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Ein Sieg und keine Ruhe

Foto: Stefan Krieger
Da liegen die Nerven aber trotz des Sieges aber blank bei Eintracht Frankfurt. Besonders der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen hat übers Wochenende kräftig ausgeteilt. „Die haben doch alle einen Vogel! Die einen geiern auf Skibbes Entlassung. Die anderen wollen nur handeln, um zu handeln – Aktionismus. Und danach wird gefragt, ob die Bundesliga noch normal sei? Die haben nicht alle Latten am Zaun!“ wird der sonst so ruhige Eintracht-Boss in der BILD zitiert. In der Neuen Presse ist von „Voll-Lügen“ die Rede, die es seien „wenn irgendjemand aus dem Umfeld der Eintracht-Spitze Journalisten mit angeblichen Informationen versorge: «Alles, was da wabert, hat keine Substanz. Solche wichtigen Entscheidungen wüssten außer mir nur noch die Vorstandskollegen Thomas Pröckl und Klaus Lötzbeier, vielleicht noch Bernd Hölzenbein.» Er könne es leider nicht verhindern, wenn «jemand, der sich für wichtig hält», solche Gerüchte gezielt streue und Berichterstatter beeinflusse.“



Schlimmer geht immer

Beim Weg zurück zum Auto, durch die abreisenden 50.000 Zuschauer hindurch nach dem Spiel, das Eintracht Frankfurt, irgendwie, wie auch immer, am Ende mit 2:1 Toren gewonnen hatte, schnappte ich […]



19.03.11: Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli

Die Großdemo fand dann doch nicht statt. Kaum mehr Zuschauer als üblich hatten sich zum gestrigen Abschlusstraining des Abstiegskandidaten Eintracht Frankfurt am Übungsplatz vor dem Stadion eingefunden um der Mannschaft […]



Auch das noch

Wenn sogar das Zentralorgan des deutschen Fußballsports, der eher spröde „kicker“ sich dazu hinreißen lässt eine Überschrift mit den Worten „Wahnsinn in Reinform“ einzuleiten, um dann fortzufahren „Magath soll Wölfe […]



Mit dem Karren aus dem Dreck die Kuh vom Eis ziehen

Foto: Jan Huebner
Das bei den Akteuren von Eintracht Frankfurt die Nerven im Moment ein wenig blank liegen, sieht man nicht nur während der Spiele. Auch auf dem Trainingsplatz, dort, wo sich ansonsten im Vergleich zu der Phase, als es wirklich gut lief, so gut wie nichts geändert hat, lässt der Umgang mit den Kollegen in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig. Erst waren es Ioannis Amanatidis und Pirmin Schwegler die in den Infight gingen, dann, letzte Woche, Halili Altintop und Patrick Ochs, was letzterer mit dem Riss eines Bandes im Sprunggelenk bezahlt hatte. Gestern dann also Maik Franz und Georgios Tzavellas. Die gute Nachricht: Ganz so tot, wie von manchen Beobachtern bereits angenommen, scheint die Mannschaft noch nicht zu sein. Die schlechte: Wenn gerade diese beiden Spieler ihre Nerven bis Samstag nicht in den Griff bekommen, wird Eintracht Frankfurt das Spiel gegen den FC St. Pauli wohl kaum mit zehn Feldspielern beenden. Und das könnte fatale Folgen für die Zukunft des Vereins haben.



Tut mir leid dass ich nicht fröhlich bin

Ich wäre gern ein wenig optimistischer. Und ja, ich neige dazu, wenn es schlecht läuft, in Sarkasmus zu verfallen. Sicher ist man, wenn man sarkastisch wird, auch ab und zu […]



The Eagle has landed

Foto: Stefan Krieger
In schlechten Zeiten wird die Sprache blumig. Oder tierisch. Oder beides. Seitdem Eintracht Frankfurt mitten im Abstiegssumpf steckt wimmelt es nur so vor Fußballphrasen. So ist überliefert, dass Eintracht-Trainer Michael Skibbe „halt bei Schalke den Bock umstoßen“ wollte, wahrscheinlich den, den man vorher zum Gärtner gemacht hatte. Ging ja in die Hose, wie wir alle wissen. Schwamm drüber. Dann halt im nächsten Spiel: „Jetzt haben wir keine andere Wahl. Jetzt muss gegen St. Pauli die Kuh vom Eis.“ Komische Symbolik. Wo das Wappentier der Eintracht gar kein kein Huftier ist, sondern ein Adler. Eben dieser Adler hängt zu Hause im Flur. Oder besser gesagt ein Bild dieses Adlers, eingerahmt. Oder noch besser: hing. Und das kam so.