Sportvorstand Krösche räumt Fehler ein

Foto: Andreas Arnold/dpa
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Sportvorstand Markus Krösche sieht Versäumnisse bei der Information des Frankfurter Aufsichtsrats zu einem Grundstückskauf ein – einen Interessenkonflikt kann er aber nicht erkennen.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat Fehler in der Kommunikation rings um ein Grundstücksgeschäft in Kroatien eingeräumt, einen Interessenkonflikt aber bestritten. Dem „Kicker“ sagte Krösche, er habe das Grundstück auf einer Insel als Privatperson gekauft und gehe mit seinem Privatleben nicht öffentlich hausieren.

„Im Nachhinein wäre mehr Offenheit, insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber, sicherlich klüger gewesen. Das war mein Fehler, das würde ich heute anders handhaben“, fügte der 45-Jährige mit Blick auf Eintracht Frankfurt hinzu. Zuvor hatte am vergangenen Wochenende die „Bild am Sonntag“ über das Geschäft berichtet.

Der Sportvorstand erklärte, er habe das Grundstück auf einer Insel in Kroatien nach einem Tipp des Spielerberaters Andy Bara erworben, aber nicht von dessen Frau, sondern zu einem marktüblichen Preis von der damaligen Eigentümerin. Ein Teil sei eine Grünfläche gewesen, die er als Ausländer damals nicht habe erwerben dürfen. Dies habe Baras Frau getan und ihm ein Vorkaufsrecht eingeräumt. All dies sei transparent einsehbar.

Kein Zusammenhang zwischen Transfers und Grundstückskauf

Eine Interessenkollision wegen der Zusammenarbeit mit Bara bei der Verpflichtung von Spielern sieht Krösche nicht. Seit Beginn seiner Amtszeit in Frankfurt 2021 habe er die Verpflichtung von drei Spielern sowie zuletzt von Ex-Trainer Albert Riera mit Bara realisiert. Aktuell habe die Eintracht keinen Spieler von Baras Agentur unter Vertrag, es sei auch kein Transfer in der Anbahnung.

Der Transfer der drei Spieler und sein Grundstückskauf hätten miteinander nichts zu tun. „Aus alldem ernsthaft auf eine Interessenkollision schließen zu wollen, ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagte Krösche, der zudem die nachträgliche Kritik von Riera an dem hessischen Club als unnötig und inakzeptabel zurückwies.

Eintracht hätte sich frühzeitige Information gewünscht

Eintracht Frankfurt hatte Bekanntwerden des Vorfalls erklärt, Krösche genieße das Vertrauen des Aufsichtsrates. Er habe den Sachverhalt umfassend, transparent und nachvollziehbar dargelegt und entsprechende Unterlagen offen und vollständig zur Verfügung gestellt. Eine frühzeitige Information an den damaligen Hauptausschuss im Jahr 2022 wäre jedoch sinnvoll und angemessen gewesen, betonte der Fußball-Bundesligist. (dpa)

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27 Kommentare
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  1. Sau tot.

    Schüsseltreiben beim Tscha?

    Morsche!

  2. Re: @1

    Sau tot? Das war ja einfach! … sagt sich der Markus.

  3. ZITAT:
    „Re: @1

    Sau tot? Das war ja einfach! … sagt sich der Markus.“

    Ja, Gott sei Dank! Mal schauen, welche nächste Sau durch´s Dorf getrieben wird. Das Sommerloch besteht ja noch eine Weile.

  4. Kein Sommerloch
    Vielleicht kann sich die BaS statt mit Sommerlöchern mal mit den Interessenkonflikten bei Ihrem Oberboss im Zusammenhang mit der aktuellen Vergabe des Springer-Preises an einen gebürtigen Frankfurter zuwenden,
    Vom infantilen Fussballgeschehen inkl. seiner Preisvergaben kann ich mich bei Bedarf abwenden.
    Von den hiesigen demokratischen Verhältnissen möchte ich das nicht.

  5. Für die gibt es kein Interessenkonflikt. Die ziehen am selben Strang.

  6. Äppler beim Tscha geht immer, Jim! Oder was meinst Du Zeb?

  7. ZITAT:
    „Für die gibt es kein Interessenkonflikt. Die ziehen am selben Strang.“

    Gleiche Unmoral

  8. ZITAT:
    „Äppler beim Tscha geht immer, Jim! Oder was meinst Du Zeb?“

    Stand jetzt bin ich da technologieoffen.
    Dürfte, Stand jetzt, die nächste Zeit da sein und Wetter sollte, Stand jetzt, auch passen

  9. Trump (zum Fall Balogun):
    „Du hast eine weitere großartige Entscheidung getroffen“, sagte der US-Präsident an der Seite von Infantino: „Ich weiß, du wirst niemals Anerkennung dafür bekommen.“ Der Fifa-Präsident habe „mal wieder eine seiner vielen guten Entscheidungen getroffen“
    Außer ein paar motzigen Europäern genießt der Glatzkopp weltweite Zustimmung. So geht das heutzutage.

  10. Hm, man braucht nur ein paar Mächtige mit im Boot zu haben. Manchmal reicht vielleicht auch schon einer. Der Rest fügt sich dann schon.

  11. OT
    Die größte Demütigung im Fußball ist doch, wenn Trump dich für deine Taktik kritisiert… Armer Tuchel.

  12. Endlich mal zielgruppengenaue Werbung für mich: „Saunawelt im Sauerland erleben“

  13. Re: @9

    Man kann doch trotz Mehrheitslage gegen den einzigen Kandidaten stimmen und muss es nicht vorher sagen – oder ist das ein sehr altmodischer Blick auf Wahlen?

  14. Rasender Falkenmayer

    Was’n jetzt mit Transfers?

  15. Samstaaachs wird die Gass gefegt, auch in Kroatien, also bitte noch Geduld….

  16. ZITAT:
    „Was’n jetzt mit Transfers?“

    Work-Life-Balance bei Krösche…. Da ist doch der Kanzler gefragt.

  17. Allein schon weil sich Trump darüber ärgert muss man morgen für Espana sein.

  18. Dass ich jetzt meinen Lieblingssieger der WM nach der Meinung von Trump richte, würde mir nicht einfallen. Ich wundere mich ohnehin, dass jeder Satz dieses Menschen kommentiert und eingeordnet wird. Die Welt wird diesen Herrn die zwei Jahre noch aushalten. Was allerdings Spiegel, FAZ usw. dann anfangen……..

  19. Breaking: Spahn zurückgetreten.

  20. Re: @19

    Genau so sehe ich das auch allerdings wissen wir nicht wer auf Donald folgt auch dafür gäbe es Steigerungen.

  21. ZITAT:
    „Breaking: Spahn zurückgetreten.“

    Als Fraktionschef. Toll. Sein Mandat behält er natürlich. Da hängt ja die Kohle dran.

  22. Krösche hat also mit der Frau eines Beraters zusammengearbeitet, um bestehende Gesetze in Kroatien zu umgehen, weshalb das Grundstück bei ihr geparkt wurde, damit er es später von ihr kaufen kann.

    Wie hätte er Offenheit hergestellt?
    „Hört mal, der Berater dessen Klienten ich verpflichtet hat mir ein Grundstück in Kroatien empfohlen. Blöderweise erlauben mir die aktuellen Gesetze in Kroatien nicht alles zu kaufen. Aber die Frau des Beraters kauft es jetzt für mich und ich kaufe es dann später von ihr. Ach ja, ich plane auch dass ihre Firma dann die Hütte für mich baut.
    Geht doch klar, oder?“

  23. Also im Eingangsbeirtag lese ich es anders: Krösche kauft das Grundstück von einem Dritten zu einem marktüblichen Preis, darf aber die zugehörige Grünfläche als Ausländer nicht erwerben, weswegen genau diesen Teil dann Baras Frau kauft, die wiederum Krösche ein Vorkaufsrecht einräumt, damit am Ende das gesamte Grundstück bei Krösche landet. Welche Gesetze hat Krösche denn da umgangen, Laie?

  24. Rasender Falkenmayer

    In Deutschland verkaufe ich (so weit ich die Erzählung verstehe) auch vergleichbare Vertragsgestaltungen. Legal und ohne schlechtes Gewissen.

  25. Rasender Falkenmayer

    ZITAT:
    „Als Fraktionschef. Toll. Sein Mandat behält er natürlich. Da hängt ja die Kohle dran.“
    Quasi wie eine dicke Abfindung, die man einem unfähigen Manager zahlt, den man bloß loswerden will und muss, damit er nicht noch mehr Schaden anrichtet.
    Da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Gewählt ist er ja.

  26. Jim, ich schreibe explizit nicht, dass er Gesetze gebrochen hat, denn dies hat Krische nicht.
    Falls „Umgehung“ aus Deiner juristischen Betrachtung tatsächlich auch einen Rechtsbruch bedeutet, dann streich es. Ich bleibe in jedem Fall beim zweiten Teil, der beschreibt was Krösche gemacht hat. Die aktuellen Gesetze haben ihm den vollständigen Kauf nicht erlaubt, weshalb ihm die Frau eines Beraters hilft und ein Grundstück für Krösche kauft.

 

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