieren. und ob er n zweiter deisler/scholl wird, steht noch in den sternen.

    ARGERN tue ich mich über beide abgänge (wenns denn so kommt), denn es zeigt sich immer wieder, dass profis dem schnellen geld hinterherrennen, ohne sich darüber klar zu sein, dass ein status (mannschaft/umfeld), den sie sich erarbeitet haben, wesentlich wichtiger sein kann, als 3,50 euro mehr aufm konto. grade wir haben genügend beispiele, an denen man sehen kann, dass so was ins fußballerische nirwana führen kann. deshalb halte ich die linie von bruchhagen für absolut richtig.

  10. Logo gehörn da immer zwei dazu, wobei manche Spieler fast nur noch Marionetten ihrer Berater sind. Das beziehe ich jetzt nicht unbedingt auf unsere beiden, aber es gibt genügend andere Beispiele in der Liga.
    Ansonsten bin ich auch eher bei W.H. Torhüter-Probleme hamwer in Deutschland nun wirklich nicht. Kann mir auch gut vorstellen, dass der Zimmermann bei entsprechendem Aufbau seinen Mann stehen wird. Die Kicker-Bewertung für Proll find ich übertrieben. Der lebt von den getöteten Elfmetern, hatte aber auch ein paar Bolzen in den letzten Spielen drin, finde ich. Keine Frage, er ist ein Guter, aber kein Überragender. Jonesi dagegen ist sowas wie ne Identifikationsfigur hier bei uns und vor allem einer, der mal die Ärmel hochkrempelt wenn’s sch… läuft. So’n Kicker braucht jedes Team, davon haben wir im Moment sonst keinen. Bin allerdings auch ein starker Befürworter von Bruchhagens Linie, solchen Aufgeregtheiten eher unaufgeregt zu begegnen.

  11. Da gibts auch wieder Platz im Kader.

  12. Der allerdings vom “unaufgeregten” HB nicht aufgefüllt wird.

  13. Na dann gibt’s wenigstens Platz aufm Rasen ;-)

  14. Wir haben keinen Rasen, wir haben Schimmelbefall!

  15. Richtig. Dazu das aktuelle Bild.

  16. Das Bild beschönigt die Situation ja eher noch. Und das obwohl die Galaxy-Cyborgs noch nicht in Aktion “getreten” sind und der Rasen erst im Oktober neu verlegt worden ist. Erinner mich noch an unseren Fanclub-Besuch Mitte Oktober. Da durften wir nicht mal am Rand den Rasen betreten, weil sonst Pilzbefall befürchtet wurde. Wie wär’s mit nem schönen Asche-Hartplatz. Der wär dann schön rot und könnte von der Frankfurter Sparkasse von 1822 gesponsert werden…

  17. Wie ich “uns” kenne wäre bei ‘nem gescheiten Hartplatz die Drainage defekt und man könnte den Platz beim ersten Frost als Eislaufbahn nutzen. Ferz. Früher kam noch Licht uff die Wies und’s Gras war grün. Alles war besser.

  18. Ich erinnere nur ans Halbfinale der WM´74. Drainage hatte wir noch nie. Und in der Saison 77/78 machten sich die Mannschaften vor der Haupttribüne auf dem Rasenplatz warm, so katastrophal war der Platz. Da gab es noch keine Absperrungen und Aufpasser, da konnte man zwischen den sich warm laufenden Spielern umher gehen. Heute darf man nicht mal mehr beim Training richtig nah ran.