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Bulletins zur Lage des Vereins am 14.03.11

„Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen, gut und geschickt verteidigt.“ – Michael Skibbe. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ – Heribert Bruchhagen. „In der ersten Hälfte haben wir […]



Hey, Kollegen!

Bitte, bitte: nicht wieder vom „Endspiel“ schreiben, ja? Ein Endspiel ist, per Definition, „im Sport die Spielpaarung, in der der Sieger eines Wettbewerbes ermittelt wird.“ Mit Siegen hat Eintracht Frankfurt […]



Neuer versaut Eintracht den Rekord

Ein Tor geschossen und trotzdem alles verloren: Eintracht Frankfurt gelingt es im Moment nicht einmal mehr in die Geschichtsbücher einzugehen. Die 1:2 Niederlage ist das schlimmste anzunehmende Ergebnis. Dem Abstieg […]



12.03.11 Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

Foto: Stefan Krieger
Eine wieder einmal richtungsweisendes Spiel also. Ohne Ochs, ohne Köhler, ohne Franz. Spielt das irgendeine Rolle, wo man in den letzten Monaten mit diesen Spielern vor allem ohne Tor war? Wohl eher nicht. Schalke hingegegen ist hoch motiviert. Die Spekulationen um die vorzeitige Trennung von Trainer Felix Magath scheint das Team motiviert zu haben, ganz im Gegensatz zur Situation in Frankfurt. Und auch die Zuschauer in der Turnhalle werden wohl geschlossen hinter ihrer Mannschaft stehen. Das tun natürlich auch die treuen Eintracht-Fans, durch dick und dünn, egal ob erste oder zweite Liga. Die ist übrigens alles andere als lustig, wie ich gestern beim Spiel des FSV Frankfurt gegen Ingolstadt feststellen durfte. Angenehm war in der Halbzeitpause die Begegnung mit einem Herren, der mich fragte, ob ich der Stefan sei, und wenn ja, ich müsse unbedingt ein Bild machen. Das habe ich getan; ich danke diesem Herren. Hier also das Bild. Sozusagen der letzte Pfeil im Köcher, den ich noch als Motivationshilfe habe.



Ein Tag wie jeder Tag

Foto: Stefan Krieger
Wenn man dieser Tage beim Training von Eintracht Frankfurt vorbeischaut, und vielleicht nicht nur vorbeischaut, sondern auch mal ganz genau hinschaut, fällt vor allem eines auf: Es scheint eine bleierne Tristesse über der gesamten Szenerie zu liegen. Das Trainingsprogramm an sich ist das gleiche wie immer, es ist kein Unterschied zu der Phase der Saison zu erkennen, als Eintracht Frankfurt drauf und dran war sich oben festzubeißen, als man mit zu den Überraschungsmannschaften der Bundesliga gehörte. Und doch gibt es Unterschiede. Es wird kaum noch gelacht. Die Grüppchen bilden sich wie immer, dort die Griechen, da die Jungen, hier Alex Meier mit Benjamin Köhler (gestern allerdings ohne Köhler). Vielleicht muss das so sein, im Abstiegskampf, und doch ist man geneigt als Beobachter hineinzubrüllen, „wacht endlich auf, kommt raus aus dem Trott! Wann stellt sich endlich mal einer hin und tut etwas? Irgend etwas, keine Ahnung was, aber zeigt endlich, dass ihr verstanden habt!“



Herzlichen Glückwunsch Schalke 04

Foto: Stefan Krieger
Zunächst ist es mir ein Anliegen dem kommenden Gegner von Eintracht Frankfurt herzlich zu gratulieren: Der FC Schalke steht im Viertelfinale der Champions League. Beim 3:1 Sieg gegen Valencia ließen sich die Königsblauen weder vom Rückstand noch von den Berichten über den frühzeitigen Abgang ihres Trainers Felix Magath zum Saisonende in irgend einer Weise beeindrucken. Jetzt winken den Knappen mehrere Trilliarden Euro, der Trainer weiß nach wie vor nichts von seiner Entlassung („Wenn man mir was zu sagen hat, kommt man zu mir und sagt mir das. Das war bislang nicht der Fall.“), Manuel Neuer bleibt ein Klasse-Torwart und Eintracht Frankfurt wird das nächste Opfer werden.

Denn absteigen wollen die nicht, die Schalker. Und ihr Trainer schon gar nicht.



Weg weisend

Felix Magath. Foto: Stefan Krieger
Ein neuer Trend scheint sich in der Bundesliga durchzusetzen: Der Abschied auf Raten. Jetzt also kann nach Berichten der WAZ Felix Magath auf Schalke seinen Masterplan nicht mehr durchsetzen. „Vor dem wegweisenden Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen die ebenfalls angeschlagene Frankfurter Eintracht besteht bei nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz die Sorge, dass die instabile Mannschaft im Saison-Endspurt möglicherweise noch gegen den Abstieg kämpfen muss“ schreibt das Blatt. Ein „wegweisendes“ Spiel! Für Schalke! Da hätten die Westdeutschen mal lieber beim kommenden Gegner anfragen sollen, wie man mit so einer Situation souverän umgeht. Wegweisende Spiele gab es in Frankfurt in den letzten Wochen einige, einen Abschied auf Raten allerdings noch nicht, und schon mal gar keinen auf anraten. Erst also van Gaal bei den Bayern, jetzt Magath auf Schalke. Und Michael Skibbe?