Das bei den Akteuren von Eintracht Frankfurt die Nerven im Moment ein wenig blank liegen, sieht man nicht nur während der Spiele. Auch auf dem Trainingsplatz, dort, wo sich ansonsten im Vergleich zu der Phase, als es wirklich gut lief, so gut wie nichts geändert hat, lässt der Umgang mit den Kollegen in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig. Erst waren es Ioannis Amanatidis und Pirmin Schwegler die in den Infight gingen, dann, letzte Woche, Halili Altintop und Patrick Ochs, was letzterer mit dem Riss eines Bandes im Sprunggelenk bezahlt hatte. Gestern dann also Maik Franz und Georgios Tzavellas. Die gute Nachricht: Ganz so tot, wie von manchen Beobachtern bereits angenommen, scheint die Mannschaft noch nicht zu sein. Die schlechte: Wenn gerade diese beiden Spieler ihre Nerven bis Samstag nicht in den Griff bekommen, wird Eintracht Frankfurt das Spiel gegen den FC St. Pauli wohl kaum mit zehn Feldspielern beenden. Und das könnte fatale Folgen für die Zukunft des Vereins haben." />
Das bei den Akteuren von Eintracht Frankfurt die Nerven im Moment ein wenig blank liegen, sieht man nicht nur während der Spiele. Auch auf dem Trainingsplatz, dort, wo sich ansonsten im Vergleich zu der Phase, als es wirklich gut lief, so gut wie nichts geändert hat, lässt der Umgang mit den Kollegen in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig. Erst waren es Ioannis Amanatidis und Pirmin Schwegler die in den Infight gingen, dann, letzte Woche, Halili Altintop und Patrick Ochs, was letzterer mit dem Riss eines Bandes im Sprunggelenk bezahlt hatte. Gestern dann also Maik Franz und Georgios Tzavellas. Die gute Nachricht: Ganz so tot, wie von manchen Beobachtern bereits angenommen, scheint die Mannschaft noch nicht zu sein. Die schlechte: Wenn gerade diese beiden Spieler ihre Nerven bis Samstag nicht in den Griff bekommen, wird Eintracht Frankfurt das Spiel gegen den FC St. Pauli wohl kaum mit zehn Feldspielern beenden. Und das könnte fatale Folgen für die Zukunft des Vereins haben." />

Archive for März 2011

Mit dem Karren aus dem Dreck die Kuh vom Eis ziehen

Foto: Jan Huebner
Das bei den Akteuren von Eintracht Frankfurt die Nerven im Moment ein wenig blank liegen, sieht man nicht nur während der Spiele. Auch auf dem Trainingsplatz, dort, wo sich ansonsten im Vergleich zu der Phase, als es wirklich gut lief, so gut wie nichts geändert hat, lässt der Umgang mit den Kollegen in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig. Erst waren es Ioannis Amanatidis und Pirmin Schwegler die in den Infight gingen, dann, letzte Woche, Halili Altintop und Patrick Ochs, was letzterer mit dem Riss eines Bandes im Sprunggelenk bezahlt hatte. Gestern dann also Maik Franz und Georgios Tzavellas. Die gute Nachricht: Ganz so tot, wie von manchen Beobachtern bereits angenommen, scheint die Mannschaft noch nicht zu sein. Die schlechte: Wenn gerade diese beiden Spieler ihre Nerven bis Samstag nicht in den Griff bekommen, wird Eintracht Frankfurt das Spiel gegen den FC St. Pauli wohl kaum mit zehn Feldspielern beenden. Und das könnte fatale Folgen für die Zukunft des Vereins haben.



Tut mir leid dass ich nicht fröhlich bin

Ich wäre gern ein wenig optimistischer. Und ja, ich neige dazu, wenn es schlecht läuft, in Sarkasmus zu verfallen. Sicher ist man, wenn man sarkastisch wird, auch ab und zu […]



The Eagle has landed

Foto: Stefan Krieger
In schlechten Zeiten wird die Sprache blumig. Oder tierisch. Oder beides. Seitdem Eintracht Frankfurt mitten im Abstiegssumpf steckt wimmelt es nur so vor Fußballphrasen. So ist überliefert, dass Eintracht-Trainer Michael Skibbe „halt bei Schalke den Bock umstoßen“ wollte, wahrscheinlich den, den man vorher zum Gärtner gemacht hatte. Ging ja in die Hose, wie wir alle wissen. Schwamm drüber. Dann halt im nächsten Spiel: „Jetzt haben wir keine andere Wahl. Jetzt muss gegen St. Pauli die Kuh vom Eis.“ Komische Symbolik. Wo das Wappentier der Eintracht gar kein kein Huftier ist, sondern ein Adler. Eben dieser Adler hängt zu Hause im Flur. Oder besser gesagt ein Bild dieses Adlers, eingerahmt. Oder noch besser: hing. Und das kam so.



Bulletins zur Lage des Vereins am 14.03.11

„Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen, gut und geschickt verteidigt.“ – Michael Skibbe. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ – Heribert Bruchhagen. „In der ersten Hälfte haben wir […]



Hey, Kollegen!

Bitte, bitte: nicht wieder vom „Endspiel“ schreiben, ja? Ein Endspiel ist, per Definition, „im Sport die Spielpaarung, in der der Sieger eines Wettbewerbes ermittelt wird.“ Mit Siegen hat Eintracht Frankfurt […]



Neuer versaut Eintracht den Rekord

Ein Tor geschossen und trotzdem alles verloren: Eintracht Frankfurt gelingt es im Moment nicht einmal mehr in die Geschichtsbücher einzugehen. Die 1:2 Niederlage ist das schlimmste anzunehmende Ergebnis. Dem Abstieg […]



12.03.11 Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

Foto: Stefan Krieger
Eine wieder einmal richtungsweisendes Spiel also. Ohne Ochs, ohne Köhler, ohne Franz. Spielt das irgendeine Rolle, wo man in den letzten Monaten mit diesen Spielern vor allem ohne Tor war? Wohl eher nicht. Schalke hingegegen ist hoch motiviert. Die Spekulationen um die vorzeitige Trennung von Trainer Felix Magath scheint das Team motiviert zu haben, ganz im Gegensatz zur Situation in Frankfurt. Und auch die Zuschauer in der Turnhalle werden wohl geschlossen hinter ihrer Mannschaft stehen. Das tun natürlich auch die treuen Eintracht-Fans, durch dick und dünn, egal ob erste oder zweite Liga. Die ist übrigens alles andere als lustig, wie ich gestern beim Spiel des FSV Frankfurt gegen Ingolstadt feststellen durfte. Angenehm war in der Halbzeitpause die Begegnung mit einem Herren, der mich fragte, ob ich der Stefan sei, und wenn ja, ich müsse unbedingt ein Bild machen. Das habe ich getan; ich danke diesem Herren. Hier also das Bild. Sozusagen der letzte Pfeil im Köcher, den ich noch als Motivationshilfe habe.