Trotz vieler Baustellen Hütter freut sich auf Comeback
Donnerstag, 20.08.26 um 05:00 Uhr | 13 Kommentare
Fünf Jahre nach seinem freiwilligen Abschied steht für Rückkehrer Adi Hütter das erste Saison-Pflichtspiel mit Eintracht Frankfurt an. Was der Fußball-Lehrer von seinem Team erwartet.
Adi Hütter gibt sich vor dem Saisonstart mit Eintracht Frankfurt betont unaufgeregt. Dabei plagen den Trainer des Fußball-Bundesligisten einige Sorgen. Kurz vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal beim SC St. Tönis am Freitag (18.00 Uhr/Sky) schwelt die Torwartdiskussion, dazu gesellen sich Defensivprobleme und auch in der Offensive sind die Hessen nicht optimal aufgestellt.
Zu allem Überfluss ist die gute Laune in der Mannschaft und im Umfeld, für die Hütter in der Vorbereitung gesorgt hatte, nach dem desaströsen 0:7-Test beim FC Brentford vorerst verflogen. Zu deutlich traten die diversen Baustellen zutage. „Das hatte ich so nicht erwartet und war ein absoluter Dämpfer. Das darf nicht wieder passieren“, sagte Hütter.
Für den Pokal-Auftritt gegen den Fünftligisten in Krefeld nimmt der 56-Jährige sein Team daher in die Pflicht. „Die Mannschaft weiß, dass sie viel besser Fußball spielen kann“, sagte er. „Die Jungs sind in der Verantwortung zu zeigen, was sie drauf haben. Ich erwarte mir ein Spiel, das wir dominieren und auch gewinnen.“
Viele Baustellen
Er selbst freut sich auf sein Pflichtspiel-Comeback auf der Eintracht-Bank, die er im Sommer 2021 auf eigenen Wunsch verlassen hatte. „Es macht mich sehr happy, hier wieder an der Seitenlinie zu stehen“, bekräftigte Hütter. Auch wenn er vorerst einen qualitativen Mangel verwalten muss.
Die Abgänge von Nathaniel Brown (Bayern München), Rasmus Kristensen (FC Midtjylland) und Arnaud Kalimuendo, dessen Ausleihe von Nottingham Forest endete, wiegen schwer. Zumal es Sportvorstand Markus Krösche bisher nicht gelungen ist, für adäquaten Ersatz zu sorgen.
In der momentanen Zusammensetzung erscheint es schwer vorstellbar, dass die Eintracht in der Bundesliga um einen internationalen Startplatz mitspielen kann. „Das Transferfenster hat noch zehn Tage geöffnet. Solange arbeiten wir daran, das Bestmögliche für uns zu machen. Vielleicht gibt es da noch Bewegung“, beschwichtigte Hütter.
Wer hütet künftig das Eintracht-Tor?
Das gilt auch für die Torwartfrage, die seit dem Abgang von Kevin Trapp nach Paris bis heute nicht endgültig geklärt worden ist. Schon in der Vorsaison gab es ein munteres Wechselspiel zwischen den Pfosten, weil weder Kaua Santos noch Michael Zetterer richtig überzeugen konnten.
Daran hat sich nichts geändert, weshalb sich die Hessen auf dem Transfermarkt nun doch noch um die Verpflichtung einer neuen Nummer 1 bemühen. Als Wunschlösung wurde der langjährige U21-Nationaltorwart Noah Atubolu vom Ligarivalen SC Freiburg auserkoren.
Ob der Transfer zustande kommt, ist offen. Im Pokal-Duell mit St. Tönis wird Santos das Eintracht-Tor hüten, verkündete Hütter und fügte vielsagend hinzu: „Danach werden wir sehen, was in Zukunft noch passiert.“
Hütter fühlt sich an 2018 erinnert
Die Rückkehr an den Main hatte sich der Fußball-Lehrer ganz bestimmt leichter vorgestellt, als er Ende Mai seine Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag setzte. Andererseits: Auch bei seinem ersten Engagement von 2018 bis 2021 lief es zu Beginn nicht rund.
Erst nach einer deftigen 0:5-Klatsche im Supercup gegen Bayern München und dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim damaligen Viertligisten SSV Ulm startete die Eintracht durch. Am Ende stand eine gute Saison mit Platz sieben in der Bundesliga und der Einzug ins Europa-League-Halbfinale zu Buche. „Ich kann mich noch gut erinnern, dass es große Bedenken gab. Es ist jetzt eine ähnliche Situation“, sagte Hütter und erinnerte: „Damals haben wir es dann noch richtig gut hinbekommen.“ (dpa)

Erster
Pfffffffff. 7Uhr51. Das kann ja jeder ;)
Heute Schulbeginn, da lagen die Prios woanders.
Auf geht’s Adi. Knips die Jungs an.
Eine ähnliche Situation wie 2018 ? Haben wir uns zurück – oder weiterentwickelt ? Wir hatten doch einen Höhenflug .
Es war zu erwarten, dass man bei jeder Gelegenheit Vergleiche mit Hütters erster Amtszeit zieht – nervt bisweilen ein wenig, wobei man vergleichen kann, aber nicht unbedingt gleichsetzen.
2018/19 hatten wir nach den Abgängen von Boateng, Wolf, Mascarell und Hradecky auch eine relativ bescheidene Vorbereitungszeit und durch Rönnows Verletzungsanfälligkeit Probleme auf der Torwartposition.
Gefolgt vom Pokalaus, einem BL-Start mit vier Punkten nach fünf Spielen, sind aber als frischgebackener Pokalsieger mit der Ansage der sportlichen Leitung durch die Gruppenphase der EL marschiert, was sich auch auf den Bundesligaauftritt auswirkte.
Mal abwarten, wie es diesmal läuft.
Morsche
hoffentlich keine Sturmschäden bei Euch.
Bei der Eintracjht ja schon…
Noch einen:
Gefühlt hatte Abraham (Collins heute) die ganze Vorbereitungszeit auf dem Ergometer verbracht und war zum Start immer noch nicht fit, was N‘Dicka in die Startelf brachte, der es überraschenderweise anfangs ziemlich gut machte, bis es wie bei jungen Spielern üblich zu Leistungsschwankungen kam, denen Hütter mit der Verpflichtung Hintis im Winter entgegentrat.
N‘Dicks kam nicht für Abraham in die Mannschaft, sondern für Salcedo, der 18/19 die gesamte Hinrunde verletzt war und in der Winterpause dann auch nach Mexiko gewechselt ist.
El Titàn
@7
Erster Spieltag 18/19: Innenverteidigung Salcedo und N‘Dicka.
https://www.kicker.de/freiburg.....ufstellung
Re: @7
Das üble Foul von dem Drecksack Davy Klaassen wurde damals nicht mal gepfiffen. Grrrrr!
@7
Du hast aber recht, es war der 2. Spieltag als N‘Dicka für Salcedo kam, der sich schon in 11‘ verletzt hatte.
Wie das so ist mit der Erinnerung.
Omar wohl vor dem Absprung bei City…. Den würde ich auch wieder zurücknehmen.
Futkeu mit der Nummer 9
„Wie schnell er der SVE weiterhelfen kann, lässt Cheftrainer Vincent Wagner aktuell noch offen: „Die Situation in Frankfurt war sicherlich nicht ganz so einfach, grundsätzlich glaube ich aber, dass er in einem guten Zustand ist.“ Daher hofft Wagner, Futkeu trotz seines Trainingsrückstands schon bald ins Elversberger System integrieren zu können: „Unser Spiel ist schon speziell. Aber ich bin mir sicher, dass er das schnell hinkriegt.“ Die Qualitäten seines neuen Mittelstürmers sind für den Coach jedenfalls unumstritten: „Tore schießen, gute Arbeit gegen den Ball, eine ordentliche Intensität und auf jeden Fall abgezockt.““
https://www.kicker.de/abgezock.....33/artikel